Mittwoch, August 08, 2007

you make my day

"hallo sweetheart,
meine gedanken kreisen gerade um dich und ich wünsche mir, dass es dir gut geht. fühl dich umarmt, küsse dein n."

woher wusste er, dass ich sowas gerade ganz dringend brauchte?. egal.
danke.

Dienstag, August 07, 2007

hölle, hölle, hölle

wenn das mit den festivals dieses jahr so weitergeht, sehe ich am ende des sommers aus wie wolfgang petry. aber egal. die bleiben dran, komme was wolle. (haha! kracher wortspiel! entschuldigung!)nicht weil ich meinen mitmenschen beweisen muss, auf wie vielen coolen konzerten ich war, sondern weil ich mich dran erinnern will, wie viele tolle bands ich gesehe habe.

bei sweety glitter & the sweethearts am sonntag gab's zwar kein bändchen, aber kopfschmerzen am nächsten tag und ein date mit dem taxifahrer. ich weiss nicht, was ich falsch mache ;-)

Montag, August 06, 2007

alles was ich .

kettcar, jupiter jones, 5bugs, muff potter, turbostaat, noch mal muff potter, beatsteaks, monta, mando diao… und das alles live, in farbe und innerhalb von drei wochen. ick freue mir.

übrigens hat mir gestern jemand gesagt, dass ich muff potter nicht heiraten kann. wenn überhaupt, müsste ich mich für einen entscheiden. gut, dann eben adoptieren.

Freitag, August 03, 2007

herzensbrecherwucht


setlist:
punkt 9
das halbvolle glas des kulturpessimismus
das ernte 23 dankfest
wir sitzen so vorm molotow
fotoautomat
wenn dann das hier
elend # 16
take a run at the sun
wunschkonzert
schwester im rock
bitter lemon
auf der bordsteinkante
den haag
alles nur geklaut

und hätte man den herren nicht den strom abgestellt:
steady fremdkörper
das finkelmannsche lachen

und als zugaben:
placebo domingo
bis zum mond
born blöd
100 kilo


das publikum war komisch, die potters toll und ich hinterher - wie immer - paralysiert. nie weiss ich, ob ich nun lachen oder weinen möchte. ich bin glücklich und den tränen nahe, euphorisch und melancholisch, die ganze gefühlspalette rauf und runter. im sekundentakt.
kann man eine band eigentlich heiraten?

Freitag, Juli 27, 2007

22 stunden später...

um genau zu sein: 22 stunden und 3o minuten bis muff potter.
ich freu mich.

Donnerstag, Juli 26, 2007

25 cds die man haben laut „stern“ haben muss:

guns n roses – appetite for destruction
prince – purple rain
the beatles – revolver
the doors – dto.
led zeppelin – IV
beastie boys – licensed to ill
kraftwerk – autobahn
pink floyd – the dark side of the moon
marvin gaye – what’s going on
velvet underground – dto.
beach boys – pet sounds
david bowie – ziggy stardust
jimi hendrix - are you experienced?
pet shop boys – discography
eminem – the marshall mathers lp
bob dylan – live 1964
johnny cash – unearthed
james brown – live at the apollo
rolling stones – exile on main street
the clash – london calling
nirvana – nevermind
bruce springsteen – born in the usa
elvis – memories
the prodigy – the fat of the land
michael jackson – thriller


ich besitze 16 davon. ist das jetzt gut oder schlecht?

Mittwoch, Juli 25, 2007

tränengas.

man ist in dieser stadt ja nicht gerade mit einer vielzahl von guten konzerten gesegnet und wenn dann mal eine band wie kettcar kommt, muss man auch hingehen. selbst wenn es bis paderborn und muff potter auch nur hundert kilometer gewesen wären. stattdessen aber samstag kulturzelt und muff potter eben erst nächstes wochenende, dafür dann aber auch wieder so, wie sie gehören.

