Montag, März 10, 2008

disconnected.

ich bin die ungeschlagene königin, wenn es darum geht, seine pin-nummer zu vergessen. und um ehrlich zu sein: das liegt einzig und allein an meiner arroganz, denn ICH vergesse nichts. niemals. ich bin die, die auf dem klassentreffen anekdoten erzählt, an die sich sonst niemand erinnert und die, die komplette clique verblüfft, weil ich als einzige jeder gemeinsamen party auch ein datum zuordnen kann. man sollte meinen, so jemandem fiele es leicht, sich vier ziffern einzuprägen. wie gesagt: sollte. das problem mit der pin-nummer ist nur leider immer das gleiche: ich merke sie mir so lange, bis ich sie tatsächlich brauche. was selten vorkommt, denn eigentlich ist mein handy immer eingeschaltet und auch immer aufgeladen. und für notfälle habe ich die pin immer irgendwo aufgeschrieben. so unauffällig, dass sie für mögliche handy- oder taschendiebe nicht sofort als solche zu erkennen ist. leider auch für mich nicht. ich bin sicher, die leute an der hotline lachen sich schon kaputt, wenn sie meinen namen hören, weil sie wissen, dass ich ihnen in schöner regelmäßigkeit mein schwer verdientes geld für eine neue karte in den rachen werfe.
aber diesmal habe ich sie ausgetrickst. ich habe nämlich den umschlag mit den daten zur letzten neubestellten karte (ist das wirklich erst ein halbes jahr her???) wiedergefunden. HA! und mit den gesparten euros mache ich mir jetzt einen schönen abend.

Freitag, März 07, 2008

warum in die ferne schweifen...

ob ich mit zu “rock am ring” will, möchte er wissen. will ich nicht. und auch für’s „hurricane“ kann ich mich dieses jahr nicht begeistern. trotz der – zugegeben – großen verlockung, die weakerthans noch mal zu sehen. der grund ist relativ naheliegend und heißt „open flair“. so langsam mausert sich das festival am werdchen zu einer festen größe. für mich sowieso, weil es zum einen gleich um die ecke stattfindet und zum anderen einfach einen besonderen charme hat (ich hätte, wollte ich denn einen platten witz machen, natürlich auch „besonderes flair“ schreiben können). es ist überschaubar, die location auf der werra-insel (und besonders die kleine bühne in dem baumkreis) hat einfach was. außerdem kann sich das line-up wirklich sehen lassen: anti-flag, blackmail, danko jones, the futureheads, the hives, kettcar, moneybrother, turbostaat... und wer weiß, wer noch dazukommt, denn die planungen sind ja längst nicht abgeschlossen.

Montag, März 03, 2008

my apology









you'll be accepting my apology for taking things too seriously
sometimes i'm old enough to to keep routines
sometimes i'm child enough to scream
for everything i broke in two
you're barely missing me, i'm missing you and everything you do
i really do, i really do, sure i do

my once photographic memory for recollection's sake is failing me
i can't remember for the life of me

sometimes i can think to recite words that i read and rewrite
my pens paint people that i've proven wrong
sometimes i can think to recite words that i read and rewrite
my pens paint people that i've proven wrong
but we move on

get a job where i can tell all of my accounts of someone else
i'm quick enough to judge that they were wrong and that we knew it all along
sing a long, long-winded song i would be content to hum along

if i state that my fingers know where to show what everyone should have known
i'll let it go
hopefully you'll forget that words that i put in print
my luck, you'll change and have strength enough to walk away

(my apology / get up kids)

Samstag, März 01, 2008

fool to fool.

"auf irgendeine art liebe ich dich. tut mir leid, aber anders kann ich's nicht sagen."

das ist so typisch: ich überlege und formuliere und verwerfe und überdenke, wie ich's am besten in worte fassen kann, er sagt einfach das, was er fühlt.
that's it. in jeder hinsicht.

Freitag, Februar 29, 2008

hell yeah.

- heizungsreparationsmensch kommt fünf minuten nach meinem hilferuf.

- „berlin, berlin, wir fahren nach berlin!“

- der beste freund braucht nicht mehr als einen satz, um für mich die welt zu retten.

- "the return of the sommerliebe“

- ich werde meine sommerabende damit verbringen, anderen leuten beim anziehen zu helfen

- es gibt die erste staffel von "beverly hills 90210" endlich auf dvd.

- das "open flair" erweitert das line-up u. a. um danko jones, the futureheads, kettcar, moneybrother und turbostaat.

- danke, danke, danke an die herren h., s., l., k. und nochmal k.

- freundinnen, die spontan und mit rotwein bewaffnet vor der tür stehen, sind was sehr schönes.

- schöner ist nur noch: verzeihen können. und wollen. oder gesagt bekommen, dass man vermisst wird.

Montag, Februar 25, 2008

antarctica starts here.

und schon wieder mit bettzeug und wärmflasche auf dem sofa. diesmal streikt allerdings nicht mein immunsystem, sondern die heizung. das letzte ereignis in einer kette größerer und kleinerer katastrophen, die als strafe auf meine wochenend-auszeit folgten und - da bin ich momentan pessimist - noch folgen werden. das fängt ja schon damit an, dass ich morgen früh eiskalt duschen muss, weil: kaputte gastherme = kein warmes wasser. hmpf. aber auf die dusche verzichten ist keine alternative. und was mich nicht umbringt...

Freitag, Februar 22, 2008

alles was ich will, ist nichts mit euch zu tun haben.

mein plan fürs wochenende ist es, keinen plan zu haben. ich will mich mit niemandem treffen, nicht angerufen und auch nicht zu irgendeinem konzert- oder kinobesuch überredet werden. ich will samstagnachmittag faul auf dem sofa liegen und sitcoms gucken oder – wenn das wetter es zulässt – im park nebenan auf einer bank sitzen, mir die sonne ins gesicht scheinen lassen und musik hören. vielleicht noch ein buch lesen. und mir im thai-massage-salon an der ecke den rücken massieren lassen. ich werde mir was leckeres kochen und die füße hoch legen. keine erwartungen erfüllen, nicht mal meine eigenen. ich will einfach mal zwei tage meine ruhe.

Dienstag, Februar 19, 2008

phase drei.

die ganzen letzten monate hatte ich meine phasen, in denen ich das handy im minutentakt in der hand hatte, um ihn anzurufen oder ihm wenigstens eine sms zu schicken. und statt dem theater endgültig ein ende zu machen, hab ich mich bei freunden ausgeheult, mich bitter über sein verhalten beklagt, auf ihn geschimpft oder wegen ihm geheult. gefehlt hat er mir immer, es hat nur mal mehr, mal weniger weh getan.
aber seit heute ist was anders. jemand hat mir fotos von unserem letzten gemeinsamen ausflug geschickt und der übliche stich ins herz ist ausgeblieben. stattdessen war ich zum ersten mal seit monaten wütend. richtig wütend. und verletzt. und zu stolz, jemandem nachzuweinen, der mich so enttäuscht hat. ich schätze, das ist phase drei. was bedeutet, ich habe phase eins „leere“ und phase zwei „verzweiflung“ schon hinter mir und stehe direkt vor phase vier „neuorientierung“.
also gibt es licht am ende des tunnels. immer vorausgesetzt, diese theorien gelten für zerbrochende freundschaften genauso wie für vergangene liebe.

lieben. lernen.

“vielleicht bedeutet lieben auch lernen, jemanden gehen zu lassen.
wissen, wann es abschied nehmen heißt.
nicht zulassen, dass unsere gefühle dem im weg stehen,
was am ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben…”

s. bambaren

Montag, Februar 18, 2008

hear you me.

"keine person verdient deine tränen.
und die, die sich verdienen,
werden dich nie zum weinen bringen."

Sonntag, Februar 17, 2008

bleib golden, ponyboy.

es war kurz nach sechs als ich heute morgen wach wurde. auf dem sofa im wohnzimmer. der fernseher lief noch. als ich nach der fernbedienung schielte, blieb mein blick auf der mattscheibe hängen... eine der ersten szenen aus „the outsiders“.

diesen film zu sehen, während es draußen nicht mehr ganz dunkel, aber auch noch längst nicht hell war, in diesem merkwürdigen schwebezustand zwischen tag und nacht, zwischen nicht ganz vorbei und noch nicht begonnen...
ponyboy und johnny retten die kinder aus der brennden kirche, während sich vor meinem fenster der himmel von dunkelgrau in dunkelblau verfärbt und als ponyboy die ereignisse aufzuschreiben beginnt, ist es hell draußen.

die melancholie bleibt mir. bis es wieder dunkel wird.

can't run around in circles

gotta make a plan
gotta do what's right
can't run around in circles
if ya wanna build a life
but i don't wanna make a plan
for a day far away
while i'm young and while i'm able
all i wanna do is...

Freitag, Februar 15, 2008

can you still feel the butterflies?

ja. kann ich. denn gestern abend haben jimmy eat world den beweis angetreten, dass man für schmetterlinge im bauch nicht nur einen kerl an seiner seite braucht, sondern vier. die machen dann aber auch vier mal so glücklich. und schlachthof ist - da muss ich dem herrn aus b. ausnahmsweise und nur äußerst ungern recht geben - immer besonders. die leute besonders nett und die erinnerungen besonders erinnerungswürdig.
was schöneres kann man sich selbst zum valentinstag nicht schenken, finde ich.

geknipst.

