Sonntag, Oktober 26, 2008

promise.

er: "versprich mir, dass du mit mir hier weg gehst, sobald wir genug geld haben!"
ich: "versprochen."
er: "ich meine das ernst."
ich: "ich auch."

Dienstag, Oktober 21, 2008

can't make a sound.



"nach und nach verlassen meine helden die lebendige seite meiner plattensammlung."

hamburg. ink., ich & figure 8.
heute vor fünf jahren.

Sonntag, Oktober 19, 2008

“leaving is not that difficult. the hardest part is to never come back”.

das mit dem „nicht zurückkommen“ ist tatsächlich nicht so einfach, denn es geht ja nicht immer zwangsläufig um einen ort, sondern meist um menschen, die man sehr gern hat.
ich dachte, ich wüsste, was auf mich zukommt. aber rückblickend muss ich zugeben, dass ich einen scheiß wusste.
diese leute zu treffen, die mich an das leben erinnern, das ich zu gleichen teilen verfluche, wie auch vermisse, hat mich mehr umgehauen, als ich vermutet hatte. in den drei tagen nach unserem feuchtfröhlichen wiedersehen, habe ich mich gefühlt, als wäre ich aus der kurve geflogen, als wäre alles, was ich getan habe, falsch gewesen, als wäre die letzte zeit eine einzige aneinanderreihung von miesen entscheidungen. ich hab geheult und mit dem schicksal gehadert. vor allem aber mit mir.

doch dann ist mir wieder eingefallen, was sie mir nicht nur beigebracht, sondern vor allem vorgelebt haben. dass ich die dinge tun muss, die MICH glücklich machen, die mich weiterbringen, dass es wichtig ist, zu seinen entschlüssen zu stehen, dass es nicht ums scheitern, sondern ums wieder aufstehen geht. und ich bin bisher immer wieder aufgestanden. vielleicht mitunter ein bisschen lädiert, manchmal auch mit mehr als nur einem blauen auge, aber doch nie ganz mutlos. denn: "aufgeben ist was für feiglinge."


der trotzige blick, der hoch erhobene kopf und die geballte faust in meiner tasche gehen einzig und allein auf EUER konto. genau wie der unbedingte wille, weiterzumachen und mich nicht durch sentimentalitäten vom weg abbringen zu lassen.
ich hab mein ziel fest im visier. versprochen.

Montag, Oktober 13, 2008

higher.

i'm glad you came around today
i sure need a good companion
i'm losing it but you're the same
without you i move at random
abusing you 'cause you're a friend
and there's no jesus here to explain

and take me higher
come take me higher
come take me high above our time

we'll make it out of here....oh yeah

you justify, you're not afraid
and i won't feel like this forever
you wait with me because you know
there's so much more than this before we go

to take us higher
come take us higher
come take us high above our time
take us higher
oh take us higher
come take us high above our time

we'll make it out of here
come take us out of here
take us anywhere....oh yeah


(higher/ the cardigans)

Donnerstag, Oktober 09, 2008

shshshame.

drei wochen hab ich die blondine nicht gesehen. seit heute ist sie wieder da und ich muss gestehen, dass ich sie nicht weiter vermisst habe. ehrlich gesagt hätte ich sie schon nach einer halben stunde im gleichen büro auf den mond schießen können.
sie war krank. so richtig. mit besuchen bei ärzten, deren fachgebiet ich nicht mal aussprechen kann, krankenhausaufenthalten und magen- sowie darmspiegelung. das ist durchaus bemitleidenswert und ich HABE sie bemitleidet. BEVOR sie mit wehleidigem gesichtsausdruck beifallheischend von schreibtisch zu schreibtisch gezogen ist, und jedem der es hören wollte oder auch nicht, ihre krankheitsgeschichte erzählt hat. geltungsbedürfnis galore.
als sie zu unserem tisch zurückkam, ließ sich sich mit einem dramatischen seufzen auf ihren stuhl fallen, um sofort wieder wie von der tarantel gestochen aufzuspringen, ihren zeigefinger in die erde irgendeiner armen topfpflanze zu bohren und mit tränenerstickter stimme zu sagen: „ach gott! wenn ich nicht da bin, kümmert sich gar niemand um dich, du arme!“.
raaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhh...
fast unnötig zu erwähnen, dass sie umgehend in die küche stürzte, um wasser zu holen und sämtliche blumen in der abteilung zu gießen. ein wunder, dass sie sie nicht gleich noch umgetopft hat!!!
ach, und bevor ich’s vergesse: so ganz nebenbei hat sie natürlich noch kaffee gekocht und ist mit der kanne von tisch zu tisch gegangen, damit die lieben kollegen bloß nicht selbst aufstehen müssen.

vierzig jahre emanzipation in weniger als fünfundvierzig minuten zunichte gemacht. herzlichen glückwunsch!

as i please.

jemand liebt mich ;-)

Dienstag, Oktober 07, 2008

anders als gedacht.

„dann die große, böse schwester der hoffnung
ihre waffe das schwert, ihr name enttäuschung
mit einfachen klaren sätzen, die einmal kurz klarstellen
anders als gedacht, mein schatz…“


enttäuscht zu sein bedeutet ja, dass man sich vorher von irgendwas hat blenden lassen, von dem man plötzlich feststellt, dass es nicht den tatsachen entspricht. also müsste es im grunde doch ein gutes gefühl sein, wenn die täuschung ein ende hat und man endlich wieder klar sieht, oder!? ist es aber nicht. es fühlt sich scheiße an.
die schuld dafür jemand anderem zu geben, wäre allerdings auch nicht fair, immerhin hat mich niemand darum gebeten, so hohe erwartungen zu haben…

Montag, Oktober 06, 2008

standing here until you make me move.



"there's nothing else to lose
there's nothing else to find
there's nothing in the world
that can change my mind
there is nothing else..."

Samstag, Oktober 04, 2008

"hat eigentlich jemand einen gps-empfänger dabei?"



danke, danke, danke.

dem dj im sambawagen für den ohrwurm, blacky und dem rest der truppe (und nein andré, ich will dich noch immer nicht heiraten!), jensi und christoph, nina (VIEL zu lange nicht gesehen!), dem rekord-mann (niemand schnarcht schöner), massimo und viola für's kneipe abschließen und den tanz auf der theke, der tanzmaus, t-didi ("wenn du jetzt noch EIN getränk verschüttest, fliegst du raus, mein freund!"), boris für's kohle schippen ab münchen, silke für den rotwein aus dem tetra pak ("der IST lecker, ehrlich!"), guido für die beste frisur und den besten auftritt bei "frühstück und frühschoppen", michael und seinem angeber-handy für's rausfinden, wo wir eigentlich sind ("wenn ich das hier glauben soll: 10 km vor polen!"), den jungs aus abteil 7 (ihr wisst schon), fabi für den geleitschutz, ivi für den glückspfennig, domi und niko, herrn ramazzotti für die flippers ("komm tanzen!), olli, kasper, basti (it's always a pleasure), elke für den spruch des tages ("du stehst doch voll im zug!") und nicht zuletzt dafür, dass wir 32 stunden zu neunt in ein sechs-mann-abteil passen, ohne uns auf die nerven zu gehen.
wir werden in 20 jahren noch davon erzählen. versprochen.

Dienstag, September 30, 2008

always be.

das himmelfahrtskommando startet morgen um halb neun. das erste internationale spiel seit fünf jahren und der grund, wieso ich gerade daran denke, was wir eigentlich schon alles erlebt haben, wo wir überall gewesen sind und wen wir im laufe der zeit so alles kennengelernt haben.
wir haben nach einer 15stündigen busfahrt ehrfürchtig auf den rängen der anfield road mit lothar emmerich gesmalltalked, in der galeria vittorio emanuele II fußball gespielt und im duomo di milano kerzen angezündet, sind auf der rückfahrt von hamburg auf dem osterfeuer in nörten-hardenberg gelandet, in köln hat man unser auto aufgebrochen und das hannoveraner stadion haben wir trotz navi nicht auf anhieb gefunden. wir haben im strömenden regen die meisterschaft 2002 gefeiert und wegen eines motorschadens das komplette mc donalds in geseke bespaßt. silke und ich haben den anderen mit dem kulturprogramm in wien – inklusive besuch in der oper - den letzten nerv geraubt und wären um ein haar mit unseren zerfledderten stadtführern erschlagen worden. wir mussten miterleben, wie unser sonderzug nach rotterdam beschossen wurde und dass man als fußballfan mitunter wie ein schwerverbrecher behandelt wird. wir waren als hippies verkleidet in kaiserslautern und als cowboys in hamburg, haben am strand von warnemünde über kohlrabi diskutiert, in leverkusen erbsensuppe gegessen und das von tu organisierte flugzeug mit dem „ein leben lang keine schale in der hand“-banner bejubelt. wir haben gemeinsam am chiemsee diverse berge bezwungen, schlösser bestaunt und ein unentschieden mehr gefeiert, als die fans des fcb ihre meisterschaft. wir waren mehr als ein mal auf dem nürnberger christkindlmarkt und haben uns in der verbotenen stadt derbe beschimpfen und schlecht behandeln lassen. wir haben die straßen von london mit aufklebern gepflastert und ein dreitägiges sightseeing-programm in einem nachmittag absolviert. wir haben in einer woche dublin jeden einzelnen pub in temple bar kennengelernt und nach dem dritten guinness perfekt gälisch gesprochen. und wir haben auf dem kurfürstendamm biergartentische kaputt getanzt und uns nach dem verlorenen pokalfinal glückselig in den armen gelegen.
dazu kommen die unzähligen spiele, bei denen wir nebeneinander auf der südtribüne gestanden haben. die unvergessene 0:4 klatsche im september 2000 und das glorreiche 2:1 am 12. mai 2007. wir haben real madrid und den ac mailand genauso im westfalenstadion spielen sehen wie den fsv mainz oder den vfl bochum. wir haben silke via handy „you’ll never walk alone“ ins ohr gesungen und das pizza essen nach dem spiel zum ritual erhoben. wir haben mit den anhängern der schottischen nationalmannschaft eine feucht-fröhliche party in der dortmunder innenstadt gefeiert und uns während der wm 2006 die schweizer nationalhymne beibringen lassen. wir haben nach dem uefa-cup-finale im auto geschlafen, um am nächsten tag bei der meisterfeier am borsigplatz stehen zu können und beim abschiedsspiel von jürgen kohler mit den tränen gekämpft.

es ist schon lange nichts besonderes mehr, die stufen zum block zwölf zu erklimmen. einfach, weil es immer so ist. jedes zweite wochenende. egal, wie gut oder schlecht die mannschaft spielt. und dann triffst du auf menschen, die zum ersten mal dabei sind. du siehst das ungläubige staunen in ihren augen, die gänsehaut, wie sie „you’ll never walk alone“ singen und das auch so meinen. du weißt, dass sie wiederkommen werden. aus den gleichen gründen, aus denen du das auch tust. immer noch und immer wieder.

