ER grinsend: „oh, der text von „hail to the freaks“ als bildschirmhintergrund!“
ich verblüfft: „das hast du SO schnell erkannt???“
ER: „natürlich!“
ich: „ääähh.“
ER: „wir haben dienstag zusammen dieses seminar, oder?“
ich: „ääähh.“
ER: „ich halte dir einen platz frei!“
die kolleginnen sind neidisch, ich dagegen tausche meine vornehme blässe umgehend gegen einen sattes tomatenrot ein und vergesse noch dazu direkt wie ich heiße. hört das denn nie auf???
Donnerstag, Juni 19, 2008
Dienstag, Juni 10, 2008
Samstag, Juni 07, 2008
here it goes again.
nicht, dass wir uns missverstehen: ich mag fußball. was ich nicht mag, sind hirnlose mitgröhl-songs, fähnchen am auto und vermeintlich lustige fan-utensilien in landesfarben. beim gedanken daran, dass sich das kneipen-epi-zentrum dieser stadt keine 500 meter von meiner wohnung entfernt befindet und autokorso sowie hupkonzert direkt unter meinem fenster stattfinden werden, bekomme ich schon jetzt - rein prophylaktisch - schlechte laune. ich habe sogar ernsthaft überlegt, während der em ins exil zu gehen, um dem kollektiven jubel-trubel-heiterkeits-getöse zu entkommen.
aber dann habe ich eben vom balkon aus gesehen, dass die feierwütige nachbarschaft einen pavillon auf der terrasse aufgebaut hat. inklusive beamer und leinwand. mit einer professionell aussehenden zapfanlage und einer unanständigen anzahl bierfässer daneben, einem riesigen schwenkgrill sowie sitzgelegenheiten für ungefähr zwei fußballmannschaften. und so ganz ohne deutschlandfahne.
"hallo, frau nachbarin! du kommst doch morgen, oder?"
"klar!"
aber dann habe ich eben vom balkon aus gesehen, dass die feierwütige nachbarschaft einen pavillon auf der terrasse aufgebaut hat. inklusive beamer und leinwand. mit einer professionell aussehenden zapfanlage und einer unanständigen anzahl bierfässer daneben, einem riesigen schwenkgrill sowie sitzgelegenheiten für ungefähr zwei fußballmannschaften. und so ganz ohne deutschlandfahne.
"hallo, frau nachbarin! du kommst doch morgen, oder?"
"klar!"
Freitag, Juni 06, 2008
nightmare before rock am ring.
ich wollte nicht mit zu rock am ring, folgerichtig bin ich jetzt auch nicht in der position zu jammern. tu ich aber. dabei ist gar nicht das event an sich das problem, sondern viel eher das „wir“ in dem satz „die anderen sind gestern schon los, aber wir fahren erst heute.“, denn das „wir“ sind in dem fall nicht er und ich, sondern er und sie. und genau da liegt der hase im pfeffer. immerhin hat sie neulich etwas gesagt, das sich jetzt permanent in meinem kopf wiederholt: „bei rar kann ich ja mal testen, wie weit ich bei ihm komme! ich wette, wenn er betrunken ist, geht da was!“. ich will nicht, dass da was geht. ich glaube auch nicht, dass da was geht. das grummeln im magen wird trotzdem nicht weniger, das kopfkino spielt horrorszenarien, die mich nicht nur im schlaf verfolgen und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. außer abwarten und vertrauen haben. und darin bin ich gerade nicht besonders gut.
ja, es geht um eifersucht. nur nicht ganz so, wie man meinen könnte.
ja, es geht um eifersucht. nur nicht ganz so, wie man meinen könnte.
Sonntag, Mai 25, 2008
Freitag, Mai 23, 2008
nichts in der welt.
mit einer frisch verliebten und somit ständig blöd grinsenden und einer seit fünf jahren verheirateten und nicht mehr ganz so blöd grinsenden freundin im alternativ/orientalisch angehauchten studentenschuppen nicht ganz so orientalisch gegessen, gelacht und gelästert, sich zum dessert von den herren am nebentisch zum shisha rauchen verführen lassen, in meiner küche rotwein getrunken und noch mehr gelacht und gelästert und herzen ausgeschüttet. und zum krönenden abschluss mit geröteten wangen pünktlich zum rockpalast mit den ärzten und den beatsteaks vorm fernseher gesessen, sich (vor)gefreut und nur mit äußerster mühe davon absehen können, arnims befehl „JETZT springen!“ nachts um halb fünf in meinem wohnzimmer nachzukommen.
das leben ist schööön.
das leben ist schööön.