Montag, Februar 11, 2008

will you smile again for me.

in letzter zeit und mit dem nötigen abstand geht’s ganz gut. fotos, songs und erinnerungen unterm bett versteckt. ganz hinten. sad but true.
aber eben spielt irgendwer da draußen den unwahrscheinlichsten song ever und ZACK alles wieder da. das mixtape für die fahrt nach hamburg, das miese hotel, verfroren über den weihnachtsmarkt am rathaus stolpern und sich wie kleine kinder über den fliegenden weihnachtsmann freuen, die überfüllte sporthalle, die vorfreude, die tränen in den augen bei „follow the cops back home“, der leere akku, weil er jeden song für mich filmen musste, anschließend auf der reeperbahn von einem rock-schuppen in den nächsten fallen, der finale knock out mit jägermeister von der tanke und keine ahnung mehr vom heimweg. das flaue gefühl am nächsten morgen nicht auf den alkohol schieben können, am bahnhof frühstücken, den rest des tages damit verbringen, ihm zu zeigen, was diese stadt für mich so besonders macht, sich am hafen über das jägermeister-schiff kaputt lachen und um nemo trauern. ihn ansehen und ohne worte wissen, dass er das alles genauso besonders findet wie ich.
und jetzt? nicht mehr wahr.
keine durchtelefonierten nächte mit bier und rotwein, kein „ich weiß, dass es dir schlecht geht, also rede!“ morgens um vier, keine vierte, fünfte und sechste wiederholung von „platoon“ und keine wettkämpfe, wer die dialoge aus „scarface“ besser auswendig kann, keine via handy vorgespielten lieblingssongs, keine nervenzerfetztenden ikea-besuche, keine kleinen geschenke, die so wertvoll sind, weil sie davon zeugen, wie gut der andere zugehört hat, keine an sarkasmus kaum zu überbietenden wortgefechte und kein wortloses zuzwinkern, wenn die anderen über uns den kopf schüttelten. over and out.

and life goes on...

Donnerstag, Februar 07, 2008

rest now weary head.

you will get well soon...

die platte ist toll, lieber konstantin gropper, hilft - entgegen aller versprechungen - aber nicht beim gesund werden. obwohl "soon" natürlich nicht genauer definiert ist, vielleicht bin ich da einfach zu ungeduldig. denn um ehrlich zu sein: ich hab keinen bock mehr auf taschentücher, hustentropfen, brausetabletten, erkältungstee, wärmflasche und japanisches heilpflanzenöl. schon gar nicht, wenn ich sehe, wie blau der himmel draußen ist und wie strahlend der sonnenschein. ich will laufen. so richtig. mit turnschuhen an und wald drumrum. aber das ist natürlich reine utopie. also jacke an, mütze auf, schal um, musik auf die ohren und wenigstens zu fuß zum supermarkt. besser als nichts.

Mittwoch, Februar 06, 2008

hangin' by a moment.

ich kann nichts dafür. der blutdruck steigt unweigerlich. so egal es mir in den letzten monaten auch war, je näher der tag rückt, desto klarer wird mir, dass ich aus der nummer nicht so einfach rauskomme wie ich dachte. erstmal angefangen lande ich bei den anfängen. und diesem song:



als wäre es gestern gewesen.

Dienstag, Februar 05, 2008

isn't this ironic?

da plane ich meinen resturlaub extra so, dass ich den karnevalisten an der arbeit aus dem weg gehen kann, mich niemand ungefragt mit luftschlangen umwickelt oder es wagt, mir mit einer pappnase näher als zwei meter zu kommen. und dann das:
montagmorgen läuft die nase, der hals schmerzt, die stirn glüht, die augen tränen, ich schwitze und friere abwechselnd. die kraft reicht gerade noch für den weg vom bett ins wohnzimmer, zum stand-by-knopf am fernseher drücken und auf’s sofa fallen. die fernbedienung ist nicht in reichweite und im fernsehen läuft natürlich der bericht vom rosenmontagszug in mainz. egal. ich kann nicht noch mal aufstehen. so sehr ich auch möchte. es ist nichts zu machen.
ich resigniere. nicht zu fassen: ich bin in meinem eigenen wohnzimmer – das ganz klar karnevalsbefreite zone war, ist und bleiben sollte – gefangen, in dem wahnsinn zwischen rumtata, schlimmen verkleidungen, in denen enthemmte menschen stecken, pappnasen und papierhütchen und vermeintlich lustigen karnevalsschlagern.
als ich so gegen 19 uhr wach werde, ist der spuk vorbei. und ganz ehrlich: KEIN fiebertraum hätte schlimmer sein können als die realität.

Donnerstag, Januar 31, 2008

beautiful beat

upcoming concerts in alphabetical order:
- beatsteaks
- jimmy eat world
- muff potter / hot water music
- nada surf

"jeder erfolg den man erzielt, schafft uns einen feind."

sagt oscar wilde.
"neid muss man sich erarbeiten. und du musst nicht mal halb so viel tun wie sie, um das gleiche zu erreichen.", sagt susanne, meint aber das gleiche.
ich hab mir vielleicht durch die art, wie die zippe mich behandelt bzw. nicht behandelt, denn sie intrigiert ja hinter meinem rücken, statt mit offenem visier zu kämpfen (feige, anyone?), ein oder zwei tage die laune vermiesen lassen. aber sanne hat recht: die olle hexe kann sich abstrampeln wie sie will. und es ärgert sie sehr viel mehr, wenn ich ihr weiterhin ins gesicht lächle. es gibt keinen grund, mich auf ihr niveau herabzulassen. im grunde genommen kann sie einem leid tun. von allen für verbittert, egoistisch und missgünstig gehalten zu werden, kann nicht gut für den teint sein. und wenn ich sie mir so ansehe, ist es das auch nicht.
ich lasse mir an dieser stelle gern vorwerfen, arrogant zu sein. diejenigen, die mir wichtig sind, wissen, dass das nichts weiter als meine art ist, mit diesem "problem" umzugehen. alle anderen sind mir egal. sorry.

Dienstag, Januar 29, 2008

"once" again.

eben gerade kino mit der lieblingskollegin. wir haben nämlich nicht nur den gleichen beruf, sondern auch die gleiche leidenschaft für die grüne insel. sie musste den film toll finden und sie fand ihn auch toll. als abschluss gab's noch ein guinness in meiner küche. jetzt ist sie weg, ich schalte den fernseher an und befinde mich plötzlich im westfalenstation. huch. das hatte ich ganz vergessen. ist ja pokal.
dublin statt dortmund. irgendwie bezeichnend für die letzten paar monate. und wohl auch für die kommenden.

hangin' tough

na ja, so richtig hässlich isser bis heute nicht :-)

i’ll be loving you (forever)


meine meldung des tages: die new kids on the block starten ein comeback!
der erste gedanke: „BITTE NICHT!“. denn wenn ich ehrlich bin, glaube ich, dass das furchtbar peinlich wird. fängt ja schon mit dem bandnamen an: mit kids haben fünf gestandene männer zwischen 35 und 40 ja nun wahrlich nichts mehr zu tun. und beim gedanken, dass sie vielleicht versuchen könnten, eine choreo zu tanzen, bekomme ich sofort gänsehaut vom fremdschämen.
grund zum grinsen ist diese schlagzeile aber trotzdem. weil sie mich an den schwer verknallten teenie erinnert, der ich mal war. an meine riesige sammlung von postern und zeitschriftenartikeln, an ein zimmer, in dem man vor lauter postern keine tapete mehr sehen konnte und in dem sogar die decke mit bildern beklebt war, an ein konzert-video, das so oft gelaufen ist, dass es irgendwann leierte, an unrhythmisches herzklopfen allein beim anblick meines lieblings und an freundinnen, die mindestens so hysterisch waren wie ich, mit denen man in der pause auf dem schulhof die köpfe zusammenstecken und schwärmen konnte.
ja, ich gebe es zu: ich war ein blockhead. ich wusste alles über die jungs. den namen des bostoner viertels, in dem sie aufgewachsen waren, den ihres lieblingsrestaurants, ihrer schulen und aller geschwister. ich konnte natürlich alle songtexte auswendig und wusste, wer welchen part in den songs sang. die choreografie ihrer bühnenshow wurde im wohnzimmer nachgetanzt und an dieser EINEN stelle, wo donnie so frech in die kamera grinst und zwinkert, wurde hysterisch losgekreischt. donnie war süß, aber er „gehörte“ sandy. da durfte sich sonst keiner einmischen. ich fand aber sowieso joey viel besser. joseph mulrey mcintyre, am 31. dezember 1972 geboren (das datum musste ich übrigens nicht googlen), der jüngste in der band. babyblaue augen, dunkelblonde locken, gesicht und stimme eines engels. wenn joey ein smiley-shirt trug, musste ich auch eins haben, ich besaß die gleichen turnschuhe wie er, selbst den albernen oben abgeschnittenen strohhut hab ich ihm nachgemacht. hätte ich die chance gehabt, irgendwie nach boston zu kommen, hätte ich monatelang vor dem haus mit der knallroten haustür in jamaica plain campiert, nur um ihn ein mal aus der nähe zu sehen.

ich muss einen videorekorder auftreiben und die mädels fürs wochenende zu einem kleinen nkotb-revival einladen. die poster müssten noch irgendwo auf dem dachboden liegen.
und die frage, ob mir das alles nicht peinlich ist, kann ich mit einem kategorischen "nö." beantworten.