kettcar waren… wow. ich hatte die musik schon eine weile nicht mehr gehört und war überrascht, wie mich das umgehauen hat. es war ein bisschen wie nach hause kommen. und „landungsbrücken raus“ ist das ja tatsächlich immer (also nach hause kommen), aber auch der rest. wie kann man „money left to burn“ und „jenseits der bikinilinie“ und „ausgetrunken“ vergessen und all das, was dazugehört(e) gleich mit? meine güte. hach, schööön das alles.
verkehrte welt übrigens bei „48 stunden“. bei gefühlten 90% aller songs tränen in den augen und wehmütiges ziehen im magen, bei „48 stunden“ dann selbstbeherrschung galore. nicht geheult und nicht an ihn gedacht. na ja, gedacht schon, aber mit verkniffenem mund und trotzig weggeblinzelten tränen.

Donnerstag, Juli 19, 2007

musik sollte immer ein schönes hobby bleiben

„was für musik hörst du denn so?“
bescheuerte frage.
„ooch… alles mögliche.“
bescheuerte antwort.
aber was hätte ich sonst sagen sollen? irgendwelche bands aufzählen, die die fragestellerin sowieso nicht gekannt hätte? ihr erklären, dass für mich musikalisch zwischen edith piaf und system of a down eigentlich alles geht? dass ich, wenn ich mich denn zur leichteren orientierung für eine schublade entscheiden müsste, am ehesten unter „emo“ zu finden wäre und ihr dann mühsam zu erklären versuchen, was genau das ist (btw: was IST emo eigentlich?)?
musik erklären geht nicht. es gibt keine worte, die dem gerecht werden, was musik mit mir macht. und selbst wenn es sie geben würde, wäre ich nicht bereit gewesen, sie mit der fragestellerin zu teilen. warum nicht??? dafür wiederum finde ich worte und zwar folgende:

samstag gehe ich mit einer freundin ins kulturzelt. kettcar gucken. und auch wenn kettcar nicht unter den top 5 meiner aktuellen lieblingsbands zu finden ist, freue ich mich aufs konzert. die fragestellerin will wissen, was für musik die denn machen.
ich: „deutschsprachigen indie-pop-rock. oder so.“
sie: „ach… so wie juli?“
ich: „NEIN!“
sie: „aber die machen doch auch deutschspra…“
ich: „dass sie zufällig auch deutsch singen, ist auch schon die einzige gemeinsamkeit. kettcar haben im gegensatz zu juli niveau.“
sie: „hm.“
ich: „wenn du dir ein bild machen willst, kann ich dir kurz einen song vorspielen.“
sie: „ja, bitte!“
ich werde bei myspace fündig und spiele ihr „landungsbrücken raus“ vor. das heisst, ich hab’s versucht. der song läuft noch keine fünf sekunden, da winkt sie schon ab, verzieht das gesicht und sagt: „nö, also DAS ist nun wirklich nichts für mich!“
ich sehe sie fassungslos an. wie abwertend sie das gesagt hat! wie angeekelt ihr gesichtsausdruck dabei war! und wie anmaßend ist es bitte, sich nach drei akkorden ein urteil zu erlauben? spinnt die?
ich bin persönlich beleidigt. und ich möchte ihr eine reinhauen.

Freitag, Juli 13, 2007

an end has a start

zwischen freundschaft und verrat und fiktion und wirklichkeit hab ich mir in den letzten wochen wenig mühe gegeben, hier irgendwas aktuell zu halten.
also genau genommen hab ich mir sehr wohl mühe gegeben, es ist nur nichts zähl- bzw. lesbares dabei rumgekommen. was hauptsächlich daran liegt, dass ich mir nach der lektüre diverser anderer blogs die frage gestellt habe, wer meinen scheiß eigentlich lesen will, wenn andere so viel interessantere und tiefsinnigere dinge zu sagen haben, so viel cleverere ansätze und - sichten und ob es nicht besser wäre, das hier einfach sein zu lassen. so unvermittelt aufhören wie ich damit angefangen habe. das wäre ja nur konsequent.
mal sehen.