Montag, September 29, 2008

kill the calm.

"oh it's healin-bang bang bang
i can hear your cannons call
you've been aiming at my land
your hungry hammer is falling

and if you want me i'm your country

i'm an angel bored like hell
and you're a devil meaning well
you steal my lines and you strike me dumb
come raise your flag upon me

and if you want me i'm your country
if you win me i'm forever-oh yeah!

'cause you're the storm that i've been needing
and all this peace has been deceiving
i like the sweet life and the silence
but it's the storm that i believe in

come and conquer and drop your bombs
cross my borders and kill the calm
bear your fangs and burn my wings
i hear bullets singing

and if you want me i'm your country
if you win me i'm forever-oh yeah!

'cause you're the storm that i've been needing
and all this peace has been deceiving
i need some wind to get me sailing
so it's the storm that i believe in

you fill my heart, you keep me breathing
'cause you're the storm that i believe in

and if you want me i'm your country..."

Sonntag, September 28, 2008

momentaufnahme.

das stöckchen von lj liegt hier schon eine weile rum. wird also zeit!

In welchen Städten bist du schon gewesen?
ähm... in so vielen auf jeden fall, dass ich bei dieser aufzählung mehr als nur zwei oder drei vergessen werde. aber ich versuche wenigstens die großen zusammenzukriegen: münchen, regensburg, gießen, dresden, berlin, hamburg, dortmund, bochum, köln, trier, gelsenkirchen, kaiserslautern, rostock, frankfurt/main, mainz, hannover, flensburg, leverkusen, karlsruhe, nürnberg, mailand, liverpool, london, dublin, rotterdam, wien, venedig

Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?
im inland: hamburg. oder doch berlin? im ausland: dublin, mailand und london.

Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?
köln. hätte aber vielleicht eine faire zweite chance verdient.

Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?
kommt auf die entfernung an. auto, zug, flugzeug... egal. nur ein schiff werde ich freiwillig niemals betreten.

Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
paris. los angeles. auf den spuren von jdm.
new york. wobei ich nicht sicher bin, ob ich von dort jemals wiederkommen würde.

Donnerstag, September 25, 2008

call it what you want.

xxx@email.de schrieb:

sag mal, steht unser deal mit den konzerten eigentlich noch???

und wenn ja, darf ich mir dann eins wünschen, auf das du mitkommen musst??? so im sinne von "ich sage wann und wo, und du sagst "ja" und "amen", du erinnerst dich???

;-)




xxx@xxxx schrieb:

Gib dir keine Mühe............ich habe schon gesehen daß NKOTB auf Deutschland-Tour geht :-P

Vergiss es!!! ;-D




okay, ich lache IMMERNOCH. danke a., you made my day :-D

Dienstag, September 23, 2008

if you could see inside my head.

then you'd start to understand
the things i value in my heart...

Sonntag, September 21, 2008

i have just closed my eyes again.



der song zum eben erlernten programm.

genauso denke ich aber auch sofort an eine eigens angemietete dorf-disco für die überraschungs-geburtstagsparty des freundes einer freundin, an die veralberung von "dancing queen", billigen whiskey-cola, seiden-sakkos und rüschen-hemden. und ja, das WAR genauso gruselig wie es sich anhört. aber es gibt gründe, wieso sich dieser abend mit all den lachtränen in den augen so ins gedächtnis gebrannt hat.
vermutlich gibt es aber auch gründe, wieso ich ihn komplett vergessen hatte, bis ich eben über diesen song gestolpert bin ;-)

Samstag, September 20, 2008

fix you.

letzten sonntag erreichte mich der hilferuf einer sehr guten freundin, vielleicht der besten, die ich so habe. ich hab ohne zu zögern meine pläne über den haufen geworfen, mich ins auto gesetzt und bin zu ihr gefahren. ich hab ihr die tränen weggewischt, schweigend zugehört und sie getröstet, soweit das möglich war. und bin geblieben, bis sie eingeschlafen war, weil ich sie nicht allein lassen wollte.

ich bin froh, dass es mir im moment so gut geht, dass ich für sie die starke schulter sein kann, dass ich glücklich genug bin, um ihr das gefühl von hoffnung vermitteln zu können.
und ich weiss, dass zeiten kommen werden, in der sie das gleiche auch für mich tun wird.

that's what friends are for.

Freitag, September 19, 2008

all or nothing.

ich habe heute mit rauchendem kopf, einer 3 kg schweren mappe voller infomaterial und arbeitsaufgaben für die nächsten vier wochen, diversen handbüchern, einem html-nachschlagewerk, einem ungefähr 1000seitigen buch über css, einem wälzer über internet-recht und diversen guten ratschlägen des dozenten, die akademie verlassen. aber nichts davon ändert etwas meiner grenzenlosen motivation diesen kurs mit bravour zu bestehen.
dazu kommt noch, dass wir eine tolle gruppe sind. sehr unterschiedlich, aber die mischung stimmt einfach. mit einer informatikerin, einem techniker, einem fotografen und mir als mediengestalterin haben wir für fast jedes fachgebiet jemanden dabei, der sich auskennt und den anderen weiterhelfen kann. und das auch völlig selbstverständlich tut.

bevor wir gegangen sind, haben wir adressen und handynummern ausgetauscht und abgemacht, dass wir uns in den vier wochen „ferien“ mindestens ein mal treffen, den erlernten stoff wiederholen und eventuell auftauchende probleme gemeinsam lösen wollen. außerdem darf ich nächste woche noch drei tage an der flash-schulung teilnehmen, die auch in der akademie stattfindet, aber von der firma bezahlt wird. was bedeutet, dass ich den anderen schon mal einen überblick von dem verschaffen kann, was in der nächsten woche blockunterricht auf uns zukommt.

ich befinde mich ganz klar im lern-rausch. und ich hoffe, die euphorie hält auch die nächsten vier wochen an, in denen ich für mich allein lernen muss.
obwohl... eigentlich muss ich das gar nicht, denn: einer meiner mitschüler wohnt keine hundert meter luftlinie von mir entfernt. und wenn die beiden größten streber der klasse zusammen lernen, muss das den ehrgeiz ja fast ins unermessliche steigern, oder?

Mittwoch, September 17, 2008

eye of the beholder.

die frage, ob man metallica covern sollte, wird ja schon immer sehr kontrovers diskutiert. ich frage mich, was die die-hard fans dazu wohl sagen.

ich rufe mal eben einen an und frage. dass ich "nothing else matters" auf dem klavier toll finde, obwohl ich es in der s&m orchester-version hasse, erwähne ich vorsichtshalber lieber nicht. ich bin nämlich gern mit ihm befreundet.

Dienstag, September 16, 2008

zwischen fiktion und wirklichkeit.

wo ich gerade die herren prahl und liefers im tv sehe:

apothekerin: "entschuldigen sie, dass ich sie einfach so auf die buttons an ihrer jacke anspreche..."
ich: "ja?"
apothekerin: "es gibt nicht viele menschen in hessen, die muff potter kennen."
ich: "schlimm genug!"
apothekerin: "das ist in und um münster etwas anders!"
ich: "obwohl die hälfte der band ja inzwischen in berlin wohnt."
apothekerin: "wirklich? ich frage nur, weil mein cousin einer der sänger ist!"
ich: "wie bitte???"
apothekerin: "dennis."
ich: "nee, oder?"

raaaaaaaaaaaahhhhhhhhhh...

where is my mind.

meine cousine (15) hat mich ungläubig angesehen, als ich sagte, dass ich wieder zur schule gehen würde.
"wie jetzt? FREIWILLIG???"
ja. freiwillig. und noch dazu gern.
meine mitstreiter (ich müsste ja streng genommen "mitschüler" schreiben, aber die bezeichnung erscheint mir angesichts der beiden herren jenseits der 50 noch unangebrachter als bei mir *g*) sind nett, genauso schlau - oder eben blöd - wie ich, der dozent lässt uns hart arbeiten, aber auch viel lachen und schafft es mit einem fingerschnippen, dass ich motiviert bin bis in die haarspitzen. ich hab die erste prüfung nicht mal hinter mir und überlege schon, was ich anschließend machen möchte. noch eine weiterbildung? ein studium? eigene firma?

okay, okay... vielleicht verhindern die ganzen html-codes und cascading style sheets in meinem kopf momentan das klare denken, aber wer hätte gedacht, dass mich die aussicht in einem klassenzimmer zu sitzen, irgendwann mal VOR dem wecker aus dem bett springen lassen würde? noch dazu, wo ich sonntagnacht noch vor lauter panik kein auge zugetan habe...

Sonntag, September 14, 2008

hier kommt alex.

ich überlasse die berichterstattung anderen, weil mir noch immer die worte fehlen.
und denen von arne und daniel und sascha sowie wolle hab ich sowieso nichts mehr hinzuzufügen.

Freitag, September 12, 2008

my favourite game.

so sieht originelle werbung aus. da kann man vom sponsor sonst halten was man will :-)

i'm SO excited.

Dienstag, September 09, 2008

the madness of a rollercoaster.



mitten in all der hektik, all dem stress und dem sinnfreien geplänkel der lieben kollegen erklingt plötzlich unvermittelt dieser song im radio.
und bricht mir sofort das herz. hält die zeit an und reiht sich nahtlos ein hinter songs wie "disarm" oder "the weight of the world" und "poison oak".

vielen dank, lieber bob. DAS hatte ich lange nicht mehr.

Montag, September 08, 2008

schluss mit rock'n roll.