Mittwoch, Mai 14, 2008
Montag, Mai 12, 2008
pictures of you.
i've been looking so long at these pictures of you
that i almost believe that they're real
i've been living so long with my pictures of you
that i almost believe that the pictures are
all i can feel
(the cure)
that i almost believe that they're real
i've been living so long with my pictures of you
that i almost believe that the pictures are
all i can feel
(the cure)
Samstag, Mai 10, 2008
tick tick boom.
wie viele monate hab ich diese stimme eigentlich nicht mehr gehört? sechs? sieben? ich weiß es nicht. aber er brauchte keine zwei sätze.
Dienstag, Mai 06, 2008
life of illusion.
seit gestern abend ergibt alles einen sinn: die blondine ist eine stepford wife! dass ich da nicht früher drauf gekommen bin!
dabei scheint es jetzt so offensichtlich: die haare liegen jeden tag exakt gleich, sie ist immer perfekt angezogen, stets gleich bleibend freundlich, jegliche negative gefühlsregung scheint ihr fremd, und sollte sie denn welche haben, zeigt sie die nicht, ihr haushalt ist immer tiptop, die gardinen passen zu den häkeldeckchen und sie ist einzig und allein dazu da, ihrem mann das leben so angenehm wie möglich zu gestalten, kochen, backen, putzen, bier holen. unnötig zu erwähnen, dass der ehemann immer recht hat und sie ihm nie widersprechen würde.
ich schätze, ich werde ihr nachher einfach mal fest auf den rücken hauen und gucken, ob ihr funken aus den ohren sprühen. dann hätte ich einen beweis und mir müssten sich nicht mehr die nackenhaare aufstellen, beim gedanken, dass es so frauen auch im jahr 2008 noch gibt.
dabei scheint es jetzt so offensichtlich: die haare liegen jeden tag exakt gleich, sie ist immer perfekt angezogen, stets gleich bleibend freundlich, jegliche negative gefühlsregung scheint ihr fremd, und sollte sie denn welche haben, zeigt sie die nicht, ihr haushalt ist immer tiptop, die gardinen passen zu den häkeldeckchen und sie ist einzig und allein dazu da, ihrem mann das leben so angenehm wie möglich zu gestalten, kochen, backen, putzen, bier holen. unnötig zu erwähnen, dass der ehemann immer recht hat und sie ihm nie widersprechen würde.
ich schätze, ich werde ihr nachher einfach mal fest auf den rücken hauen und gucken, ob ihr funken aus den ohren sprühen. dann hätte ich einen beweis und mir müssten sich nicht mehr die nackenhaare aufstellen, beim gedanken, dass es so frauen auch im jahr 2008 noch gibt.
Donnerstag, Mai 01, 2008
right between the eyes.
was ich als "revanche" für die postkarte bekommen habe? ein ticket und vier monate vorfreude.
ich befürchte allerdings, dass er bis dahin den kontakt zu mir längst abgebrochen haben wird, weil ich ihm mehrmals am tag mitteilen muss, wie sehr ich mich freue. spätestens in zwei wochen werde ich ihm mit meiner euphorie so auf die nerven gehen, dass er meine sms ungelesen löscht und nicht ans telefon geht, sobald meine nummer auf dem display erscheint. aber ich bin auch sicher, dass er in vier monaten versteht, wieso ich vor lauter vorfreude nicht still sitzen kann. dafür werden die herren sorgen. ganz sicher.
ich befürchte allerdings, dass er bis dahin den kontakt zu mir längst abgebrochen haben wird, weil ich ihm mehrmals am tag mitteilen muss, wie sehr ich mich freue. spätestens in zwei wochen werde ich ihm mit meiner euphorie so auf die nerven gehen, dass er meine sms ungelesen löscht und nicht ans telefon geht, sobald meine nummer auf dem display erscheint. aber ich bin auch sicher, dass er in vier monaten versteht, wieso ich vor lauter vorfreude nicht still sitzen kann. dafür werden die herren sorgen. ganz sicher.
Dienstag, April 29, 2008
to no one else except you.
was macht man, wenn einer der wichtigsten menschen niedergeschlagen und traurig ist?
man schreibt "ist das da etwa ein lächeln in deinem gesicht? zumindest ein kleines? ja?" auf eine postkarte und wartet.
ich: "hallo!?"
er: "ich HAB gelächelt!"
mission completed.
man schreibt "ist das da etwa ein lächeln in deinem gesicht? zumindest ein kleines? ja?" auf eine postkarte und wartet.
ich: "hallo!?"
er: "ich HAB gelächelt!"
mission completed.
i get everything right.