Samstag, Januar 26, 2008

ready to fall in love with dublin?


dublin is not just a place.
it’s a feeling, it’s a mood, an energy, a spirit.
a sense of connection, of belonging, of home-coming.
a state of mind, an easy warmth, a contagious zest for life.
it’s a passion for music, laughter and conversation.
it’s open and genuine and generous.
it’s tranquil and wild and spontaneous.
and whoever you are, wherever you’re coming from,
whatever you’re into… be warned.
you’re going to fall in love with dublin.
not just once, but over and over again.

Freitag, Januar 25, 2008

fallen from the sky.

so schnell kann’s gehen. von hundert auf null in zwei sekunden, von himmelhoch jauchzend zu zu tode betrübt, eben noch ein glückliches lächeln im gesicht, jetzt tränen in den augen.
als wären die letzten wochen nicht schon genug achterbahn gewesen…

all the luck in the world.

vorgestern bin ich geschlagene zwei stunden auf der suche nach der aktuellen visions-ausgabe durch diese stadt geirrt. vom einkaufszentrum zur tankstelle, vom supermarkt zum zeitschriftenkiosk. nichts. dabei stand in der letzten ausgabe schwarz auf weiß: „die nächste ausgabe erscheint am 23. januar“. blick aufs handy-display: heute IST der 23. januar, verdammt noch mal! dann die erleuchtung in form der leuchtreklame „kultur-bahnhof“. BAHNHOF… natürlich! da hätte ich auch gleich drauf kommen können! und tatsächlich: da ist sie, die neueste ausgabe mit the mars volta vorne drauf. dabei ging es mir gar nicht um cedric bixler-zavala oder omar alfredo rodriguez-lopez, der wahre grund, wieso ich mich keinen tag mehr gedulden konnte, erklärt sich ab seite 64 von selbst.
ich bin also sowieso schon glücklich, weil ich a) im auto mit ingo, guido, alex, purgen, eike und ihrem videoregisseur schwedisch lernen durfte und b) von brami gleich noch erfahren werde, was die herren potter in nordafrika so erlebt haben.
um mein glück perfekt zu machen, finde ich im briefkasten zwischen all den prospekten und flyern noch einen umschlag. ich weiß, von wem er ist und ich weiß auch, was drin ist. zumindest zum teil. folgerichtig bin ich nicht überrascht über die muff potter/chuck ragan-split (thx!!!), aber umso erfreuter über die karte, die „freunde der nacht/ruhe“-buttons und… trommelwirbel… das mixtape. in wahrheit ist es natürlich eine cd, aber mix-cd klingt doof und mixtapes haben eben von jeher eine besondere geschichte. deshalb „tape“, weil wegen besonderer geschichte und so. you know.
geschlagene zwanzig minuten versuche ich erfolglos, die richtigen worte zu finden, um mich zu bedanken. schließlich schreibe ich was von „küssen bis du schielst“, und meine das auch so.

ihr lieben... müsst ihr mich ausgerechnet JETZT daran erinnern, was ich mit euch hinter mir lassen würde???

Mittwoch, Januar 23, 2008

the right kind of wrong.

WIE zur hölle kommt jemand auf sowas??? und sind die linernotes am ende besser als die platte? ich bin gespannt, wie sich das hier anhört:

„the hell is this? eine 94sekündige abrechnung in der sich *piiieeep* lässig ihren eintrag zwischen turbonegro und eagles of death metal in dim dirty-boogie-kapitel des goldenen schweinerock-buchs sichern. inklusive eines autistischen pianisten der manisch auf immer denselben tasten rumhämmert…“

oder:
„…wie zum beispiel das solo mit dem „meine gitarre kann sprechen“-effekt. musikhistorische schatzsucher wissen hier den steve miller-verweis zu schätzen und heben genau wie beim albumtitel oder beim opener (matthew wilder, anyone?) ihre 80er-jahre-sozialisations-augenbraue…“

und:
„ein fast schon klassischer *piiieeep*-song, der in zusammenarbeit mit prodzuent *piiieeep* aufgemotzt und frisiert wurde wie ein zündapp-mofa das einen auf der a30 kurz vor der ausfahrt *piiieeep* von der linken spur scheucht.“

auch schön:
"doch anstatt zu poltern und vorhandene stärke zu demonstrieren, geht die band den smarten weg der ironie: „all aboard the sinking ship!“ – „alle mann rauf auf’s sinkende schiff!“. touche! Ein letzter volltreffer auf einer platte, die so oft ins schwarze trifft, dass sie eigentlich unter „black music“ einsortiert werden müsste."


na? wer weiß es?

Dienstag, Januar 22, 2008

gehüpftes glück.

heute war das neue programm der volkshochschule in der post. ich habe mich spontan für folgende kurse begeistert:
- "wer schneller lebt, ist früher fertig"
- "mit singen zur eigenen mitte finden"
- "tanzen ist gehüpftes glück"

da ich meine (weiter)bildung aber nicht nur auf singen und tanzen beschränken möchte, hab ich meinen amazon-wunschzettel ein bisschen aufgestockt. "irish language and culture", "irisch-gälisch wort für wort" + cd mit aussprachtraining, "irische märchen und sagen" und "gebrauchsanweisung für irland", als tribut an die berühmten söhne dublins "dubliner", "finnegans wake" und "ulysses" von james joyce, "das bildnis des dorian gray" von oscar wilde und "murphy" von samuel beckett und die englische ausgabe von "love is a mixtape" sowie die elliott smith-biografie.

ob der - bis jetzt - neunseitige amazon-wunschzettel der grund ist, wieso mich nie jemand fragt, was ich mit einem lottogewinn machen würde???

Montag, Januar 21, 2008

once.

mir fällt auf, dass ich bei meinen sporadischen kino-besuchen fast immer filme über verstorbene musiker sehe. johnny cash, edith piaf, ian curtis… und auch die wenigen dvds, die ich so besitze, lassen keinen zweifel daran, dass ich ohne musik nicht leben könnte. keine lieder über liebe, hair, the doors, rocky horror picture show und selbstverständlich dirty dancing und footloose und fame und so ziemlich jeden beatles-film, den es gibt.

aber jetzt gibt es einen neuen anwärter auf den thron: „once“. okay, ein musikfilm, der in dublin spielt hat da in meinem fall natürlich leichtes spiel :-)aber trotz meiner fehlenden objektivität und der tatsache, dass ich wahlweise dauernd "da bin ich auch schon entlang gegangen!" und "da werde ich vielleicht bald wieder entlang gehen!" gedacht habe, kann ich nur sagen: toll, toll, toll! ich brauchte nicht wirklich einen weiteren beweis, dass ich die richtige entscheidung getroffen habe, habe ihn aber trotzdem bekommen.

und darum geht’s:
„ein talentierter straßenmusiker träumt in dublin von der großen karriere, während er im geschäft seines vaters staubsauger repariert. eines tages wird er von einer jungen pianistin, die sich mit gelegenheitsjobs durchschlägt, angesprochen. ihr gefallen seine lieder, und sie hat einen staubsauger, der dringend repariert werden muss. da wissen beide noch nicht, dass man nur einmal im leben die richtige person trifft: eine bezaubernde, aber unmögliche liebesgeschichte beginnt.“

und so sieht's aus:

Donnerstag, Januar 17, 2008

schwester im rock.

ich bin gerade sehr glücklich und zwar deswegen:

ich sitze an der arbeit, mein chef kommt mit einem päckchen, das an mich adressiert ist. ich denke „hö? wer schickt mir denn privatpost in die firma?“, erkenne die handschrift auf dem paket aber sofort. dino. ich grinse und freue mich. noch mehr freue ich mich über die karte auf der vorne „alle guten wünschen und eine glücksfee für alle fälle…“ steht und hinten in dieser unverwechselbaren handschrift: „ni heaspa go dith carad (es gibt nichts wichtigeres als viele freunde) … ich bin sehr froh, dass wir unsere spuren immer wieder finden! auch wenn wir uns nicht sehr oft sehen, haben wir – wenn wir uns mal wieder treffen – eine menge spaß zusammen und ich hoffe, das bleibt so!
da du ja nun auch ein klitzekleines bisschen vom irischen-irren-fieber besessen bist, habe ich dir anbei was eingepackt… und schwupps… mit etwas phantasie wirst du dich ein wenig auf die grüne insel träumen können! viel spaß dabei… ein pint guinness hat leider nicht mit reingepasst, aber ich hoffe, ich finde endlich zeit, mit dir gemeinsam eins zu trinken!“.
liebevoll in zeitungspapier verpackt finde ich „irisches tagebuch“ von heinrich böll als hörbuch und freue mich so doll, dass ich tränen in den augen habe.
danke. you made my day.

und es stimmt, wir sehen uns wirklich nicht oft, aber manchen freundschaften kann weder zeitliche noch räumliche trennung etwas anhaben. wenn wir uns sehen, ist es immer, als wäre das letzte mal nicht sechs monate, sondern sechs minuten her. wir ticken einfach gleich und brauchen keine großen worte, um uns zu verstehen.
partners in crime oder schwestern im rock eben ;-)

Samstag, Januar 12, 2008

control


love will tear us apart
when routine bites hard
and ambitions are low,
and resentment rides high
but emotions won't grow
and we're changing our ways, taking different roads

then love, love will tear us apart again
love, love will tear us apart

why is the bedroom so cold?
you've turned away on your side
is my timing that flawed?
our respect runs so dry
yet there's still this appeal that we've kept through our lives

but love, love will tear us apart again
love, love will tear us apart.

you cry out in your sleep
all my failings exposed
and there's a taste in my mouth
as desperation takes hold.
just that something so good just can't function no more

but love, love will tear us apart again
love, love will tear us apart


*heul*

Mittwoch, Januar 02, 2008

na dann... prost!

every time i think of you
i always catch my breath
and i’m still standing here
and youre miles away
and i’m wondering why you left
and there’s a storm thats raging
through my frozen heart tonight
i hear your name in certain circles
and it always makes me smile
i spend my time
thinking about you
and it’s almost driving me wild
and there’s a heart thats breaking
down this long distance line tonight

i ain’t missing you at all
since youve been gone
away
i ain’t missing you
no matter
what i might say

theres a message
in the wild
and i’m sending you
this signal tonight
you dont know
how desperate i’ve become
and it looks like i’m losing this fight
in your world
i have no meaning
though i’m trying hard
to understand
and it’s my heart thats breaking
down this long distance line tonight

i ain’t missing you at all
since youve been gone
away
i ain’t missing you
no matter
what my friends say

and theres a message that i’m sending out
like a telegraph to your soul
and if i can’t bridge this distance
stop this heartbreak overload

i aint missing you at all...