“... meene zukunft is'n ekliger, endloser schacht
voll glibber und modder und schwarz wie die nacht...“

na gut, ganz so schlimm ist es vielleicht nicht. aber fast.
diese woche wieder arbeiten, noch dazu ist die kollegin vom schreibtisch nebenan im urlaub und der ganze kram landet bei mir. nächste woche hab ich dann meinen „ersten schultag“ und es wäre mir sehr viel lieber, er wäre schon vorbei, weil ich dann wenigstens eine ungefähre vorstellung davon hätte, WIE schlimm es tatsächlich ist, WIE viel ich lernen muss und WIEVIEL davon ich sowieso nicht verstehe. danach gehe ich zwei wochen arbeiten und hoffe, dass man mir die chance lässt, das erlernte zu vertiefen. immerhin ist es ja auch im interesse der firma, dass ich bei der prüfung möglichst gut abschneide. in der woche danach bin ich wieder in der akademie zum dreamweaver-workshop und anschließend steht die nächste woche blockunterricht an. falls ich dann noch nicht längst verzweifelt das handtuch geworfen habe (was ich streng genommen nicht tun kann, weil die firma ja dafür bezahlt, dass da in zukunft auf der visitenkarte „webdesignerin“ unter meinem namen steht), bleiben mir noch exakt vier wochen bis zur prüfung. inklusive (vor)weihnachtschaos im büro. yeeehaaa!

ich frage mich die ganze zeit, ob ich bei all dem stress guten gewissens zwei tage nach italien fahren darf oder ob man mir das als mangelnde ernsthaftigkeit auslegen wird. einerseits darf ich das auf keinen fall verpassen, andererseits wird mein schlechtes gewissen mich wahrscheinlich umbringen. ich würde den ausflug nach udine ja gern als „belohnung“ betrachten, aber zu dem zeitpunkt gibt es beim besten willen noch nichts zu belohnen...

Sonntag, September 07, 2008

Dienstag, September 02, 2008

to hell with love.

der beste freund wird von seiner ex heimgesucht, cloudy hat gerade auf die harte tour gelernt, dass zwei menschen nicht unbedingt das gleiche meinen, wenn sie „für immer und ewig“ sagen, little miss sunshine ist für zwei monate strohwitwe und überraschend glücklich damit, der ossi musste hilflos dabei zusehen, wie die angebetete ihre habseligkeiten aus der gemeinsamen wohnung geräumt hat und die getränke-tussi hat auch nach vier jahren noch nicht kapiert, dass der typ sie a) schlecht behandelt, b) der grund ist, weswegen sie so gut wie alle freunde sowie jeglichen respekt verloren hat und c) gar nicht liebt.
und sie alle haben gestern bei mir angerufen, weil sie jemanden brauchten, der zuhört und tröstet und ratschläge gibt. ich tue das gern, aber mit dem gigantischen scherbenhaufen, mit all dem zerschlagenen porzellan, den tränen, den ausgefochtenen kämpfen, bei denen es weder sieger noch verlierer gibt, mit der geballten ladung aus zweifeln, wut und angst, war ich einfach irgendwann überfordert.
aber mitten in diese trostlosigkeit und genau in dem moment, als ich mal wieder ernsthafte zweifel hegte, dass es so was wie funktionierende beziehungen tatsächlich gibt, erreichte mich eine mms vom silberhochzeitspaar. und auf dem foto sehen sie genauso glücklich und verliebt aus, wie auf dem von vor 25 jahren.

Samstag, August 30, 2008

either/or.

HSV oder Bayern? bvb.

Beatles oder Rolling Stones? beatles.

Schwarzenegger oder Van Damme? schwarzenegger.

Rot- oder Weißwein? rot.

Mallorca oder Ibiza? mallorca.

Berlin oder Bonn? berlin of course.

Auto oder Motorrad? auto.

Pizza oder Pasta? pasta.

Fernsehen oder Radio? fernsehen.

PC oder Apple? pc.

DVD oder VHS? dvd.

Tag oder Nacht? nacht.

Sekt oder Selters? selters.

Internet Explorer oder Mozilla? mozilla.

Brot oder Brötchen? brot.

schwarz oder weiß? schwarz.

CD oder Vinyl? cd.

Kaffee oder Tee? beides.

Füller oder Kuli? füller.

Schoki oder Chips? schoki.

Dusche oder Wanne? gezwungenermaßen: dusche.

Turn- oder Lackschuh? alles zu seiner zeit.

Winter oder Sommer? winter.

Steak oder Würstchen? weder noch.

ARD oder ZDF? ard.

Spiegel oder Focus? spiegel.

Nokia oder Motorola? LG

Ski oder Strand? strand.

Adidas oder Puma? converse.

Brief oder eMail? lieber: brief; häufiger: mail.

Tatort oder Polizeiruf? tatort.

Anruf oder SMS? sms.

James Bond oder Borat? bond, james bond.

Hund oder Katze? ähm...

GZSZ oder Anna & die Liebe? anna.

Familie oder Freunde? höh???

BMW oder Mercedes? bmw.

FAZ oder SZ? sz.

Simpsons oder Spongebob? simpsons.

Heidi oder Naomi? heidi.

Micky oder Donald? micky.

kicker oder SportBild? kicker.

YouTube oder myVideo? youtube.

Sean oder Roger? sean.

GMX oder WEB? beides.

Freitag, August 29, 2008

my revelation.

Ich höre gerade…
den livestream vom „grande finale“ der beatsteaks in der wuhlheide

Vielleicht sollte ich…
die musik nicht ganz so laut aufdrehen

Ich liebe…
hamburg!

Meine besten Freunde sind…
nicht ganz dicht

Ich verstehe nicht…
wieso ich IMMER im urlaub krank werde!?

Ich habe keinen Respekt vor…
ja-sagern, rassisten...

Ich hasse…
früh aufstehen

Irgendwo ist irgendjemand…
der mich genauso liebt wie ich bin

Ich werde immer…
ich selbst bleiben

Was ich niemals verlieren möchte ist……
meine familie. meine freunde. den glauben an mich und meine ideale.

das ist was bleibt.

juhu! das "molotow" ist vorerst gerettet!!!

und den beitrag der potters kann man sich hier anschauen. oder im forum.

Dienstag, August 26, 2008

sick & tired.

ich will ja nicht jammern, aaaber... die nase trieft, die augen tränen, die stimmbänder haben zu einem großen teil ihren dienst quittiert, ich habe die ganze nacht auf dem sofa gelegen und gefühlte drei fantastillarden folgen „gilmore girls“ gesehen, weil an schlaf nicht zu denken war. eingedöst bin ich erst, als es draußen hell wurde.
dass ich die letzten beiden tage mit inhalieren, kamillentee und wärmflasche zu hause verbracht habe, ist an sich ja schlimm genug, aber: es sind die ersten beiden tage meines sommerurlaubs. nur gut, dass draußen gar kein sommer ist!

sollte sich jemand dazu berufen fühlen, mich:

  • zu bedauern

  • mir eine gemüsebrühe zu servieren

  • oder
  • mich mit den fehlenden staffeln „gilmore girls“ zu versorgen...

bitte. ich würde den/diejenige bis in alle ewigkeit in meine nachtgebete einschließen. also sollte ich irgendwann nachts mal wieder schlafen und nicht dvd gucken.

Sonntag, August 24, 2008

heut nacht sterb ich für mich allein.

oder: konzertprotokoll des grauens.


warum? WARUM? W-A-R-U-M? warum hab ich nicht auf die stimme gehört, die heute nachmittag dauernd „los, fahr nach hamburg! scheiß auf die kohle!“ in mein ohr geflüstert hat? wieso wird meine unentschlossenheit SO bitter bestraft?

nicholas singt nur mit akustikgitarre bewaffnet jupiter jones-songs, covert damien rice, erfüllt musikwünsche und treibt mir tränen in die augen. und es sind KEINE freudentränen. obwohl... auch.

andererseits haben die potters, das „molotow“ und ich eine gemeinsame vergangenheit. eine, an die ich nicht erinnert werden möchte, obwohl ich natürlich sowieso an nichts anderes denke. und nagel jetzt gerade dabei zusehen zu müssen, wie er zu „if i could talk i’d tell you“ und „the outdoor type“ die kabel auf der bühne festklebt, brami den teppich zurecht zupft und wiesi die atmos anknipst, bin ich fast froh, zu hause vor dem rechner zu sitzen. ausgerechnet die lemonheads.

intro. „liebe leute, wir sind muff potter aus rheine!!!“ rheine? rheine? seit wann wird denn die verhasste heimatstadt ins spiel gebracht!? aber „wir sind muff potter aus münster und berlin!!!“ hätte ja auch blöd geklungen.
apropos blöd: „born blöd.“
„bis zum mond.“
„das halbvolle glas des kulturpessimismus.“
„wunschkonzert.“ und da ist sie endlich wieder, die stimme die klingt, als hätte nagel seit seinem achten lebensjahr nur whiskey getrunken. so singt er auf platte viel zu selten. nicht schön, aber inbrünstig.
„sie tippen irre auf deinen möbeln“.
nagel redet – wie immer – zuviel (und hey, mit „home of the lame wohnt jetzt auch in berlin!“ macht man sich in hh keine freunde!) und brami fragt irgendwann „machen wir weiter, oder...“.
„wenn irgendwas gut ist, dann das hier“. würde ich jetzt SO nicht unterschreiben.
„elend nr. 16“. „ich hab ganz vergessen, dich zu vergessen. und nicht zu vermissen.“ DAS wiederum WÜRDE ich unterschreiben.
aha. jetzt wird rheine doch noch schlecht gemacht. „auf der bordsteinkante (nachts um halb eins)“.
shredder sieht aus wie kurz vorm durchknallen. oder wie danach? kann man nicht so genau sagen. weird jedenfalls.
„fotoautomat“.
„gefühlsbonzentreffen“.
„bitter lemon“.
und schon wieder ein „aua“, weil „den haag“.
„steady fremdkörper“. der nächste schlag ins gesicht .„er weiß nicht, ob er sie noch wirklich liebt, oder ob er es nur liebt, dass sie ihn liebt.“. jeder song eine schallende ohrfeige. wenn sie als zugabe noch „die guten“ spielen, gehe ich ins bett. ehrlich.
welcher idiot aus dem publikum brüllt da: „nagel! spielt mal „die guten“!“. arschloch.
und seit wann werden hier wünsche erfüllt?
aber gut, wenn wir schon bei gescheiterten beziehungen sind, dann bitte jetzt auch noch „100 kilo“. weil wegen messer in der wunde und so.
„alles nur geklaut“.
und wenn schon traurig, dann richtig schaurig: „100 kilo“ MIT „if i could talk i’d tell you“ UND „imaginary friends“.