Montag, April 28, 2008
me against the world.
mal ehrlich, wenn die blondine mir innerhalb der letzten zwei wochen vier mal unmissverständlich klar macht, dass es sie nicht interessiert, was ich getan oder erlebt habe, mich andererseits aber ständig danach fragt (nur um darüber die nase zu rümpfen, glaub nicht, dass ich das nicht sehe), muss sie sich nicht wundern, wenn ich mich lautstark dafür entschuldige, sie mit meinem scheiß belästigt zu haben und für mich beschließe, ihr in zukunft nichts mehr zu erzählen. kindische trotzreaktion? ja. und???
es ist ja auch gar nicht das fehlende interesse allein, dazu gesellen sich ja noch unverständnis und neid. o-ton: „ich möchte mal wissen, wie manche kollegen ihren lebensstil finanzieren. hier auf ein festival, da auf ein konzert, mit den kollegen ins kino, ständig zum fußball. also WIR müssen uns jeden kinobesuch erst zweimal überlegen.“ ich nicht. ich fand aber auch nicht, dass ich mich dafür entschuldigen muss, dass ICH spaß habe, was erlebe, neue leute kennenlerne und mich für dinge begeistere, die nichts mit haushalt und putzen zu tun haben. wenn SIE nach einer putzorgie nur EIN einziges mal ein SO breites grinsen im gesicht hat wie ich es nach einem mitreißenden konzert habe, will ich nichts gesagt haben. mir fehlt allerdings ein bisschen der glaube, dass das so sein könnte.
wie ich es hasse, wenn der horizont am eigenen gartenzaun aufhört! wenn man alles mit weit aufgerissenen augen bestaunt, was nicht den gängigen klischees entspricht. okay, ich bin über 30, single, ich habe keine kinder und im moment auch nicht den wunsch, welche zu bekommen. außerdem mag ich laute gitarrenmusik und „zutätowierte rotzlöffel“. ich gehe regelmäßig zum fußball, trinke gern rotwein und rauche, ansonsten tendieren meine drogenexperiemente gen null. wenn DAS schon reicht, um für die rebellin schlechthin gehalten zu werden, weiß ich’s auch nicht.
merkt man eigentlich, dass ich wütend bin?
es ist ja auch gar nicht das fehlende interesse allein, dazu gesellen sich ja noch unverständnis und neid. o-ton: „ich möchte mal wissen, wie manche kollegen ihren lebensstil finanzieren. hier auf ein festival, da auf ein konzert, mit den kollegen ins kino, ständig zum fußball. also WIR müssen uns jeden kinobesuch erst zweimal überlegen.“ ich nicht. ich fand aber auch nicht, dass ich mich dafür entschuldigen muss, dass ICH spaß habe, was erlebe, neue leute kennenlerne und mich für dinge begeistere, die nichts mit haushalt und putzen zu tun haben. wenn SIE nach einer putzorgie nur EIN einziges mal ein SO breites grinsen im gesicht hat wie ich es nach einem mitreißenden konzert habe, will ich nichts gesagt haben. mir fehlt allerdings ein bisschen der glaube, dass das so sein könnte.
wie ich es hasse, wenn der horizont am eigenen gartenzaun aufhört! wenn man alles mit weit aufgerissenen augen bestaunt, was nicht den gängigen klischees entspricht. okay, ich bin über 30, single, ich habe keine kinder und im moment auch nicht den wunsch, welche zu bekommen. außerdem mag ich laute gitarrenmusik und „zutätowierte rotzlöffel“. ich gehe regelmäßig zum fußball, trinke gern rotwein und rauche, ansonsten tendieren meine drogenexperiemente gen null. wenn DAS schon reicht, um für die rebellin schlechthin gehalten zu werden, weiß ich’s auch nicht.
merkt man eigentlich, dass ich wütend bin?
Freitag, April 25, 2008
Dienstag, April 22, 2008
jetzt geht wieder alles von vorne los.