(john waite)

Freitag, Dezember 21, 2007

fuck.

ein amazon-wunschzettel ist aus mindestens zwei gründen eine feine sache: für mich, weil ich alles, was mir besitzenswert erscheint, darauf sammeln kann, für meine freunde und familie, weil sie sich nie den kopf zerbrechen müssen, mit was sie mir tatsächlich eine freude machen. soweit, so gut.
blöd nur, wenn du kurz vor weihnachten versehentlich „gekaufte artikel“ anklickst. denn da steht dann unübersehbar all das aufgelistet, was du in den letzten monaten oder auch jahren gekauft hast. und das, was du nicht gekauft hast, weil es jemand anders für dich gekauft hat. das, was du am 24. unterm baum vorfinden wirst. und dann musst du heiligabend überrascht tun, was du nicht besonders gut kannst, mutti wird bemerken, dass die freude nicht echt ist, dir auf die schliche kommen und du hast den restlichen abend ein schlechtes gewissen, weil du dich daran erinnerst, wie du mit deinem kleinen bruder vor gefühlten hundert jahren das ganze haus nach weihnachtsgeschenken durchsucht hast.
mit dem kleinen, aber entscheidenden unterschied: damals habt ihr nie was gefunden.

Montag, Dezember 17, 2007

saturday night fever

als wir 25 minuten vorm auftritt im mt aufschlagen, hat der sänger sich aufgrund extremer nervosität backstage verschanzt, der schlagzeuger trinkt seelenruhig noch ein bier und der mann am bass unterhält die komplette roadcrew mit zotigen witzen. aus erfahrung weiß ich, dass er das auch schon während der fahrt, des soundchecks und auch sonst in jeder minute getan hat und bin froh, dass ich nicht dabei sein musste. da ist er mir später auf der bühne doch sehr viel lieber, als er sich „blowin’ in the wind“ singend durch die unangenehme zwangspause kaspert, weil irgendwas mit dem verstärkerkabel nicht passt. der mann ist halt profi. nicht, dass die anderen nicht wüssten, wie’s läuft! der sänger krakeelt sich durch die songs und der schlagzeuger trommelt, als wäre er bei sepultura abgehauen. es geht schlag auf schlag, kein großes gelaber zwischen den songs, die zeit ist knapp bemessen. für little miss sunshine gibt’s „barfuss“, für mich „wer wie was“ inklusive metallica-part“. danke, danke, danke.
dann darf noch die zweitband des drummers ran. nu metal mit new reality. oder so.
nach dem abbauen versammelt sich die komplette crew bei bier und jägermeister. das getränk mit dem hirsch knockt mich so gegen drei als erste aus. ich muss nach hause. sofort. ob nun mit miss sunshine oder nicht.
um exakt 4:00 h erreicht mich folgende information via sms: „… in meinen adern fließt mehr alkohol als blut. oh oh…“. herzallerliebster n., wenn du unter diesen umständen noch SO fehlerfrei nachrichten verschicken kannst, hut ab! ich hatte schon mühe, das noch zu lesen ;-)

Samstag, Dezember 15, 2007

manchmal bin ich glücklich, traurig zu sein

"starlight"

far away
this ship is taking me far away
far away from the memories
of the people who care if i live or die

starlight
i will be chasing the starlight
until the end of my life
i don't know if it's worth it anymore

hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms

my life
you electrify my life
let's conspire to re-ignite
all the souls that would die just to feel alive

but i'll never let you go
if you promised not to fade away
never fade away

our hopes and expectations
black holes and revelations
our hopes and expectations
black holes and revelations

hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms

far away
this ship is taking me far away
far away from the memories
of the people who care if i live or die

and i'll never let you go
if you promise not to fade away
never fade away

our hopes and expectations
black holes and revelations
our hopes and expectations
black holes and revelations

hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms
i just wanted to hold


Montag, Dezember 10, 2007

times like these.

was war denn DAS bitte für ein abschluss für eine sowieso schon unfassbar gute woche!? holla die waldfee. weakerthans & nagel mit köpfen in berlin, freitag weihnachtsmarkt mit den lieblingsherren von tu, danach schützenfest im westfalenstadion, auf der heimfahrt die entsprechende party im bus. weia. samstagmorgen trotz kopfschmerzen und schwindelgefühl und brechreiz nach erfurt, der 18 beim fußball spielen zugucken, wieder weihnachtsmarkt mit den lieblingsherren von tu, abends party bei und mit der lokalen lieblingsband und allen und allem, was so dazugehört: musiker, mischer, merchandiser, mädchen mit schwarzen haaren und schwarz geschminkten augen, bier, cocktails & shisha, lauter musik aus der anlage, hitzigen fachdiskussionen, teenie-idol kennenlernen, luftgitarre und dann echte gitarre spielen. also nicht ich, sondern die, die das auch können. und nächste woche das ganze von vorn. dann aber mit lichtern und verstärkern und auf einer bühne mit publikum davor. ich freu mich.

Donnerstag, Dezember 06, 2007

the unforgiven.

rock am ring-newsletter: metallica und rage against the machine als headliner. wie schön für ihn. ich würde ihn gern anrufen und ihm mit dieser neuigkeit eine freude machen. dann fällt mir ein, dass ich seine handynummer gelöscht habe. und warum.

left & leaving.

„das recht bei den guten und die schuld bei den anderen
die fehlende kraft, die richtung zu ändern
nicht das was einem fehlt, sondern das was man hat
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan.“


ich will so vieles ändern, habe so viele pläne und wünsche und träume und vieles davon hat inzwischen auch konkrete formen angenommen. aber genau das macht mir jetzt angst, denn plötzlich erscheint mir meine kleine welt so sicher und bequem, dass ich sie lieber doch nicht verlassen will. und dann fällt mir wieder ein, wie es wirklich ist und wieso ich nichts davon so vermissen würde, dass es weh tut:
- ich sitze jeden tag acht stunden in meinem büro und möchte die lieben kollegen jede einzelne sekunde davon anschreien. ich kann sie einfach nicht ertragen mit ihren immer gleichen unlustigen sprüchen, mit ihrem geltungsbedürfnis, den intrigen und lästereien, ihrer engstirnig- und spießigkeit, mit ihrem ständigen gejammer. von 45 mitarbeitern kann ich mit zweien länger als zehn minuten zusammen sein, ohne ihnen eine reinhauen zu wollen. ich liebe meine arbeit, aber ich will sie in einem einzelbüro erledigen. oder zu hause. auf jeden fall nicht in dieser umgebung.
- in meinem freundeskreis scheint es nur noch glückliche paare zu geben. zum teil verheiratet, zum teil auch eltern, zum teil besitzer eines eigenheims. das ist nicht meins. verständnis oder gar begeisterung für diese art zu leben, halten sich meinerseits in engen grenzen. was natürlich umgekehrt genauso gilt.
- apropos freunde: die verteilen sich über ganz deutschland, ich sehe die wenigsten wirklich regelmäßig. wir halten via telefon und internet kontakt. und der einzige vorteil an dieser stadt hier ist, dass sie mittendrin liegt und ich es zu allen gleich weit habe. ein wirklich guter grund zu bleiben ist das nicht.
- seit unserem irland-urlaub ist der kontakt zu den fußball-jungs fast komplett abgebrochen. aus gründen. weil ich es so wollte. auch wenn der eine mir fehlt, ändert es nichts an den besagten gründen. und ohne die 18 macht’s sowieso nur noch halb soviel sinn.
- ich mag diese stadt mittlerweile sehr gern, aber so viele andere erscheinen mir verlockender. ich habe ja nicht ohne grund bei der suche nach einem potentiellen neuen arbeitgeber zuerst in haupt- sowie lieblingsstadt gesucht. und dann im ausland. ich kenne die mietpreise in dublin und die bedingungen, die ich zu erfüllen habe, wenn ich dort arbeiten will und ich tue alles, um mein englisch ein bisschen aufzupolieren, weil ich mich beim bewerbungsgespräch nicht blamieren will.

in der theorie ist alles durchgeplant. ich weiß sehr genau, was ich tun KÖNNTE. ich tu’s nur nicht. weil ich weiß, was ich hier habe und weil ich nicht weiß, was ich woanders bekommen werde. scheiß sicherheitsdenken.
und zu allem überfluss treffe ich dann auch noch auf den kerl, der für all diese zweifel und für diese ständige unruhe verantwortlich ist, der mir mit seinem leben vor augen führt, dass es auch anders geht, wenn man nur ein bisschen mut aufbringt. ich sehe ihm dabei zu, wie er genau das tut, was er immer tun wollte, mit genau den menschen, mit denen er es tun möchte, wie glücklich er ist und wie zufrieden. und ich hasse mich dafür, dass ich nicht wie er bin.