dass musik so weh tun kann.

loyal to one.

er hat eine verdammt große klappe und steht gern im mittelpunkt. er neigt dazu, dinge zu dramatisieren und diskutiert über nichtigkeiten. für ihn ist immer alles entweder schwarz oder weiß, total toll oder die größte katastrophe. er ist launisch, verpeilt und verlässt sich gern auf andere. er lässt sich beim reden selten unterbrechen, unterbricht sein gegenüber aber ständig. wenn er betrunken ist, bekommt man ihn nur schwer unter kontrolle. er braucht nicht mehr als zwei sätze, um mich zur weißglut zu treiben und ist eine furchtbare diva.
ich liebe ihn wie blöd.
weil ich niemanden kenne, mit dem ich lieber meine zeit verschwende. weil er immer für eine überraschung gut ist und wieder und wieder mit kleinigkeiten beweist, dass er genau hinhört. weil er mich zum lachen bringt, wenn ich eigentlich lieber heulen möchte und weil er mich nachts um vier dazu nötigt, ihm mein herz auszuschütten. weil er mich morgens mit einem „ICH bin’s, deine lieblingsnervensäge!“ weckt, um mir einen schönen tag zu wünschen. weil er meint, auf mich aufpassen zu müssen, eigentlich aber weiß, dass es umgekehrt ist. weil er ideale hat. und ein großes herz. weil ich mich in seiner gegenwart nie verstellen muss und wir – trotz aller unterschiede – diese merkwürdige, enge verbindung haben, über die alle welt den kopf schüttelt. aber die, die das tun, kennen ihn nicht auf die art und weise wie ich ihn kenne. er hat sich entschieden, mich hinter die fassade blicken zu lassen, so wie ich ihn hinter meine sehen lasse. und das dürfen nicht viele. nicht bei ihm und nicht bei mir.
in unserer freundschaft ist er das herz und ich der kopf. er ist emotional, ich rational. wenn er mal wieder mit dem kopf in den wolken ist, kann er sicher sein, dass ich mit beiden beinen fest am boden stehe. immer.

you’re my best friend.

Freitag, August 22, 2008

with or without you.

er: „was wollen wir eigentlich trinken?“
ich: „ähm... guinness? das haben wir in dublin ja nicht geschafft.“
er: „guinness schmeckt aber auch nur in dublin. lass uns lieber jetzt becks trinken und im herbst einen kurztrip nach irland machen!“
ich: „bitte WAS?“
er: „dublin. du erinnerst dich? billiges hostel, acht-bett-zimmer ohne fenster, jede nacht andere mitbewohner...“
ich: „malahide castle, powerscourt gardens, „the traditional musical pub crawl“, dublin writers museum, die mädels von der halfpenny bridge, dublin castle, the spire, ein sonntagnachmittag im st. stephens green, molly malone, mein studierbaum im trinity college, wicklow mountains, die füße im atlantik, karaoke im „cassidy’s“, clarence hotel, book of kells, guinness brauerei, jameson distillery, phoenix park, shopping in der grafton street, oscar wilde, james joyce, george bernhard shaw... hach!“
er: „DAS hast du alles gesehen und gemacht!?“
ich: „und noch mehr.“
er: „wir waren nur EINE woche dort!“
ich: „ja, aber ich hatte einen PLAN!“
er: „du hast IMMER einen plan!“
ich: „weswegen ICH all das gesehen hab.“
er: „der trip nach irland gehört nicht gerade zu unseren highlights, oder?“
ich: „ACH! du warst DABEI!?“
er: „ich hab dich auch lieb.“

Dienstag, August 19, 2008

paranoid.

und schon wieder: von hundert auf null in zwei sekunden.
bis eben dachte ich noch, ich hätte mir mit acht monaten studium neben dem job eine menge arbeit aufgeladen. JETZT muss ich feststellen, dass ich das alles in zwei wochen block-unterricht lernen, verstehen und wiedergeben soll. mit prüfung vor der ihk am ende. juhu :-(
ganz ehrlich: mir geht der arsch auf grundeis. in acht monaten hätte ich jeden tag ein bisschen was lernen können, ich hätte zeit gehabt, zu hause dinge aufzuarbeiten, die ich nicht auf anhieb begreife und vielleicht hätte ich auch irgendwen gefunden, mit dem ich hätte zusammenarbeiten können. aber SO??? WIE – verdammt noch mal – soll das gehen? wie soll ich das alles kapieren? und WARUM – um himmels willen – erfahre ich das von der akademie erst drei wochen bevor der wahnsinn beginnt? sollten sie mich absichtlich in panik versetzen wollen: herzlichen glückwunsch! DAS hat geklappt!

glücklicherweise hab ich erst mal urlaub. blöderweise hab ich allerdings auch das gefühl, es jetzt noch mal richtig krachen lassen zu müssen, weil: dann ist erst mal schluss mit lustig.

love. peace. rock’n roll.

man darf durchaus einen samstagabend damit verbringen, die falschen songs zu hören und sich mit voller absicht elend zu fühlen (und ich hab mich VERDAMMT elend gefühlt! scheiß auf "melancholie ist die freude am traurig sein!". so'n blödsinn!), wenn man freunde hat, die einen schon am nächsten tag daran erinnern, dass das leben zu kurz ist, um traurig zu sein.

und bei strahlendem sonnenschein mit den liebsten inmitten der maschsee-idylle unter dem dach einer uralten, knorrigen kastanie im biergarten sitzen, nur eine armlänge vom wasser entfernt, becks green lemon trinken und zur lieblingsmusik tanzen, war sooo schön.

neun stunden, sehr viele lachtränen und lieblingslieder, sieben nette tischnachbarn, zwei ausgetauschte icq-nummern (that’s what we call „kennenlernen 2.0“), eine einladung zum weinfest nächstes wochenende, eine alkoholkontrolle und eine heimfahrt mit „singen against the müdigkeit“ später, waren wir wieder da, wo wir hingehören. wenn auch nur widerwillig.

Samstag, August 16, 2008

und wenn schon traurig, dann richtig schaurig.



"...well i've loved and left
and i've kissed and fled
i've left my heart where i should have stayed instead
and you think that i've forgotten
but you will always be near
in every face that i see
and every voice that i hear..."

Freitag, August 15, 2008

und kein mensch kennt den schlauen weg da raus.

kann mal bitte jemand auf „stopp“ drücken? ich bräuchte dringend eine pause, nur einen kleinen moment zum innehalten und durchatmen und gedanken sortieren.
was tue ich hier eigentlich? und seit wann geht ausgerechnet mit MIR das temperament durch? warum presche ich auf eine art und weise vor, die ich von mir nicht kenne? seit wann so forsch und vermeintlich selbstbewusst? woher plötzlich die große klappe und die flapsigen sprüche? und am nächsten tag das grummeln im magen, weil ich so eigentlich nicht bin und mich frage, ob das alles so angekommen ist, wie ich es gemeint habe. smileys hin oder her.
aber weil noch nicht genug chaos herrscht, ist der beste freund stinksauer, mr. wie-ging-nochmal-geduld crasht völlig ohne vorwarnung in meinen geregelten alltag und wirbelt alles wieder durcheinander. und dass ich mich inzwischen nicht mal mehr auf mich selbst verlassen kann, mein eigenes verhalten in frage stelle und überlege, was ich da eigentlich tue, macht nichts besser. ganz sicher nicht, sondern ganz sicher im gegenteil.

andererseits: "... muss man immer ganz und gar sein, muss immer alles klar sein..."

Mittwoch, August 13, 2008

live & learn.

"die musik die du hörst, hat zu tun mit den werten, nach denen zu lebst."

Dienstag, August 12, 2008

what i choose is my choice.

das stöckchen kam vom v-mann und musste spontan beantwortet werden. ansonsten wären mir bestimmt noch mehr schlimme bands eingefallen ;-)

Welcher ist für dich der schlimmste Song der Welt?
scorpions. wind of change.

Welche Band geht gar nicht?
scorpions. ich & ich.

Mit welchem Stück hast du deinen ersten Liebeskummer verschlimmert?
sinead o’connor. nothing compares to you.

Welchen Song kannst du bis an dein Lebensende (wenn auch nur momentan gefühlt) immer wieder hören?
chuck ragan/nagel. no rubber tired vehicles beyond this point.

Dein favorisiertes Ausgeh-Etablissement (wenn du jederzeit frei wählen könntest?
wenn „jederzeit frei wählen“ für alle städte gilt: „gleis 22“, münster. „schlachthof“ wiesbaden. „molotow“, hamburg.

Ein Konzert meines Lieblingskünstlers würde ich sausen lassen für…
… kaum etwas.

Was war das beste Live-Konzert, das du erlebst hast?
laut: green day in hamburg. leise: bright eyes in köln.

Hältst du einen Tag ohne Musik aus?
niemals.

it’s hard to keep track of you falling through the sky.



stay out super late tonight
picking apples, making pies
put a little something in our lemonade and take it with us
we’re half-awake in a fake empire
we’re half-awake in a fake empire

tiptoe through our shiny city
with our diamond slippers on
do our gay ballet on ice
bluebirds on our shoulders
we’re half-awake in a fake empire
we’re half-awake in a fake empire

turn the light out say goodnight
no thinking for a little while
lets not try to figure out everything at once
It’s hard to keep track of you falling through the sky
we’re half-awake in a fake empire
we’re half-awake in a fake empire

(the national)

Montag, August 11, 2008

please don’t put your life in the hands of a rock’n roll band.

freitag überstunden, samstag überstunden, sonntag überstunden. das klingt nicht gerade nach einem gelungenen wochenende. war’s aber. trotzdem.

die kombination aus kaum zu bewältigender, wenn auch stupider arbeit, einem restalkoholisierten 3köpfigen notfall-kommando, dem aus beidem resultierenden zynismus, einer gewissen hektik, einer überdosis koffein und lauter musik von all den bands, die ich nicht sehen würde, bewirkten, dass die zeit ziemlich schnell verging und wir alle nicht nur viel gearbeitet, sondern noch viel mehr gelacht haben.

am meisten darüber, dass little miss sunshine ihren sweetie für sich zu gewinnen hofft, indem sie ihm mit einem tretboot (inkl. rosa piratenflagge und „ich will ein kind von dir!“-transparent) in einem shirt mit „i want you to want me“-aufdruck auf dem maschsee entgegensegelt, während ich die spardabank-tussi samt ihrer thermoskanne hinterrücks überwältige und in ihren kleinbus sperre. in der zwischenzeit muss cloudy die vorsitzende des animationsteams kidnappen und dem sonnenschein so den platz in der ersten reihe, direkt zu füßen des angebeteten, freimachen. und er wird von der bühne steigen, ihr sofort einen heiratsantrag machen und der eilends herbeigerufene standesbeamte wird irritiert gucken, weil der bräutigam stärker geschminkt ist als die braut.
…und wenn sie nicht gestorben sind, dann lachen sie noch heute.