Montag, Juli 02, 2007

Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen zwei Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. Die in einer freundschaftlichen Beziehung zueinander stehenden Menschen bezeichnet man als Freundin bzw. Freund. In einer Freundschaft schätzen und mögen die befreundeten Menschen einander um ihrer selbst willen. Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.

Loyalität bezeichnet das Festhalten an getroffenen Vereinbarungen, das Einhalten von Gesetzesvorschriften oder die Treue gegenüber einer Autorität. Synonyme für Loyalität sind: Anstand, Fairness, Gesetzestreue, Rechtschaffenheit, Redlichkeit, Regierungstreue, Staatstreue, Treue, Zuverlässigkeit.

Verrat ist ein besonders schwerer Vertrauensbruch, der die angenommene Loyalität verletzt. Die Bedeutung des Wortes Verrat hat sich differenziert. Während das mittelalterliche Verständnis nicht unterschied zwischen dem Verrat einer Person und einer ideellen Sache, ist das heutige Verratsverständnis differenzierter und impliziert durchaus eine negative Konnotation. Bestehende Verratsdefinitionen erscheinen aber unzureichend und Verratstheorie als solche ist nur in Ansätzen ausformuliert.

Eine Entschuldigung ist im Wortsinne eine Ent-Schuld-igung, eine Form von Vergebung. Mit der Bitte um Entschuldigung gesteht jemand ein, dass eine Tat von ihm, die er bewusst oder unbewusst begangen hat, eine moralische Verfehlung war. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist eine Entschuldigung allerdings eben diese Bitte. Das Opfer der Tat kann die Entschuldigung annehmen oder ablehnen.

Die Fähigkeit zur Vergebung gilt in vielen Kulturen als eine menschliche Tugend und ähnelt der offiziellen Begnadigung. Wer anderen vergibt, ist wegen etwas, das ihm angetan worden ist, nicht nachtragend und sogar zur Versöhnung bereit.



hang zum pathos? ja.
gefährliches halbwissen dank wikipedia? auch.

Freitag, Juni 22, 2007

this time i'm mistaken

for handing you a heart worth breaking...

Samstag, Juni 16, 2007

holding on my ♥ like a handgrenade



das aktuelle objekt der begierde!!!

hey... ich spreche selbstverständlich von der gibson les paul junior, ihr pappnasen ;-)

Dienstag, Juni 12, 2007

WE ARE THROUGH

don’t talk to me

today is not the best day
to get into my way
tomorrow wont change
that situation anyway
to really talk to me
is taking so much more
todays just like
the day before

i know it’s hard
to get the point
when you don’t listen
i know you wouldn’t
understand what i am missing
and what you haven’t got
is what you can’t provide
it doesn’t matter how hard you try

dont talk to me

i know you’ve got your own life
so why do you borrow moments out of mine
go ahead and spoil your fragile life
but please don’t waste my precious time

you’ve got some nerve
to call our relationship a wave - length
when i don’t even wanna talk to you
my silence should have taught you
the lessons you can’t learn
i tell you once again
we are through

WE ARE THROUGH

Donnerstag, Mai 31, 2007

zwischen fiktion und wirklichkeit

zwischen fiktion und wirklichkeit,
zwischen liebe und gewalt
bist du auf der suche nach irgendwas,
vielleicht nach mehr inhalt,
wenn jedes wort in deisem raum verhallt.
wo ist das, was du wirklich willst?
kommt es noch, hast du’s längst verpasst?
zwischen viel zu viel und keine zeit,
überall dabei in diesem brei aus allerlei.

du kannst dich nicht entscheiden
und alle müssen leiden.
du hast dich hierher verirrt,
weil um dich herum nichts passiert
was dich irgendwie interessiert.
du bist viele und doch allein –
in langeweile vereint.

sie tippen irre auf deinen möbeln.
stühle ruckeln, beine zucken.
stimmen reden weiter auf dich ein –
alles einerlei.
sie reden kreuz und quer und durcheinander.
nichts interessiert, denn nichts passiert.
sie wollen eigentlich nur was verkaufen
oder dich heimlich in flimmerndem schrott ersaufen.

du kannst dich nicht entscheiden
und alle müssen leiden.
du hast dich hierher verirrt,
weil um dich herum nichts passiert
was dich irgendwie interessiert.
du bist viele und doch allein –
in langeweile vereint.

schalt sie aus diese welt,
die dich nur gefangen hält.

du kannst dich nicht entscheiden.
du kannst dich nicht entscheiden.
du kannst dich nicht entscheiden.
du kannst dich nicht entscheiden.
du kannst dich nicht entscheiden.
du kannst dich nicht entscheiden.