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Sonntag, Dezember 02, 2007

support your local scene.



ich bin süchtig nach "after the fire", "stay" und "still" und frage mich ernsthaft, was das mit den bands aus esw immer ist.

girls just wanna have fun.

eine brandblase von der größe eines fußballs ist, was mir vom vergangenen wochenende bleiben wird. ein toller erfolg. ein lernerfolg zumindest mal, denn: ich weiß jetzt, dass man nicht nachts um halb vier betrunken, durchgefroren und nass geregnet von der weihnachtsfeier nach hause kommen und dann noch versuchen sollte, sich eine wärmflasche zu machen. man hat zwar definitiv keine kalten hände mehr, hat man sich erstmal einen liter kochendes wasser drüber geschüttet, aber das ist auch schon das einzig erfreuliche an einem solchen unfall.
aber immerhin noch besser, als den betrunkenen kollegen mit nach hause genommen zu haben, der meinte, sich spontan in mich verliebt zu haben und das, zusammen mit der tatsache, dass ich nur zehn minuten von der kneipe entfernt wohne, für ein gutes argument hielt, mit mir nach hause gehen zu wollen. ich hab seine frau angerufen, damit sie ihn abholt ;-)
danach bin ich mit den mädels tanzen gegangen. salsa. aber morgens um halb fünf hat man in dieser stadt nicht mehr viele möglichkeiten und ab einem gewissen alkoholpegel ist es ja auch egal. ein paar nette jungs haben unsere cocktails bezahlt und komisch geguckt, als wir fluchtartig die lokalität verlassen haben, als es um die – ihrer meinung nach - von uns zu erbringende gegenleistung ging. zack. verarscht.

ich schätze, in den himmel komme ich nicht.

Donnerstag, November 29, 2007

home sweet home?

es ist die eine sache, große pläne zu schmieden, aber eine völlig andere, wenn die großen pläne plötzlich konkret werden und du weisst, dass du nicht mehr zurück kannst, wenn du den nächsten schritt tust. aber ich wollte es ja nicht besser. und eins von den häusern da, könnte für zwölf monate mein zu hause sein.
wie gesagt, könnte. wenn ich denn nicht wieder einen rückzieher mache. oder angst vor der eigenen courage habe. oder schon vorm wegfahren heimweh. oder einfach keinen mut. oder mir sonst irgendeine bescheuerte, haltlose ausrede einfällt ;-)

Donnerstag, November 22, 2007

sonntagabend. 22.45 h. wdr.

ein heiliges ritual. ohne "zimmer frei" ist mein wochenende einfach nicht komplett.

es gibt drei kategorien von gästen:
1. die, die ich hinterher noch mehr hasse: til schweiger wird ganz einfach nicht symapthischer und auch von der sängerin von "juli" kann ich das nicht behaupten, so wie ich anke engelkes auftritt nur peinlich fand...
2. die, die mir vorher egal und hinterher doch irgendwie sympathisch waren. das sind in der regel leute, von denen ich nichts erwartet habe, wie: andy borg, freddy quinn oder werner schneyder.
3. die, die ich hinterher noch mehr liebe: bela b., jess jochimsen, heike makatsch, anneke kim sarnau...

und zuletzt eben der hier:















so... ähm... speziell hat schon lange keiner mehr "sheena is a punkrocker" interpretiert ;-)

Dienstag, November 20, 2007

ich glaub, es geht schon wieder los.

es ist jedes jahr das gleiche. alle guten vorsätze sind zum teufel, sobald ich zum ersten mal das wort „jahreshoroskop“ auf einer beliebigen frauenzeitschrift zu lesen bekomme. dabei interessieren mich einschlägige frauenzeitschriften sonst nur bedingt. aber dieses eine wort genügt, um meinen gesunden menschenverstand ausser gefecht zu setzen.
aber: es ist auch einfach zu verlockend, sich von diversen „astrologen“ vorhersagen zu lassen, was für ein aufregendes jahr einem bevorsteht, dass man die mehr als verdiente gehaltserhöhung bekommt, dazu vielleicht sogar noch den lang ersehnten posten in der geschäftsleitung und der traumprinz ganz von allein auf einem weißen ross unterm balkon vorbei traben wird. man muss gar nichts tun, denn die in deinem sternzeichen geborenen sind die glückspilze des jahres.
ich sollte es langsam besser wissen, denn eingetroffen ist bisher nie etwas davon. keine gehaltserhöhung, kein traumprinz.
und trotzdem: IRGENDWANN müssen die doch mal recht haben, verdammt!

Montag, November 19, 2007

damn right.

handschrift analysieren und staunen. that's me:

sie ist selbstbewusst und bereit, ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
sie ist locker und großzügig.

sie gibt sich sehr beherrscht bzw. diszipliniert und besitzt einen ausgeprägten ordnungssinn.

sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
im großen und ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer sache überzeugt ist, überrascht sie ihre umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges auftreten.

sie versucht, die eigene meinung durchzusetzen.
wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.

sie legt wert auf eine grunddistanz zu ihren mitmenschen. auch gute kollegen müssen nicht alles wissen.

sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches denken aus.

sie ist ein impulsiver und phantasievoller idealist.

sie ist ein dickkopf. die umwelt wird regelmäßig mit plötzlich auftretenden widerständen von ihrer seite überrascht.

sie ist insofern bescheiden und wenig aufdringlich, als dass sie es nicht nötig hat, die umwelt bei jeder gelegenheit auf die eigenen stärken aufmerksam zu machen.

Donnerstag, November 15, 2007

btw...

muss ich mich eigentlich morgens um halb sechs vom radio-dj verhöhnen lassen, in dem er mir als soundtrack zum aufstehen "enjoy the silence" spielt???

Mittwoch, November 14, 2007

time to say goodbye.



danke.
du weisst, wofür und ich weiss, dass du es weisst ;-)

Montag, November 12, 2007

wie am ersten tag.

wochenende. regen. sturm. was macht man da? trübsal blasen? nö, in erinnerungen schwelgen. und wer ist schuld? die beste band der welt. und mtv.
masters (2 stunden, 2 wiederholungen mindestens), ärzte statt böller, tracks, videographie, live bei rar… das volle programm. einmal reingeschaltet und hängen geblieben. auf mtv und der vergangenheit.
„du willst mich küssen“, „buddy holly’s brille“ und „2000 mädchen“ lieferten mir den soundtrack zum ersten bier und der ersten zigarette. ich war 12 und natürlich eine von den coolsten, weil ich jeden einzelnen song der ärzte mitsingen konnte. ich kann die texte noch immer, fürchte allerdings, dass mir das auf der coolness-skala heute keine punkte mehr einbringen wird. aber egal. ich kenne jede zeile, auch wenn ich „ist das alles?“ und „popstar“ wahrscheinlich mehr als zehn jahre nicht mehr gehört hab. überhaupt hab ich nach „nach uns die sintflut“ wahrscheinlich keine einzige ärzte-platte mehr komplett angehört. ein fehler? und ein bisschen hab ich sie für „ein schwein namens männer“ gehasst.
aber an diesem nachmittag ist das alles vergessen. farin mit blauen haaren, bela mit der schwarzen gothic-mähne… hach.

und so sah das aus in den 80ern:


(fotos von bravo-archiv.de)

und so hörte es sich an in den 80ern:

Freitag, November 09, 2007

haribo.

eben bei der trainingseinheit von "wer wird millionär":

was rufen die mainzer während der karnevalszeit:
a)helau
b)hallelujah
c)haribo
d)halloween

sorry. ich weiß, dass es albern ist, aber ich liege seit einer halben stunden hysterisch kichernd auf dem boden und stelle mir vor, wie ganz mainz am rosenmontag "HARIBO!" ruft.
vielleicht liegt es daran, dass ich karneval hasse. vielleicht brauche ich auch nur dringend urlaub.

Dienstag, November 06, 2007

*jubel*

04. 12. 2007: weakerthans, berlin, lido.
und wenn wir schon mal da sind:
05. 12. 2007: nagel mit köpfen, berlin, festsaal kreuzberg.

danke, hase ;-)

Freitag, November 02, 2007

what if i say i'm not like the others?

what if i say i'm not like the others?
what if i say i’'m not just another one of your plays?
you're the pretender
what if i say i will never surrender?

i'm the voice inside your head
you refuse to hear
i'm the face that you have to face
mirrored in your stare
i'm what's left, i'm what's right
i'm the enemy
i'm the hand that will take you down
bring you to your knees
(foo fighters/the pretender)

WIE geil war das denn gestern bei dem ema's??? gleich zu anfang mal alle weggeblasen. wow. spätestens morgen wird chad mir erzählen, wie toll das konzert letzten sonntag war. DAMN.


Mittwoch, Oktober 31, 2007

stöckchen #1

na gut, ich ergebe mich.