Mittwoch, August 06, 2008

red.letter.day.

singen und tanzen ist angesagt, meine damen und herren, denn ich habe heute den arbeitsplatz spontan gegen den an der sonne eingetauscht, mit dem besten buch, der schönsten musik und den leckersten erdbeeren am wasser gesessen, schuhe gekauft. reduziert, das beim schuhe kaufen "gesparte" geld gleich in neue musik investiert, die wette gewonnen, wer denn nun der überraschungsheadliner beim flair sein wird, mich von little miss sunshine zu einem ausflug nach hannover überreden lassen, laut gejubelt beim lesen des visions-newsflashs und NOCH lauter gejubelt beim lesen des muff potter newsletters. denn: wo bin ich an diesem wochenende!? richtig.

das leben ist schöööhööön.

Dienstag, August 05, 2008

love is in the air.

spinnen die eigentlich alle?
little miss sunshine macht auf penny lane und plant eine deutschland-tour, cloudy grinst und kichert und übt ihren neuen nachnamen, selbst die besonnene miss del hat jegliche bodenhaftung verloren und herzchen in den augen.
war da an der regattawiese irgendwas im bier?


edit: während die anderen die neue liebe genießen, stolpere ich über eine alte und denke an blaue briefe, zeltkirmesen, eine meinetwegen zerstörte telefonzelle und wie es zu ende ging. und ich kann mit sicherheit sagen, dass ich darauf nicht stolz bin und dass mich auch das jugendliche alter für nichts entschuldigt.

Montag, August 04, 2008

the boys are back in town.

sehen wir den tatsachen ins auge: ich stecke durchfeierte nächte mit zuviel alkohol und zu wenig schlaf nicht mehr so weg wie früher. zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass ich früher mit hämischem grinsen und einem „na, war’s spät gestern!?“ an der arbeit empfangen worden wäre. da helfen offensichtlich auch die tricks der kosmetikindustrie nicht viel.

aber egal, weil: schön war’s.
little miss sunshine hat eine schlagzahl an den tag gelegt, bei der ich nicht wirklich mithalten konnte und bei den herren musikern hab ich’s – weil ich’s aus erfahrung besser wusste – gar nicht erst versucht. und trotzdem: für „ca plane pour moi“, das „gästeliste, baby!“ und den charmantesten dachschaden ever gehören sie auf jeden fall geknutscht.
geknutscht gehört auch mr. ramone himself, der mich völlig selbstlos vor den attacken des alten mannes gerettet hat.

und als ich gerade dachte, die dämonen des gestrigen abends hinter mir gelassen zu haben, klingelte mein telefon. frau sonnenschein.
„sach ma, hase, du hast doch bald urlaub, oder?“
„ja, warum?“
„also ich dachte, wir könnten doch... also nur, wenn du lust hast... aber... ähm... na ja... wie wär’s mit museumsuferfest!?"
raaaaaaaaahhhhhhhhhhh...


und herr ramone: ich sehe mit den schwarzen haaren GAR NICHT aus wie schneewittchen! ich bin VOLL der südländische typ. merk dir das.

Freitag, August 01, 2008

all systems red.

auf mich trifft dann wohl punkt 3 zu.
nur gut, dass ein vierwöchiges fahrverbot kein größeres problem darstellen würde. aber ärgern würde es mich trotzdem.
scheiß frühschicht.

Dienstag, Juli 29, 2008

barfuß oder lackschuh.

er: „meinst du nicht, die streng katholisch erzogene landbevölkerung war damit ein bisschen überfordert?“
ich: „überfordert??? mit schuhen!?“
er: „also wenn du meine FREUNDIN wärst, würde ich dich damit nicht auf die straße lassen.“
ich: „ich BIN deine freundin, du pappnase! noch dazu die beste.“

Samstag, Juli 26, 2008

against the world.

enttäuschung. wut. das beklemmende gefühl, dass die zeit für all das abgelaufen ist. das ende von etwas, das gut und richtig war. irgendwann mal.

und dann: ein vertrautes lächeln. eine schulter zum kopf anlehnen. nichts ist mehr schlimm. oder traurig.
danke.


"keep a light on those you love
they will be there when you die
baby there's no need to fear
baby there's no need to cry
every little piece in your life
will add up to one
every little piece in your life
will it mean something to someone

you fuse my broken bones
back together and then
lift the weight of the world
from my shoulders again
every little piece in your life
will add up to one
every little piece in your life
will it mean something to someone?
every little piece in your life
will add up to one
every little piece of your life
will mean something to someone

you touch my face god whispers in my ear
there are tears in my eyes
love replaces fear
you touch my face
god whispers in my ears
in my ear
there are tears in my eyes
love replaces fear
fear

every little piece in your life
will add up to one
every little piece in your life
will mean something to someone
every little piece in your life
will add up to one
every little piece of your life
will mean something to someone."

(editors)

Donnerstag, Juli 24, 2008

if it kills me.

er: "mir geht's schlecht."
ich: "das höre ich. was ist denn los?"
er: "aaach... frag nicht!"
ich: "gut, dann ist das gespräch an dieser stelle aber schon wieder beendet!"
er: "ooochhh... aua."
ich: "willst du nur jammern oder gibt's sonst noch was?"
er: "nur jammern."
ich: "auch dann ist das gespräch an dieser stelle beendet!"
er: "aber mir geht's schlecht."
ich: "das sagtest du bereits, hase!"
er: "ich wollte nur, dass du das weißt."
ich: "danke für die information."
er: "du könntest ruhig ein bisschen mehr mitleid aufbringen!"
ich: "gern, wenn ich wüsste wofür."
er: "aaaach..."
ich: "kann ich irgendwas für dich tun?"
er: "wie solltest du? du bist 100 km von mir entfernt."

eben.
da behaupte nochmal einer, männer wären nicht wehleidig. pfff...

Sonntag, Juli 20, 2008

imaginary friends.

ich bin in den weiten des wehwehweh bei einer menge quatsch angemeldet. meist werde ich von einer freundin dazu genötigt, die bei so was mit etwas mehr begeisterung dabei ist als ich. natürlich hat sie recht, wenn sie mir in langen monologen erklärt, wie praktisch das ist, wenn der freundeskreis sich über ganz deutschland verteilt, man den kontakt nicht verlieren will und dass „man heutzutage schon so ehrlich sein muss, zuzugeben, dass man sehr viel öfter online ist als zu telefonieren.“. dem kann ich nicht widersprechen. wirklich nicht.

aber dann holt dich das wahre leben ein. du stehst jemandem gegenüber, mit dem du via internet „kontakt hälst“ und stellst schon auf den ersten blick fest, dass es eben auch nicht mehr als das ist. kontakt halten ist nur die halbe wahrheit. sicher, du weißt theoretisch, was er in den letzten sechs monaten getan hat, du hast lustige fotos und noch lustigere videos davon gesehen und du hast seine stimme in podcasts gehört, aber eigentlich weißt du einen scheiß.
denn jetzt sitzt er neben dir, redet wild gestikulierend auch dich ein, lacht zu laut, singt die songs mit, die aus der anlage dröhnen und riecht noch immer nach dieser wirren mischung aus weichspüler und after shave, die dir sofort das gefühl von „zu hause“ vermittelt. und er braucht dich nicht mal anzusehen, um zu bemerken, dass du tränen in den augen hast.
„hey, unsere freundschaft hat so viel zeit und so viele kilometer unbeschadet überstanden, du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die paar mehr etwas daran ändern werden!?“
nein.
oder?

Samstag, Juli 19, 2008

hell no.

  • wirre mails verschickt. sorry

  • zug verpasst

  • kopfschmerzen

Freitag, Juli 18, 2008

hell yeah.

  • „niiiinchen!!!“

  • ex-freund bei wkw solange ignoriert, bis er mich angeschrieben hat

  • „hat dir schon mal jemand vorgeschlagen, das professionell zu machen ;-)“ als reaktion auf meinen titelseiten-entwurf

  • wissen, dass es von dieser seite kein größeres lob geben kann

  • im allgemeinen großraumbüro-chaos nicht die nerven verloren

  • der fertige tattoo-entwurf

  • der dazugehörige termin bei jenny

  • das bestätigte konzert im mt

  • festgestellt, dass zum perfekten sommer-soundtrack nicht zwangsläufig auch sommer sein muss

  • zwei neue bands entdeckt

  • eine fast in vergessenheit geratene wiedergefunden

  • der traurigen freundin ein lächeln entlockt

  • gelernt

  • das gelernte erfolgreich angewandt

  • die ebay-auktion jemandem anvertraut, der auch die nötige geduld aufbringt

  • von herrn ammann ohnmächtig singen lassen

  • die kleinen rückschläge mit einem lächeln weggesteckt

  • endlich DIE idee fürs cd-cover

  • deswegen jetzt: laptop samt ideen einpacken, rotwein kaufen, i. vorwarnen und ab nach ms

Samstag, Juli 12, 2008

the spy.