Mittwoch, Mai 23, 2007

deutscher meister 2007



schätzungsweise werde ich das schadenfrohe grinsen NIE wieder aus dem gesicht kriegen...

Dienstag, Mai 22, 2007

ein leben lang...





„kennt ihr den spruch: "rache ist ein gericht, das am besten eiskalt serviert wird?"
viele unter uns haben weder die spruchbänder über der a40 im jahr 1992, noch das "grazie juve" 1993 vergessen, "danke feyenoord" 2002 ebenso wenig, die große fresse nach dem verlust des südtribünenbanners. auch hat hier niemand all den hohn und spott der vergangenen jahre vergessen, eure ankündigungen, uns in die zweite liga zu ballern, haben wir gefressen und gehofft, dass genau das nicht passiert. eure einmarschphantasien dann schon belustigt zur kenntnis genommen und euer gejaule und zähnegeklapper der letzten tage war dann die genugtuung. all euer gejaule und das lechzen nach einer angeblichen ruhrgebietssolidarität entlarvt euch einfach nur.
um es mit den worten eines freundes zu sagen: wir haben euch nicht einfach nur in die suppe gespuckt - nein, wir haben euch in eure suppe gekackt!“

UND:

„dieses gejammere ist einfach hochpeinlich. wer hat hier davon phantasiert, dass man nicht nur bei uns meister werden wollte, sondern auch noch von ehrenrunden um den borisgplatz herum geträumt? uns dabei am besten noch mal eben in die zweite liga schießen. wer hat sich hier wahllos mit karten eingedeckt und mal eben ganze heimblöcke zum blau-weiss besetzten gebiet erklärt? wer hat hier mit dem markigen spruch "nordkurve in deiner stadt" karnevalsumzüge in fremden städten veranstaltet?
von einer ruhrpottsolidarität habe ich da nicht einen hauch gespürt. die blauen wollten die ganz große nummer schieben und haben das auch vollmundig angekündigt. dafür haben sie eben die gerechte quittung erhalten und sich gegen die vfl'ler und uns bittere niederlagen eingefangen. dann jetzt im nachhinein etwas einzufordern, was man selbst nicht ansatzweise zu geben bereit war, ist an lächerlichkeit kaum zu überbieten. die blauen können doch nicht wirklich gedacht haben, dass sie dafür aufmunterndes schulterklopfen erhalten und wir ihnen zum derby kekse auf der meisterschale servieren.“


danke jens. danke mordred. ich könnte euch küssen.

Dienstag, Mai 15, 2007

Donnerstag, Mai 10, 2007

„manchmal wollen uns leute einreden, dass wir versager sind und unser leben umkrempeln müssen. aber von so etwas dürfen wir uns nicht verrückt machen lassen. wir sollten einfach herumgehen und ideen einfangen, irgendwann verlieben wir uns eine davon, und die zeigt uns dann den richtigen weg.“

david lynch

Dienstag, Mai 08, 2007

"it's too late to talk to you
and it's too soon to say goodbye..."

also ist es irgendwas dazwischen. wie heulend am bahnhof stehen und dem zug nachwinken. und eigentlich beschreibt dieses bild ganz gut, wie ich mich fühle. nur dass es keine momentaufnahme ist, sondern schon seit wochen so. und ich glaube auch nicht, dass es irgendwann mal anders wird. es ist nichts, was zeit oder entfernung ändern könnte.
wie lange braucht man eigentlich, um tatsächlich abstand zu gewinnen? oder wie weit müsste man rennen? und wie schnell, verdammt???