“Einfach den Musikplayer anschmeissen, in den Zufallsmodus setzen und die zehn ersten Lieder posten.”

und so sieht das aus:
1. twilight singers „teenage wristband“
2. tocotronic „jungs, hier kommt der masterplan“
3. weakerthans „a new name for everything“
4. pale „i see you, but (reprise)“
5. my chemical romance „the sharpest lives“
6. the cure „prayers for rain“
7. biffy clyro „machines“
8. funeral for a friend „into oblivion“
9. midtown „frayed ends“
10. editors „someone says“

lieblingssong zu allererst. und ohne schummeln.

pure vernunft darf niemals siegen.

er macht es mir verdammt schwer, eine entscheidung zu treffen. ich hätte es ihm natürlich auch sehr übel genommen, wenn er das nicht tun würde, denn dann hätte ich mich ja in ihm getäuscht und das hätte ich mich wirklich nur sehr ungern.

der kampf „herz vs. verstand“ ist ein erbitterter. und er macht keinen spaß. er macht, dass ich nachts mit musik auf den ohren durch die straßen ziehe, weil ich nicht schlafen kann. obwohl das mit der musik eigentlich nicht besonders schlau ist. immerhin werde ich bis in alle ewigkeit bei den songs, die ich jetzt höre, an diese zeit denken. und da man ja nicht weiß, wie es ausgehen wird, kann das wahlweise gut oder schlecht sein. die totale katastrophe oder der absolute glücksfall. kann ich es wirklich riskieren, später bei meinen lieblingssongs an all das hier erinnert zu werden? jetzt billigend in kauf nehmen, dass ich sie (und mich) später dafür hassen werde? und was wäre die alternative? musik hören, die ich nicht mag? eben.

Dienstag, Oktober 30, 2007

menno.

der selbstverständliche held meines alltags meldet sich nicht. dabei hatte ich ihm doch gestern via sms folgendes mitgeteilt: "hättest du nicht längst bemerken müssen, dass es gerade mal wieder an der zeit ist, meinen tag zu retten? wie wäre mir egal."
und was passiert? nichts. wenn nicht mal mehr auf ihn verlass ist...

Montag, Oktober 29, 2007

los. stop. schade.

schönes wochenende. viel geredet, viel gelacht, viel gesungen, viel gefeiert, viel getrunken, wenig geschlafen. und am ende die bittere erkenntnis: das mit uns wird nichts.

er ist der tollste von allen. wirklich. alles an ihm ist unglaublich toll: wie er redet, was er sagt, wie er lacht und worüber. die leidenschaft mit der er tut, was er tut. wie er die augenbrauen zusammenzieht, wenn er sich konzentriert. die art und weise wie er wild gestikulierend und mit roten wangen und leuchtenden augen auf sein gegenüber einredet, wenn er über dinge spricht, die er gern mag. ich mag alles an ihm. dass er nie einen namen vergisst, den ich in einem belanglosen nebensatz erwähnt habe, weiß, wie ich meinen kaffee trinke, dass er anderen gegenüber nie respektlos ist, dass er seine meinung vertritt, ohne rechthaberisch zu sein, dass er andere gern gewinnen lässt, aber nicht will, dass sie das bemerken, dass er türen öffnet, sich nie vorschnell ein urteil erlaubt und sich nie verstellt.

niemand wird verstehen, dass ich trotzdem „nein“ sagen muss.

auch wenn’s arrogant klingt: das ist mir alles zu unecht. zuviel gedöns drumrum, zu viele leute, die das nicht aus leidenschaft, sondern aus profitgier tun. keine freunde, die zu mitarbeitern geworden sind, sondern umgekehrt. angestellte halt, die geld dafür bekommen. da mischen zu viele menschen mit, die meinungen machen und in richtungen schubsen und sagen, was sie nicht wirklich meinen. zuviel fassade, hinter der es nichts zu entdecken gibt.

alles gar nicht seine schuld, aber es ist all das, was ich verachte, nicht verstehe und mit dem ich nichts zu tun haben will.

aber mit ihm will ich zu tun haben.



und nein.. das ist keine frage von „ist er es wert?“.

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Sonntag, Oktober 07, 2007

"es müsste immer musik da sein, bei allem, was du machst. und wenn's so richtig scheiße ist, ist wenigstens noch musik da. und an der stelle, wo's am allerschönsten ist, da müsste die platte springen und du hörst immer nur diesen einen moment."

(aus "absolute giganten")

Samstag, Oktober 06, 2007

wäre er echt

youtube ist eine scheiß-erfindung! man muss mir wirklich nicht so plakativ vor augen führen, was ich verpasst habe. FUCK.

you are freaking me out

zugegeben – ich war zuerst ein bisschen neidisch. während der ständige held meines alltags sich chuck ragan und die herren potter live im „substage“ ansehen würde, war ich schlecht gelaunt auf dem weg in richtung westfalenstadion.
nicht, dass wir uns an dieser stelle missverstehen: ich wollte es nicht anders. nicht nach der katastrophalen vorstellung in berlin, nicht nach der blamage gegen hamburg und auch nicht nach der leistungsverweigerung in karlsruhe. natürlich war ich sauer, natürlich hab ich den ein oder anderen spieler zum teufel gewünscht, natürlich hab ich geschimpft und gebrüllt und natürlich hab ich mich gefragt, wieso ich mir das immer wieder antue. aber im grunde genommen ist es einfach zu erklären: es ist MEINE mannschaft. in guten und in schlechten zeiten. bis dass der tod uns scheidet.

außerdem gibt es ja auch immer wieder spiele wie gestern gegen bochum, die dir die frage nach dem „warum“ und „weshalb“ unmissverständlich beantworten.
irgendwie war von der ersten minute an feuer unterm dach. dieses unterschwellige brodeln, das ungeduldige mit den füßen scharren des nebenmannes, die trotzig gebrüllten schlachtrufe, die geballte faust in der tasche, die zusammengebissenen zähne und der grimmige „jetzt erst recht!“-blick. du merkst es schon beim betreten deines blocks und du hoffst, dass die mannschaft auf dem platz es auch merkt.
sie haben es gemerkt. sie sind gerannt, haben gegrätscht und gras gefressen. alles, was wir in den letzten wochen so schmerzlich vermisst haben. der kapitän fliegt vom platz und du weißt, dass es egal ist, dass sich niemand davon verunsichern lassen wird, dass es nicht beim unentschieden bleiben wird, sondern dass deine jungs gewinnen werden. unterzahl hin oder her. dein blick geht immer wieder zum viel gescholtenen torhüter, der die tribüne hinter sich mit wilden gesten anstachelt, als bräuchte er die tobende menge hinter sich mehr als irgendwann vorher. und der mob tut ihm den gefallen nur zu gern.
plötzlich ist alles wieder da. das herzklopfen bis zum hals, die fingernägel, die sich schmerzhaft in die handfläche bohren, der ständige blick vom schiri zur uhr und wieder zurück, das atem anhalten und das gefühl, vor lauter anspannung gleich durchzudrehen. du blickst in die gesichter der menschen, mit denen du das woche für woche, monat für monat und jahr für jahr erlebst und du siehst den gleichen anflug von panik in ihren augen.
und dann: abpfiff.
25000 menschen auf der süd drehen durch. du fällst leuten um den hals, die du heute zum ersten und wahrscheinlich auch letzten mal gesehen hast. egal. es ist nicht DEINE, sondern EURE mannschaft.

auf der heimfahrt sagt der präsident: „mal ehrlich, DAS ist doch viel geiler, als ein souverän herausgespielter 4:0 sieg, oder?“
ja. isses.

Freitag, Oktober 05, 2007

„der moment auf den du wartest, wird ganz allein von dir selbst bestimmt.“

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Dienstag, Oktober 02, 2007

ab heute bin ich also nichtraucher. und zwar aus überzeugung.
okay... ob und wie lange ich durchhalte, wie schwer es tatsächlich ist, wie oft ich meinem inneren schweinehund den stinkefinger zeigen werde und wie viele male selbiger mir das leben zur hölle machen wird, wird sich zeigen.
im moment bin ich jedenfalls wahnsinnig euphorisch, finde es super, schon 18 stunden nicht geraucht zu haben und vermisse es auch nicht. stattdessen denke ich dauernd: „ich bin nicht länger von dem chemie-kram abhängig, rauchen ist eine kettenreaktion und ICH stoße die kette nicht an, eine fremdsprache zu lernen ist am anfang auch nicht leicht…“

ab jetzt lautet mein mantra:
„nur raucher müssen rauchen und ICH BIN KEIN RAUCHER MEHR, VERDAMMT!“

zur sicherheit habe ich mir allerdings den podcast der radiosendung runtergeladen, die für das „projekt nichtraucher“ zuständig war
(danke you fm, danke daniel hartwich *g*)

Sonntag, September 09, 2007

hätte, wäre, wenn...

„es geht immer um emotionen. völlig egal, ob sie gut oder schlecht sind, sie zeigen dir, dass du am leben bist. manchmal möchtest du singen und tanzen vor glück, manchmal fragst du dich, wie du das alles ertragen sollst, ohne komplett durchzudrehen oder aufzugeben. aber egal, wie schlimm oder aussichtslos dir eine situation erscheint: es ist besser, als sich ständig in dieser grauzone der gleichgültigkeit zu bewegen. gleichgültig ist emotionslos und emotionslos ist gleichbedeutend mit tot. wenn dich nichts mehr berührt, kannst du es gleich sein lassen.“
(o-ton thorsten)

„und schmerz macht lebendig, schmerz macht frei, und survival never goes out of style.“
(muff potter, von wegen)

„melancholie ist die freude am traurig sein.“


gruselig, dass man sich in seinem selbstmitleid so gut fühlen kann. aber so isses nun mal. ich sitze mit tränen in den augen und grummeln im magen hier rum, tue mir selbst leid und stelle fest, dass thorsten – wie immer – recht hat. es SIND emotionen. und sie beweisen mir, dass ich lebe. okay, auf die beschissenste art und weise, die man sich so vorstellen kann, aber immerhin.
im grunde genommen weiß ich ja, dass leben immer wie achterbahn fahren ist und dass sich oben und unten abwechseln. es überrascht mich nur, in welcher geschwindigkeit das passiert und dass es nach unten immer schneller geht als nach oben. vor einer woche saß ich noch am strand von warnemünde und wusste vor lauter glück und zufriedenheit überhaupt nicht wohin mit mir, zwei tage später kam es mir vor, als läge das bereits wieder lichtjahre zurück.
ein einziger satz und alles lag in scherben. und das nur, weil ich mich entschlossen hatte, dass der kerl mein bedinungsloses vertrauen verdient hätte und weil ich sicher war, dass er es nicht missbrauchen würde. haha.