im antiquariat um die ecke, das sich auf musik-publikationen spezialisiert hat und mich allein deswegen zu seinen besten kundinnen zählt, bin ich über ein buch über jim morrison gestolpert. ja, SCHON wieder und ja, NOCH eins. aber ich habe lange danach gesucht, deswegen habe ich es mitgenommen, obwohl textzeilen unterstrichen und mit kommentaren versehen sind und jede freie stelle der einleitung, des titels und des inhaltsverzeichnisses mit (eigenen?) übersetzungen von songtexten und gedichten beschrieben wurde. in einer nicht leicht zu entziffernden, aber eindeutig weiblichen handschrift.
so sehr ich mir auch mühe gebe, ich kann die notizen dieses fremden menschen nicht ignorieren. denn ich habe festgestellt, wie spannend die gedanken sind, die sich die vorbesitzerin zum thema jim morrison gemacht hat. sie hat dieses buch nicht einfach nur gelesen, nein, sie hat es studiert und analysiert, in seine bestandteile zerlegt, nach antworten gesucht. und offensichtlich hat sie das gleiche versucht wie ich: dem menschen hinter dem mythos ein stück näher zu kommen. ich frage mich, ob sie das buch wohl verkauft hat, weil es ihr gelungen oder eben nicht gelungen ist?
ihr letzter satz lautet: „ich flehe euch an, meine phantasie nicht zu beschneiden...“ und ich finde, nichts könnte all die mythen und geschichten um die person jim morrison besser beschreiben. letzten endes geht es nicht darum, ob oder wie er gestorben ist. es ist egal, ob er seinen tod nur vorgetäuscht hat, wie ray manzarek nie müde wird zu erwähnen, oder ob er tatsächlich seit 37 jahren auf pere lachaise begraben liegt. worum es geht, ist einzig und allein das, was er – jedem einzelnen - hinterlassen hat. welche bedeutung er für die menschen hat, die seine musik hören, seine gedichte und all diese bücher über ihn lesen und – aus welchen gründen auch immer – an seinem grab stehen.
und die frau, die all diese dinge im märz 1995 in dieses buch geschrieben hat, lässt mich jetzt anteil haben an ihren ganz persönlichen beweggründen. was mir einerseits unangenehm ist, weil ich das gefühl habe, in ihrer privatsphäre herum zu schnüffeln. andererseits hat sie es vielleicht nicht anders gewollt. vielleicht war es ihre absicht, denjenigen, der es in die hände bekommt, zum nachdenken zu bringen, ihm ihre sichtweise, ihre gedankengänge zu vermitteln.
wie auch immer. ich besitze es jetzt. und damit einen teil ihrer vergangenheit.

people are strange.

Freitag, Juli 11, 2008

wir sitzen so vorm molotow.

... könnte bald geschichte sein! und wie immer geht's ums liebe geld. wer sich also dazu berufen fühlt, zu helfen: bitte...


+++ Rettet das Molotow! Ab sofort kann für den vor der Schließung stehenden Hamburger Club gespendet werden. Die Daten des dafür eingerichteten Kontos lauten wie folgt:

Molotow Spendenkonto
Konto-Nr: 1291 12 65 20
Bankleitzahl: 20050550
Bankinstitut: Hamburger Sparkasse
Verwendungszweck: Molotow Spende


quelle: visions.de

Donnerstag, Juli 10, 2008

heroes.

gibt's eigentlich was schöneres, als an jedem einzelnen morgen der woche vom besten freund via sms geweckt zu werden und einen schönen tag gewünscht zu bekommen? ich glaube fast nicht.

lieber t., kannst du nicht IMMER nachtschicht haben???

Montag, Juli 07, 2008

landungsbrücken raus.


noch 46 tage.
und dann: im schanzenviertel stöbern, auf der reeperbahn feiern, auf dem fischmarkt feilschen, am hafen den wind um die nase wehen lassen und mit tränen in den augen wieder nach hause fahren.

Freitag, Juli 04, 2008

i just can't look it's killing me.

"jealousy, turning saints into the sea
swimming through sick lullabies
choking on your alibis
but it’s just the price i pay
destiny is calling me..."

Dienstag, Juli 01, 2008

don't believe the hype.

ganz ehrlich: ich bin heilfroh, dass dieses em-getöse endlich vorbei ist. nicht nur, weil ich endlich wieder in ruhe schlafen kann, seit nicht irgendeine nation gerade einen autokorso unter meinem schlafzimmerfenster veranstaltet. endlich muss ich auch niemandem mehr erklären, dass ausgerechnet ich – als fußballfan mit dauerkarte für den lieblingsverein – sich einen scheiß für dieses turnier interessiert. es war mir einfach komplett egal. im büro kam jemand während des halbfinales gegen die türkei auf mich zu, um mir ungefragt die farben unseres landes auf die wangen zu schmieren. ich habe ihr prügel angedroht und das auch so gemeint.
der wm-hype vor zwei jahren war echt. diese begeisterung war nicht vom staat oder sonst wem verordnet, sie ist einfach so passiert. es hat spaß gemacht, mit all diesen verschiedenen menschen zu feiern, auch oder gerade, wenn man sich nur mit händen und füßen verständigen konnte. und selbst wenn ich die sportfreunde stiller für ihren wm-song noch nachträglich erschießen möchte, geht das irgendwie in ordnung, weil es nicht kalkuliert war. so wie es für die deutschen fans tatsächlich ein grund zum feiern war, dass die eigene mannschaft „nur“ dritter geworden war.
diesmal war das alles generalstabsmäßig geplant und durchorganisiert. die fähnchen an den autos, das kollektive jubeln beim public viewing, die em-songs… alles teil der maschinerie. und ein grund mehr, mich aus dem ganzen rauszuhalten.
aber warum trete ich hier eigentlich unnötig nach? ich habe ja jetzt erstmal zwei jahre meine ruhe und ausreichend zeit, mir zu überlegen, wohin ich mich 2010 aus dem staub mache.

Mittwoch, Juni 25, 2008

that isn't funny.

er so: "weißt du, was ich nicht verstehe?"
ich so: "nee."
er so: "latein."

Montag, Juni 23, 2008

jekyll & hyde.


„…In opernhafte Dimensionen reichen die drei Hauptrollen, vor allem die sehr anspruchsvolle des Jekyll/Hyde. Von Jan Ammann wird sie dank seines schlanken und kraftgesättigten Tenors und seiner darstellerischen Potenz überzeugend betreut. Er gibt eine charmant-zwielichtige Persönlichkeit, einen Zwillingsbruder von Heinrich Faust und dem Zauberlehrling, und stellt einem besessenen Wissenschaftler einen triebhaft-rächenden Todesengel gegenüber. Dieser Unselige ist kein keifendes Monster, sondern ein Zerrissener, liebens- und hassenswert, tragisch und diabolisch…“

in dem fall ist "i don't care as long as you sing" aber mal SOWAS von treffend! wenn es nach mir geht, kann der herr ammann mir das telefonbuch vorsingen. hauptsache, er singt überhaupt.

Donnerstag, Juni 19, 2008

viva la vida.

ER grinsend: „oh, der text von „hail to the freaks“ als bildschirmhintergrund!“
ich verblüfft: „das hast du SO schnell erkannt???“
ER: „natürlich!“
ich: „ääähh.“
ER: „wir haben dienstag zusammen dieses seminar, oder?“
ich: „ääähh.“
ER: „ich halte dir einen platz frei!“

die kolleginnen sind neidisch, ich dagegen tausche meine vornehme blässe umgehend gegen einen sattes tomatenrot ein und vergesse noch dazu direkt wie ich heiße. hört das denn nie auf???

Dienstag, Juni 10, 2008

give me novacaine.

so make the best of this test and don't ask why
it's not a question but a lesson learned in time...

Samstag, Juni 07, 2008

here it goes again.

nicht, dass wir uns missverstehen: ich mag fußball. was ich nicht mag, sind hirnlose mitgröhl-songs, fähnchen am auto und vermeintlich lustige fan-utensilien in landesfarben. beim gedanken daran, dass sich das kneipen-epi-zentrum dieser stadt keine 500 meter von meiner wohnung entfernt befindet und autokorso sowie hupkonzert direkt unter meinem fenster stattfinden werden, bekomme ich schon jetzt - rein prophylaktisch - schlechte laune. ich habe sogar ernsthaft überlegt, während der em ins exil zu gehen, um dem kollektiven jubel-trubel-heiterkeits-getöse zu entkommen.
aber dann habe ich eben vom balkon aus gesehen, dass die feierwütige nachbarschaft einen pavillon auf der terrasse aufgebaut hat. inklusive beamer und leinwand. mit einer professionell aussehenden zapfanlage und einer unanständigen anzahl bierfässer daneben, einem riesigen schwenkgrill sowie sitzgelegenheiten für ungefähr zwei fußballmannschaften. und so ganz ohne deutschlandfahne.

"hallo, frau nachbarin! du kommst doch morgen, oder?"
"klar!"

Freitag, Juni 06, 2008

nightmare before rock am ring.

ich wollte nicht mit zu rock am ring, folgerichtig bin ich jetzt auch nicht in der position zu jammern. tu ich aber. dabei ist gar nicht das event an sich das problem, sondern viel eher das „wir“ in dem satz „die anderen sind gestern schon los, aber wir fahren erst heute.“, denn das „wir“ sind in dem fall nicht er und ich, sondern er und sie. und genau da liegt der hase im pfeffer. immerhin hat sie neulich etwas gesagt, das sich jetzt permanent in meinem kopf wiederholt: „bei rar kann ich ja mal testen, wie weit ich bei ihm komme! ich wette, wenn er betrunken ist, geht da was!“. ich will nicht, dass da was geht. ich glaube auch nicht, dass da was geht. das grummeln im magen wird trotzdem nicht weniger, das kopfkino spielt horrorszenarien, die mich nicht nur im schlaf verfolgen und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. außer abwarten und vertrauen haben. und darin bin ich gerade nicht besonders gut.

ja, es geht um eifersucht. nur nicht ganz so, wie man meinen könnte.

Freitag, Mai 23, 2008

nichts in der welt.

mit einer frisch verliebten und somit ständig blöd grinsenden und einer seit fünf jahren verheirateten und nicht mehr ganz so blöd grinsenden freundin im alternativ/orientalisch angehauchten studentenschuppen nicht ganz so orientalisch gegessen, gelacht und gelästert, sich zum dessert von den herren am nebentisch zum shisha rauchen verführen lassen, in meiner küche rotwein getrunken und noch mehr gelacht und gelästert und herzen ausgeschüttet. und zum krönenden abschluss mit geröteten wangen pünktlich zum rockpalast mit den ärzten und den beatsteaks vorm fernseher gesessen, sich (vor)gefreut und nur mit äußerster mühe davon absehen können, arnims befehl „JETZT springen!“ nachts um halb fünf in meinem wohnzimmer nachzukommen.
das leben ist schööön.

Mittwoch, Mai 14, 2008

Montag, Mai 12, 2008

pictures of you.

i've been looking so long at these pictures of you
that i almost believe that they're real
i've been living so long with my pictures of you
that i almost believe that the pictures are
all i can feel

(the cure)

Samstag, Mai 10, 2008

tick tick boom.

wie viele monate hab ich diese stimme eigentlich nicht mehr gehört? sechs? sieben? ich weiß es nicht. aber er brauchte keine zwei sätze.