Donnerstag, September 06, 2007

elend #27

aufstehen,
atmen,
anziehen
und hingehen.

zurückkommen,
essen
und einsehen zum schluss,
dass man weitermachen muss.

Mittwoch, September 05, 2007

i hate the way you make me feel

and the reason is:
"eifersucht beschreibt eine meist unangenehm behaftete emotion, die man bei einer nicht oder nur in ungenügendem maße erhaltenen anerkennung (aufmerksamkeit, liebe, respekt oder zuneigung) jemand anderem gegenüber verspürt.
...
außer aus besitzdenken kann eifersucht noch aus anderen emotionen gespeist werden, die mit durchaus realen bedürfnissen zusammenhängen. zu diesen gehören: angst, den oder die geliebte zu verlieren; trauer über den verlust der gemeinsamen zukunft; sich ausgeschlossen fühlen aus dem erleben der liebenden; unsicherheit über den eigenen wert und angst davor, ohne den partner sein leben meistern zu müssen. zu dieser verlustangst mischen sich nicht selten gefühle der herabwürdigung und eigenen minderwertigkeit, wut und einsamkeit, wie scham über eine empfundene soziale demütigung oder einem gefühl der verantwortung für das verhalten des partners; konkurrenzdenken, besser als jemand anders sein zu müssen, um liebenswert zu sein; neid auf den anderen, der in seinem werben "erfolgreicher" war. es droht subjektiv der verlust der partnerschaftlichen bindung und der damit verbundenen intimität, sicherheit oder des stolzes, der damit verknüpften lebensgewohnheiten oder der umgebung.
...
eifersucht setzt 1 subjekt, aber 2 objekte voraus: das objekt des besitzanspruches, bzw der verlustangst (den partner) und das objekt der eifersucht, die bedrohung (den "eindringling" in die zweierbeziehung). objekt der verlustangst ist immer eine person. objekt der eifersucht ist meist ebenfalls eine person, kann allerdings theoretisch alles sein, durch das jemand seinen besitzanspruch oder seine besondere position im leben eines anderen gefährdet sieht."


wie auch immer. es fühlt sich scheiße an.

Dienstag, September 04, 2007

"das möchte ich mal sehen, wenn hier so ein boot vorbei schifft!"






wahnsinn, wie nur zwei tage die perspektive verändern. wie schnell man vergisst! und wie egal das, was einen sonst ständig beschäftigt, ist, nur weil man 499 km von den eigenen vier wänden, job-routine, alltagstrott und zuviel zeit zum nachdenken entfernt ist. und komisch, dass mir erst jetzt, wo ich wieder zu hause bin, auffällt, dass ich 48 stunden an nichts von all dem gedacht habe.

blauer himmel, strahlender sonnenschein, sand zwischen den zehen, vom wind zerzaustes haar und rote wangen, möwengekreische und das brausen der meeresbrandung in den ohren, barfuß im wasser herumwaten, an der strandpromenade und dem alten hafen entlang schlendern, nachts dick eingepackt am strand sitzen und dem hell erleuchteten luxusliner beim auslaufen aus dem hafen zusehen. und mit den menschen, mit denen ich am liebsten meine zeit verschwende, dummes zeug reden, wein trinken und die lachtränen aus den augen wischen.
schön war’s.

Donnerstag, August 30, 2007

kulturkampf musik

"die angst vor dem tod ist eng damit verbunden, dass ich meine cd-sammlung wahrscheinlich nicht mit ins jenseits mitnehmen kann."

heute im "kulturkampf musik"-forum der visions gelesen und gedacht: "FUCK! wieso ist MIR das nicht eingefallen?"

Montag, August 27, 2007

heartbreaker.

"moon river wider than a mile
i'm crossing you in style some day
oh dreammaker, you heartbreaker,
wherever you're going i'm going your way
two drifters off to see the world
there's such a lot of world to see
we're after the same rainbows end
waiting 'round the bend,
my huckleberry friend
moon river and me."


mein absolutes lieblingslied ever. da schließt sich der kreis :-)

Donnerstag, August 23, 2007

ok computer

dass ich alles an dem viertel, in dem ich lebe, toll finde und nirgends anders mehr sein möchte (okay, in hamburg, aber das ist ja ein anderes thema *g*), hab ich in einem unwichtigen nebensatz ja bereits mal erwähnt. jetzt aber kann ich es konkret begründen, noch dazu in zwei worten: OK COMPUTER. so heißt nämlich der computerladen bei mir um die ecke. noch fragen?

Donnerstag, August 16, 2007

loyal to none

all the people say have a nice day
what they mean man i don't care
what they say don't wanna hear it no more
it's just a trick to keep me out of the door
i don't need it
i don't want it
i don't feel it

they try to keep me in their line
they just want me to do fucking it fine
all i wanna say is fuck you all
i am not your stupid doll

Montag, August 13, 2007

hail to the freaks

ich per sms:
„auf die gefahr hin, dass ich dir mit meinem musik-tick furchtbar auf den wecker gehe: die beatsteaks kommen nach kassel. k a s s e l. DAS kassel. UNSER kassel.“

freundin per sms:
„DU GEHST MIR GANZ UND GAR NICHT AUF DEN KEKS! wann denn? da simmer natürlisch daaabei …“

ich:
„am 11. dezember, stadthalle. 23 euro. ich bestell mal die tickets, bevor’s keine mehr gibt.“

freundin:
„rrrrischtisch… ick freu mir.“

ich:
„und icke erst.“

love hurts

edit:
kettcar, jupiter jones, 5bugs, muff potter, turbostaat, noch mal muff potter, beatsteaks, monta, mando diao… und das alles live, in farbe und innerhalb von drei wochen. ick freue mir.

haha. von wegen.
kein turbostaat, dafür noch mal 5bugs. auch gut. und auch tatsächlich wieder gut.
dann madsen. mag ich nicht, kenne ich auch nicht viel von, aber live zumindest so, dass mir meine vorurteile nach drei liedern leid tun. fan werde ich aber in diesem leben wohl nicht mehr.
abgesehen davon hab ich mein herz ja schon an eine andere band verschenkt. und was heisst hier eigentlich „verschenkt“? ich hab’s ihnen mit schmackes hinterher geworfen. jawohl. und das auch noch gern und jedes mal wieder. so auch freitag. sorry, aber muff potter ist immer ein bisschen wie sterben.
da ich aber nicht gestorben bin, hab ich danach noch die beatsteaks gesehen. im strömenden regen. vielleicht war’s gerade deswegen so geil. live so dermaßen der hammer. erwartungen übertroffen. jeder weitere kommentar überflüssig. punkt.

der samstag hat von vornherein keine chance gegen den freitagabend. nicht h-blockx, nicht bela b., nicht the films und erst recht nicht die sportfreunde stiller. vor letzteren konnte ich glücklicherweise aber sowieso rechtzeitig flüchten.

sonntag hätte ich wilson jr., lost alone und mando diao sehen können. stattdessen habe ich mich entschieden, meiner mannschaft beim start in die neue bundesliga-saison beizustehen. und diesen beistand hatten sie bitter nötig. auch wenn’s am ende nichts genützt hat. 1:3 untergegangen. eine erbärmliche leistung. alle hoffnungen nach den furiosen auftritten in der vorbereitung zum teufel. scheiße.

fazit: es hätte ein sehr schönes wochenende sein können. und es ist wie immer, die fahrten nach dortmund sind sehr lustig, wenn wir uns nicht immer dieses gekicke ansehen würden. vielleicht sollten wir am nächsten heimspiel-samstag direkt zum area4 durchfahren. rein zufällig spielt da eine tolle band, der ich mein herz hinterher werfen könnte. wenn die fußballer es schon nicht wollen.

Mittwoch, August 08, 2007

you make my day

"hallo sweetheart,
meine gedanken kreisen gerade um dich und ich wünsche mir, dass es dir gut geht. fühl dich umarmt, küsse dein n."

woher wusste er, dass ich sowas gerade ganz dringend brauchte?. egal.
danke.

Dienstag, August 07, 2007

hölle, hölle, hölle

wenn das mit den festivals dieses jahr so weitergeht, sehe ich am ende des sommers aus wie wolfgang petry. aber egal. die bleiben dran, komme was wolle. (haha! kracher wortspiel! entschuldigung!)nicht weil ich meinen mitmenschen beweisen muss, auf wie vielen coolen konzerten ich war, sondern weil ich mich dran erinnern will, wie viele tolle bands ich gesehe habe.

bei sweety glitter & the sweethearts am sonntag gab's zwar kein bändchen, aber kopfschmerzen am nächsten tag und ein date mit dem taxifahrer. ich weiss nicht, was ich falsch mache ;-)

Montag, August 06, 2007

alles was ich .

kettcar, jupiter jones, 5bugs, muff potter, turbostaat, noch mal muff potter, beatsteaks, monta, mando diao… und das alles live, in farbe und innerhalb von drei wochen. ick freue mir.