Dienstag, Mai 06, 2008

life of illusion.

seit gestern abend ergibt alles einen sinn: die blondine ist eine stepford wife! dass ich da nicht früher drauf gekommen bin!
dabei scheint es jetzt so offensichtlich: die haare liegen jeden tag exakt gleich, sie ist immer perfekt angezogen, stets gleich bleibend freundlich, jegliche negative gefühlsregung scheint ihr fremd, und sollte sie denn welche haben, zeigt sie die nicht, ihr haushalt ist immer tiptop, die gardinen passen zu den häkeldeckchen und sie ist einzig und allein dazu da, ihrem mann das leben so angenehm wie möglich zu gestalten, kochen, backen, putzen, bier holen. unnötig zu erwähnen, dass der ehemann immer recht hat und sie ihm nie widersprechen würde.
ich schätze, ich werde ihr nachher einfach mal fest auf den rücken hauen und gucken, ob ihr funken aus den ohren sprühen. dann hätte ich einen beweis und mir müssten sich nicht mehr die nackenhaare aufstellen, beim gedanken, dass es so frauen auch im jahr 2008 noch gibt.

Donnerstag, Mai 01, 2008

right between the eyes.

was ich als "revanche" für die postkarte bekommen habe? ein ticket und vier monate vorfreude.
ich befürchte allerdings, dass er bis dahin den kontakt zu mir längst abgebrochen haben wird, weil ich ihm mehrmals am tag mitteilen muss, wie sehr ich mich freue. spätestens in zwei wochen werde ich ihm mit meiner euphorie so auf die nerven gehen, dass er meine sms ungelesen löscht und nicht ans telefon geht, sobald meine nummer auf dem display erscheint. aber ich bin auch sicher, dass er in vier monaten versteht, wieso ich vor lauter vorfreude nicht still sitzen kann. dafür werden die herren sorgen. ganz sicher.

Dienstag, April 29, 2008

to no one else except you.

was macht man, wenn einer der wichtigsten menschen niedergeschlagen und traurig ist?
man schreibt "ist das da etwa ein lächeln in deinem gesicht? zumindest ein kleines? ja?" auf eine postkarte und wartet.

ich: "hallo!?"
er: "ich HAB gelächelt!"

mission completed.

i get everything right.

and i want YOU to get everything right.
oder:
es gibt keinen grund, die welt nicht mehr zu verstehen, sweetheart!

Montag, April 28, 2008

me against the world.

mal ehrlich, wenn die blondine mir innerhalb der letzten zwei wochen vier mal unmissverständlich klar macht, dass es sie nicht interessiert, was ich getan oder erlebt habe, mich andererseits aber ständig danach fragt (nur um darüber die nase zu rümpfen, glaub nicht, dass ich das nicht sehe), muss sie sich nicht wundern, wenn ich mich lautstark dafür entschuldige, sie mit meinem scheiß belästigt zu haben und für mich beschließe, ihr in zukunft nichts mehr zu erzählen. kindische trotzreaktion? ja. und???
es ist ja auch gar nicht das fehlende interesse allein, dazu gesellen sich ja noch unverständnis und neid. o-ton: „ich möchte mal wissen, wie manche kollegen ihren lebensstil finanzieren. hier auf ein festival, da auf ein konzert, mit den kollegen ins kino, ständig zum fußball. also WIR müssen uns jeden kinobesuch erst zweimal überlegen.“ ich nicht. ich fand aber auch nicht, dass ich mich dafür entschuldigen muss, dass ICH spaß habe, was erlebe, neue leute kennenlerne und mich für dinge begeistere, die nichts mit haushalt und putzen zu tun haben. wenn SIE nach einer putzorgie nur EIN einziges mal ein SO breites grinsen im gesicht hat wie ich es nach einem mitreißenden konzert habe, will ich nichts gesagt haben. mir fehlt allerdings ein bisschen der glaube, dass das so sein könnte.
wie ich es hasse, wenn der horizont am eigenen gartenzaun aufhört! wenn man alles mit weit aufgerissenen augen bestaunt, was nicht den gängigen klischees entspricht. okay, ich bin über 30, single, ich habe keine kinder und im moment auch nicht den wunsch, welche zu bekommen. außerdem mag ich laute gitarrenmusik und „zutätowierte rotzlöffel“. ich gehe regelmäßig zum fußball, trinke gern rotwein und rauche, ansonsten tendieren meine drogenexperiemente gen null. wenn DAS schon reicht, um für die rebellin schlechthin gehalten zu werden, weiß ich’s auch nicht.

merkt man eigentlich, dass ich wütend bin?

Dienstag, April 22, 2008

jetzt geht wieder alles von vorne los.

„sehr geehrte frau w.,
bezugnehmend auf die eingereichte rechnung der teilnahmegebühren für die weiterbildung zur web-designerin, können wir ihnen mitteilen, dass sich der verlag zu 100% an den kosten beteiligt.
mfg …“

vielen dank, lieber verlag.
ab november könnte ich also offiziell studentin an der privaten akademie für medien und wirtschaft sein. acht monate, zwei mal die woche, drei stunden + schriftlicher test, hausarbeit, produktpräsentation und stempel der industrie- und handelskammer.

woll'n wir das? na? na?

Montag, April 21, 2008

new hope for the dead.

zwei tage und sehr viele gänsehautmomente später bin ich wieder, wo ich hingehöre und kann sagen, dass dieses wochenende seinen platz in den top ten der tollsten wochenenden ever sicher hat. es war bitterkalt, aber mir war die ganze zeit irgendwie warm ums herz.
wenn jetzt jemand „berlin“ sagt, werde ich an dieses wochenende denken, an eiskalte füße und blutig geklatschte hände, an bierfässer im tiergarten, s-bahn-chaos, lachtränen in den augen, kängurus und „trinkerhütchen“, einen kaputt getanzten biergartentisch, kollektives „wir-gefühl“, das wiedersehen mit den jungs aus dublin, eine funktionierende choreo, die 90. minute, stolz und enttäuschung, verlieren und sich doch wie ein sieger fühlen. all das ist ab jetzt untrennbar in herz und hirn mit „berlin“ verbunden, nicht mehr er. vorerst.

Freitag, April 18, 2008

soothe me.

in ein paar stunden bin ich in berlin. in seiner stadt. nicht wegen ihm, aber eigentlich auch aus keinem anderen grund.

Mittwoch, April 09, 2008

just my imagination.

normalerweise mag ich konzert ja lieber live als im kino, aber die stones sind keine band, der ich so ohne weiteres 150 euro hinterher werfen würde. 6,50 euro dagegen schon. und dafür konnte ich gestern dann auch jede furche im gesicht von keith richards auf der großen leinwand bewundern.
apropos keith richards: ich bin überzeugt, dass der kerl bei konzerten überhaupt keinen strom auf der gitarre hat. oder zumindest nicht immer. da steht hundert pro einer hinter der bühne, der seine parts spielt, denn wenn er das selbst täte, käme garantiert kein kompletter song dabei rum. oder zumindest nicht der, den mick jagger gerade singt ;-)
wieauchimmer: sehenswert ist der film auf jeden fall auch für leute wie mich, die sich in sachen stones nicht detailliert auskennen. aber das war wohl nicht anders zu erwarten, wenn solche profis auf der bühne und hinter der kamera am werk sind.
und trotzdem... das mit mr. richards würde ich zu gern genauer wissen!

Montag, April 07, 2008

clarity.

berlin, berlin, wir fahren nach berlin. haha... als ob das so einfach wäre! die einen wollen schon freitag, die anderen würden auch wollen, wenn sie denn könnten, dürfen aber erst samstag und der rest kann und will erst samstag, möchte aber dann bis sonntag bleiben. die einen wollen zwei kleinbusse mieten, die anderen einen großen, dann müssten aber alle zusammen fahren, was ja wegen der freitag/samstag-problematik nicht geht. das thema „bahn“ ist zum glück schnell vom tisch. und irgendwann einigt man sich auf „großer bus“ und „alle zusammen“. so weit, so gut. dann die frage „wann fahren wir los?“. die einen würden gern freitagnacht, um samstagmorgen in berlin zu sein, den anderen würde es reichen, rechtzeitig zum event in der hauptstadt einzutreffen. man entscheidet sich schließlich für die samstagmorgen-variante, was allerdings das nächste problem aufwirft: die einen wollen mit den gleichgesinnten, die wir zwangsläufig treffen werden, den ku’damm unsicher machen, die anderen finden, dass man auch genug zeit für eine rundfahrt auf der spree hat, um sich nicht vollends dem gängigen klischee beugen zu müssen. zu guter letzt dann noch die sache mit dem übernachten. die einen wollen bleiben und mit den gleichgesinnten feiern, die anderen sofort wieder nach hause. hmpf.
ich möchte mich am liebsten ganz aus dem theater ausklinken, freitags anreisen und mich bis sonntag bei freunden einquartieren, um mich nicht zwischen sport und kultur entscheiden zu müssen, sage aber: "gebt mir einfach bescheid, wann ich wo sein und was ich einpacken muss, okay?".
und wenn ich ehrlich bin, hoffe ich, dass die herren mit dem wappen auf der brust uns nächstes jahr wieder das liefern, was wir seit jahren in dieser hinsicht gewohnt sind. es bliebe uns eine menge erspart ;-)

Freitag, April 04, 2008

ain't complaining.


ich grinse immernoch. und ich will das heute und morgen und übermorgen und überübermorgen wieder. oder mit diesem glücklichen lächeln im gesicht sterben. mir egal.

Mittwoch, April 02, 2008

(not) ready to rock.

musik verbindet. der gleiche musikgeschmack erst recht.
über tausend umwege, freunde von freunden und arbeitskollegen von freunden leute gefunden, die meine beiden übriggebliebenen karten unbedingt haben wollten, abholtermin ausgemacht, sich auf anhieb sympathisch gefunden, den ganzen abend zusammen in meiner küche gesessen und über musik und gott und die welt geredet. und morgen abend gibt's vorm konzert bier bei mir und die private aftershowparty bei den beiden anderen zwei straßen weiter unten.
wieso haben wir uns nicht schon früher getroffen?

Dienstag, April 01, 2008

Samstag, März 29, 2008

all aboard the sinking ship.

mein wochenende beginnt mit strahlendem sonnenschein, blauem himmel, wind um die nase, "coma chameleon" auf den ohren und einem breiten grinsen im gesicht. und ich grinse auch stunden später noch und summe abwechselnd "pick up the pieces", "new hope for the dead" und "the right kind of wrong" vor mich hin.

jägermeister, anyone?

Freitag, März 28, 2008

unbelievable.

beim radio-gewinnspiel ging es eben gerade darum, verschiedene songs nur anhand von bass, gitarre, schlagzeug oder piano zu erkennen. der anrufer hatte keinerlei mühe, die gitarrenakkorde sofort als „tnt“ von ac/dc zu identifizieren, was auch nicht weiter schwer war. ich vermute allerdings, dass der sender die herausforderung absichtlich so niedrig gehalten hat, aus angst, ihren preis nicht loszuwerden.

moderatorin: „herzlichen glückwunsch! du hast ein treffen mit mark medlock gewonnen!“
gewinner: „geil!“
moderatorin: „du darfst dich ruhig etwas lauter freuen!“
gewinner: „WHHOOHOOOO!!!“
moderatorin: „und? weißt du schon, welche frage du ihm stellen möchtest?“
ich (laut durch die abteilung rufend): „JA! WARUM???“

mal im ernst: werden diese anrufer dafür bezahlt, dass sie so tun, als würden sie sich über ein treffen mit mark medlock freuen? geht der typ da wirklich hin? und wenn ja, warum und wie schwer bewaffnet?

Donnerstag, März 27, 2008

all is a game.

eine nächtliche sms-schlacht voller ironie, versteckter und weniger versteckter anspielungen später, weiß ich nicht mehr, was in seinem bzw. meinem kopf eigentlich vorgeht. das grinsen beim piepen des handys zu breit, die antworten zu unüberlegt und dabei doch wahrer als alles, was ich mir an ausgefeilten formulierungen so hätte einfallen lassen können.

kannst du bitte aufhören, mich zu verwirren? oder halt... lieber doch nicht!

Mittwoch, März 26, 2008

radio gaga.

radioplaylist des grauens vom 26/3/2008:

bryan adams, sugababes, seal, gwen stefani, nickelback, talk talk, colbie caillat, eurythmics, texas, shakira, kevin michael, aerosmith, stanfour, belinda carlisle, pink, lenny kravitz, michael jackson, rob thomas, liquido, eagle-eye cherry, alicia keys, bon jovi, sasha, coldplay, maroon 5, limp bizkit, zascha moktan, phil collins, cutting crew, marc anthony, red hot chili peppers, leona lewis, nick kamen, natasha bedingfield, james blunt, gnarls barkley, new radicals, juli, crash test dummies, one republic, tlc, hooters, sheryl crow, udo lindenberg, moby, sugababes, pet shop boys, bryan adams, fergie, mary j. blige, maroon 5, madonna, robbie williams, alphaville, seal, rihanna, eric carmen, nickelback, mike & the mechanics, take that, jack johnson, don henley, all saints, linkin park, sasha, gabrielle, daughtry, duffy, laid back, gwen stefani, tears for fears, faith no more, mika, annie lennox, incubus, shaggy, natalie imbruglia, u2, jennifer paige, backstreet boys, queen, celine dion, sugababes, rem, aerosmith, stanfour, kenny loggins, yael naim, kt tunstall, alicia keys, udo lindenberg, reamonn, simply red, one republic, stefanie heinzmann, robbie williams, nickelback


ich wurde gefragt, wieso ich lieber mit dem ipod auf den ohren arbeiten würde und hoffe, das da oben reicht als antwort. wenn nicht, veröffentliche ich gern noch die gespielten songs von morgen und übermorgen. viel ändern wird sich erfahrungsgemäß sowieso nicht.

Montag, März 24, 2008

even if it kills me.

dass mein urlaub sich unweigerlich dem ende zuneigt, ist die eine sache. dass man mir aber via autoradio so plakativ vor augen führt, welche musikalische hölle mich im büro erwartet, ist nicht gerade der abschluss, den ich mir gewünscht hatte. ab morgen gibt es dann wieder alles, was ich NICHT hören will auf die ohren: rihanna, nickelback, mika, ich & ich, roger cicero... soll ich weitermachen??? ich wünschte wirklich, es wäre mir erlaubt, mit dem ipod vor dem bildschirm zu sitzen, denn dann könnte ich a) weiterhin twilight singers, ghost of tom joad und kilians hören und müsste mir b) weder das gewäsch der kollegen noch den baulärm antun. wobei ich mir bei punkt b noch nicht ganz sicher bin, was ich schlimmer finde.
nach zehn tagen wieder zur arbeit zu müssen, erscheint mir gerade wie die höchststrafe. viel lieber würde ich meine zeit weiterhin damit verbringen, mit den mädels bei der ein oder anderen flasche rotwein zu tratschen, den jungs beim musik machen zuzuhören oder mir mit hilfe diverser bücher, platten und dvds auszumalen, wie mein leben im amerika ende der 60er jahre wohl verlaufen wäre.
da ich mich aber im deutschland des jahres 2008 befinde und meine leidenschaft für musik und literatur sowie konzert- und theaterbesuche (und selbstverständlich auch der rotwein) irgendwie finanziert werden wollen, muss ich wohl morgen wieder geld verdienen gehen.

Freitag, März 21, 2008

btw...

ausgerechnet am karfreitag "stirb langsam" im fernsehen??? hm. und ich hatte mich für zynisch gehalten!

langeweile galore.

regen, sonne, schneeregen, sonne, regen, schnee, sonne, nieselregen. während der sonnigen abschnitte macht sich bei mir die vage hoffnung breit, es könnte vielleicht eine stunde so bleiben, also turnschuhe an, kopfhörer in die ohren und ab zur tür, um dort festzustellen, dass es längst wieder regnet, laufen sowieso nur mit gummistiefeln sinn machen würde und das beim besten willen nicht geht.
im fernsehen läuft nur schrott, genau wie im radio und auf meine musik hätte ich nur lust gehabt, wenn ich beim hören über tannennadeln hätte laufen können. zum lesen fehlen mir geduld und ruhe, genau wie dazu, mir eine komplette dvd anzusehen oder heinrich böll per hörbuch durch irland zu begleiten. apropos irland... vielleicht könnte ich mich den reisekatalogen widmen, die sich hier auf dem küchentisch stapeln. aber schätzungsweise würde das das gefühl, eingesperrt zu sein, nur noch verstärken. meine üblichen seiten im internet hab ich schon durch und auf irgendwas spannendes neues bin ich auch nicht gestoßen. ich bin kurz davor, aus lauter verzweiflung zu putzen oder meine papiere zu sortieren, aber mit so was verschwendet man doch nicht seine zeit, oder?
ich fand feiertage als kind schon scheiße und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Donnerstag, März 20, 2008

infp.

tests, seriöse wie weniger seriöse, die einem etwas über die eigene persönlichkeit verraten sollen, gibt es im netz wie sand am meer. eigentlich brauche ich keinen test, um zu wissen, wer und wie ich bin, dazu kenne ich mich inzwischen lange genug, aber ich finde es interessant zu sehen, ob das ergebnis mit dem bild übereinstimmt, das ich selbst von mir habe.

folgendes sagt das ergebnis von www.philognosie.net über mich:

"(Ergebnis: INFP)
Inneres: ..NF..: intuitive Wahrnehmung und gefühlsmäßiges Entscheiden
Nach außen: I....P: introvertiert, anpassungsfähig

Nachdenklicher Idealist (INFP)
Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn Sie die oft erst zeigen, wenn Sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. Deshalb liegen Ihnen solche Aufgaben, die persönliches Engagement und Anpassungsfähigkeit verlangen.
Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für Sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.
Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. Beratung, Unterrichtung, Literatur, Philosophie, Psychologie und Künste liegen Ihnen am meisten.
Über Ihre inneren Empfindungen sprechen Sie nur selten und schützen Ihre Verletzlichkeit mit reservierter Zurückhaltung. Sie haben keine Ambitionen, jemanden zu beeindrucken oder Macht auszuüben und schätzen Menschen, die sich die Zeit nehmen, Ihre Vorstellungen und Ziele zu verstehen. Sie sind bescheiden und neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen. Wenn Sie Ihre Ideale nicht umsetzen können, werden Sie leicht übersensibel und verletzlich. Sie verlieren dann Ihren Lebensmut und Ihr Selbstvertrauen.
Wenn es Ihnen nicht mehr reichen sollte, als tiefgründiger Denker in Ruhe gelassen zu werden, dann bemühen Sie sich darum, Ihr analytisches Denken weiterzuentwickeln. Das wird es Ihnen leichter machen zu erkennen, welche Weisheit in dem bekannten Spruch verborgen ist, nach dem der Teufel im (praktischen) Detail steckt."

Mittwoch, März 19, 2008

eine von vielen.

gestern war ich eine von 80708, heute bin ich eine von über 70000, die versuchen, eine karte für das endspiel zu ergattern. die chancen sind ähnlich wie die auf einen lottogewinn. aber da ich noch nie lotto gespielt habe, finde ich, die glücksfee sollte diesmal ein einsehen haben. bitte.
und ja, ich kann damit leben, als teil des schwarz-gelben mobs betrachtet zu werden, der im april in der hauptstadt einfallen wird. ich lebe seit jahren ganz gut mit den gängigen klischees über fußballfans und weiß, wie wenig man dagegen tun kann. da hilft nur milde lächeln, weil man weiß, dass nicht alle klischees auch zutreffen.

Montag, März 17, 2008

relax.

reinigen, peelen, bedampfen, tonisieren, zupfen, massieren, ampullisieren, maskieren... so darf der urlaub gern weitergehen. ich bin total entspannt. zumindest bis morgen.

Freitag, März 14, 2008

interlude.

zehn tage freiheit. ausschlafen, mich verwöhnen (lassen), freunde besuchen, die ich schon zu lange nicht mehr gesehen habe, endlich das x-te buch über jim morrison zu ende lesen, die dvds gucken, die sich seit monaten mangels zeit im wohnzimmer stapeln und die cds hören, denen ich bisher nicht die gebührende aufmerksamkeit gewidmet habe, laufen gehen, mit der kamera auf motiv-suche durch die stadt schlendern, den lieblingsverein ins finale brüllen, morgens spontan entscheiden, auf was ich lust habe und keinen einzigen gedanken an arbeit oder weiterbildung verschwenden.

Donnerstag, März 13, 2008