übrigens hat mir gestern jemand gesagt, dass ich muff potter nicht heiraten kann. wenn überhaupt, müsste ich mich für einen entscheiden. gut, dann eben adoptieren.

Freitag, August 03, 2007

herzensbrecherwucht


setlist:
punkt 9
das halbvolle glas des kulturpessimismus
das ernte 23 dankfest
wir sitzen so vorm molotow
fotoautomat
wenn dann das hier
elend # 16
take a run at the sun
wunschkonzert
schwester im rock
bitter lemon
auf der bordsteinkante
den haag
alles nur geklaut

und hätte man den herren nicht den strom abgestellt:
steady fremdkörper
das finkelmannsche lachen

und als zugaben:
placebo domingo
bis zum mond
born blöd
100 kilo


das publikum war komisch, die potters toll und ich hinterher - wie immer - paralysiert. nie weiss ich, ob ich nun lachen oder weinen möchte. ich bin glücklich und den tränen nahe, euphorisch und melancholisch, die ganze gefühlspalette rauf und runter. im sekundentakt.
kann man eine band eigentlich heiraten?

Freitag, Juli 27, 2007

22 stunden später...

um genau zu sein: 22 stunden und 3o minuten bis muff potter.
ich freu mich.

Donnerstag, Juli 26, 2007

25 cds die man haben laut „stern“ haben muss:

guns n roses – appetite for destruction
prince – purple rain
the beatles – revolver
the doors – dto.
led zeppelin – IV
beastie boys – licensed to ill
kraftwerk – autobahn
pink floyd – the dark side of the moon
marvin gaye – what’s going on
velvet underground – dto.
beach boys – pet sounds
david bowie – ziggy stardust
jimi hendrix - are you experienced?
pet shop boys – discography
eminem – the marshall mathers lp
bob dylan – live 1964
johnny cash – unearthed
james brown – live at the apollo
rolling stones – exile on main street
the clash – london calling
nirvana – nevermind
bruce springsteen – born in the usa
elvis – memories
the prodigy – the fat of the land
michael jackson – thriller


ich besitze 16 davon. ist das jetzt gut oder schlecht?

Mittwoch, Juli 25, 2007

tränengas.

man ist in dieser stadt ja nicht gerade mit einer vielzahl von guten konzerten gesegnet und wenn dann mal eine band wie kettcar kommt, muss man auch hingehen. selbst wenn es bis paderborn und muff potter auch nur hundert kilometer gewesen wären. stattdessen aber samstag kulturzelt und muff potter eben erst nächstes wochenende, dafür dann aber auch wieder so, wie sie gehören.

kettcar waren… wow. ich hatte die musik schon eine weile nicht mehr gehört und war überrascht, wie mich das umgehauen hat. es war ein bisschen wie nach hause kommen. und „landungsbrücken raus“ ist das ja tatsächlich immer (also nach hause kommen), aber auch der rest. wie kann man „money left to burn“ und „jenseits der bikinilinie“ und „ausgetrunken“ vergessen und all das, was dazugehört(e) gleich mit? meine güte. hach, schööön das alles.
verkehrte welt übrigens bei „48 stunden“. bei gefühlten 90% aller songs tränen in den augen und wehmütiges ziehen im magen, bei „48 stunden“ dann selbstbeherrschung galore. nicht geheult und nicht an ihn gedacht. na ja, gedacht schon, aber mit verkniffenem mund und trotzig weggeblinzelten tränen.

Donnerstag, Juli 19, 2007

musik sollte immer ein schönes hobby bleiben

„was für musik hörst du denn so?“
bescheuerte frage.
„ooch… alles mögliche.“
bescheuerte antwort.
aber was hätte ich sonst sagen sollen? irgendwelche bands aufzählen, die die fragestellerin sowieso nicht gekannt hätte? ihr erklären, dass für mich musikalisch zwischen edith piaf und system of a down eigentlich alles geht? dass ich, wenn ich mich denn zur leichteren orientierung für eine schublade entscheiden müsste, am ehesten unter „emo“ zu finden wäre und ihr dann mühsam zu erklären versuchen, was genau das ist (btw: was IST emo eigentlich?)?
musik erklären geht nicht. es gibt keine worte, die dem gerecht werden, was musik mit mir macht. und selbst wenn es sie geben würde, wäre ich nicht bereit gewesen, sie mit der fragestellerin zu teilen. warum nicht??? dafür wiederum finde ich worte und zwar folgende:

samstag gehe ich mit einer freundin ins kulturzelt. kettcar gucken. und auch wenn kettcar nicht unter den top 5 meiner aktuellen lieblingsbands zu finden ist, freue ich mich aufs konzert. die fragestellerin will wissen, was für musik die denn machen.
ich: „deutschsprachigen indie-pop-rock. oder so.“
sie: „ach… so wie juli?“
ich: „NEIN!“
sie: „aber die machen doch auch deutschspra…“
ich: „dass sie zufällig auch deutsch singen, ist auch schon die einzige gemeinsamkeit. kettcar haben im gegensatz zu juli niveau.“
sie: „hm.“
ich: „wenn du dir ein bild machen willst, kann ich dir kurz einen song vorspielen.“
sie: „ja, bitte!“
ich werde bei myspace fündig und spiele ihr „landungsbrücken raus“ vor. das heisst, ich hab’s versucht. der song läuft noch keine fünf sekunden, da winkt sie schon ab, verzieht das gesicht und sagt: „nö, also DAS ist nun wirklich nichts für mich!“
ich sehe sie fassungslos an. wie abwertend sie das gesagt hat! wie angeekelt ihr gesichtsausdruck dabei war! und wie anmaßend ist es bitte, sich nach drei akkorden ein urteil zu erlauben? spinnt die?
ich bin persönlich beleidigt. und ich möchte ihr eine reinhauen.

Freitag, Juli 13, 2007

an end has a start

zwischen freundschaft und verrat und fiktion und wirklichkeit hab ich mir in den letzten wochen wenig mühe gegeben, hier irgendwas aktuell zu halten.
also genau genommen hab ich mir sehr wohl mühe gegeben, es ist nur nichts zähl- bzw. lesbares dabei rumgekommen. was hauptsächlich daran liegt, dass ich mir nach der lektüre diverser anderer blogs die frage gestellt habe, wer meinen scheiß eigentlich lesen will, wenn andere so viel interessantere und tiefsinnigere dinge zu sagen haben, so viel cleverere ansätze und - sichten und ob es nicht besser wäre, das hier einfach sein zu lassen. so unvermittelt aufhören wie ich damit angefangen habe. das wäre ja nur konsequent.
mal sehen.

Montag, Juli 02, 2007

Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen zwei Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. Die in einer freundschaftlichen Beziehung zueinander stehenden Menschen bezeichnet man als Freundin bzw. Freund. In einer Freundschaft schätzen und mögen die befreundeten Menschen einander um ihrer selbst willen. Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.

Loyalität bezeichnet das Festhalten an getroffenen Vereinbarungen, das Einhalten von Gesetzesvorschriften oder die Treue gegenüber einer Autorität. Synonyme für Loyalität sind: Anstand, Fairness, Gesetzestreue, Rechtschaffenheit, Redlichkeit, Regierungstreue, Staatstreue, Treue, Zuverlässigkeit.

Verrat ist ein besonders schwerer Vertrauensbruch, der die angenommene Loyalität verletzt. Die Bedeutung des Wortes Verrat hat sich differenziert. Während das mittelalterliche Verständnis nicht unterschied zwischen dem Verrat einer Person und einer ideellen Sache, ist das heutige Verratsverständnis differenzierter und impliziert durchaus eine negative Konnotation. Bestehende Verratsdefinitionen erscheinen aber unzureichend und Verratstheorie als solche ist nur in Ansätzen ausformuliert.

Eine Entschuldigung ist im Wortsinne eine Ent-Schuld-igung, eine Form von Vergebung. Mit der Bitte um Entschuldigung gesteht jemand ein, dass eine Tat von ihm, die er bewusst oder unbewusst begangen hat, eine moralische Verfehlung war. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist eine Entschuldigung allerdings eben diese Bitte. Das Opfer der Tat kann die Entschuldigung annehmen oder ablehnen.

Die Fähigkeit zur Vergebung gilt in vielen Kulturen als eine menschliche Tugend und ähnelt der offiziellen Begnadigung. Wer anderen vergibt, ist wegen etwas, das ihm angetan worden ist, nicht nachtragend und sogar zur Versöhnung bereit.



hang zum pathos? ja.
gefährliches halbwissen dank wikipedia? auch.

Freitag, Juni 22, 2007

this time i'm mistaken

for handing you a heart worth breaking...

Samstag, Juni 16, 2007

holding on my ♥ like a handgrenade



das aktuelle objekt der begierde!!!

hey... ich spreche selbstverständlich von der gibson les paul junior, ihr pappnasen ;-)

Dienstag, Juni 12, 2007

WE ARE THROUGH

don’t talk to me

today is not the best day
to get into my way
tomorrow wont change
that situation anyway
to really talk to me
is taking so much more
todays just like
the day before

i know it’s hard
to get the point
when you don’t listen
i know you wouldn’t
understand what i am missing
and what you haven’t got
is what you can’t provide
it doesn’t matter how hard you try

dont talk to me

i know you’ve got your own life
so why do you borrow moments out of mine
go ahead and spoil your fragile life
but please don’t waste my precious time

you’ve got some nerve
to call our relationship a wave - length
when i don’t even wanna talk to you
my silence should have taught you
the lessons you can’t learn
i tell you once again
we are through

WE ARE THROUGH