„sehr geehrte frau w.,
bezugnehmend auf die eingereichte rechnung der teilnahmegebühren für die weiterbildung zur web-designerin, können wir ihnen mitteilen, dass sich der verlag zu 100% an den kosten beteiligt.
mfg …“
vielen dank, lieber verlag.
ab november könnte ich also offiziell studentin an der privaten akademie für medien und wirtschaft sein. acht monate, zwei mal die woche, drei stunden + schriftlicher test, hausarbeit, produktpräsentation und stempel der industrie- und handelskammer.
woll'n wir das? na? na?
bezugnehmend auf die eingereichte rechnung der teilnahmegebühren für die weiterbildung zur web-designerin, können wir ihnen mitteilen, dass sich der verlag zu 100% an den kosten beteiligt.
mfg …“
vielen dank, lieber verlag.
ab november könnte ich also offiziell studentin an der privaten akademie für medien und wirtschaft sein. acht monate, zwei mal die woche, drei stunden + schriftlicher test, hausarbeit, produktpräsentation und stempel der industrie- und handelskammer.
woll'n wir das? na? na?
Montag, April 21, 2008
new hope for the dead.
zwei tage und sehr viele gänsehautmomente später bin ich wieder, wo ich hingehöre und kann sagen, dass dieses wochenende seinen platz in den top ten der tollsten wochenenden ever sicher hat. es war bitterkalt, aber mir war die ganze zeit irgendwie warm ums herz.
wenn jetzt jemand „berlin“ sagt, werde ich an dieses wochenende denken, an eiskalte füße und blutig geklatschte hände, an bierfässer im tiergarten, s-bahn-chaos, lachtränen in den augen, kängurus und „trinkerhütchen“, einen kaputt getanzten biergartentisch, kollektives „wir-gefühl“, das wiedersehen mit den jungs aus dublin, eine funktionierende choreo, die 90. minute, stolz und enttäuschung, verlieren und sich doch wie ein sieger fühlen. all das ist ab jetzt untrennbar in herz und hirn mit „berlin“ verbunden, nicht mehr er. vorerst.
wenn jetzt jemand „berlin“ sagt, werde ich an dieses wochenende denken, an eiskalte füße und blutig geklatschte hände, an bierfässer im tiergarten, s-bahn-chaos, lachtränen in den augen, kängurus und „trinkerhütchen“, einen kaputt getanzten biergartentisch, kollektives „wir-gefühl“, das wiedersehen mit den jungs aus dublin, eine funktionierende choreo, die 90. minute, stolz und enttäuschung, verlieren und sich doch wie ein sieger fühlen. all das ist ab jetzt untrennbar in herz und hirn mit „berlin“ verbunden, nicht mehr er. vorerst.
Freitag, April 18, 2008
soothe me.
in ein paar stunden bin ich in berlin. in seiner stadt. nicht wegen ihm, aber eigentlich auch aus keinem anderen grund.
Samstag, April 12, 2008
Mittwoch, April 09, 2008
just my imagination.
normalerweise mag ich konzert ja lieber live als im kino, aber die stones sind keine band, der ich so ohne weiteres 150 euro hinterher werfen würde. 6,50 euro dagegen schon. und dafür konnte ich gestern dann auch jede furche im gesicht von keith richards auf der großen leinwand bewundern.apropos keith richards: ich bin überzeugt, dass der kerl bei konzerten überhaupt keinen strom auf der gitarre hat. oder zumindest nicht immer. da steht hundert pro einer hinter der bühne, der seine parts spielt, denn wenn er das selbst täte, käme garantiert kein kompletter song dabei rum. oder zumindest nicht der, den mick jagger gerade singt ;-)
wieauchimmer: sehenswert ist der film auf jeden fall auch für leute wie mich, die sich in sachen stones nicht detailliert auskennen. aber das war wohl nicht anders zu erwarten, wenn solche profis auf der bühne und hinter der kamera am werk sind.
und trotzdem... das mit mr. richards würde ich zu gern genauer wissen!
Montag, April 07, 2008
clarity.
berlin, berlin, wir fahren nach berlin. haha... als ob das so einfach wäre! die einen wollen schon freitag, die anderen würden auch wollen, wenn sie denn könnten, dürfen aber erst samstag und der rest kann und will erst samstag, möchte aber dann bis sonntag bleiben. die einen wollen zwei kleinbusse mieten, die anderen einen großen, dann müssten aber alle zusammen fahren, was ja wegen der freitag/samstag-problematik nicht geht. das thema „bahn“ ist zum glück schnell vom tisch. und irgendwann einigt man sich auf „großer bus“ und „alle zusammen“. so weit, so gut. dann die frage „wann fahren wir los?“. die einen würden gern freitagnacht, um samstagmorgen in berlin zu sein, den anderen würde es reichen, rechtzeitig zum event in der hauptstadt einzutreffen. man entscheidet sich schließlich für die samstagmorgen-variante, was allerdings das nächste problem aufwirft: die einen wollen mit den gleichgesinnten, die wir zwangsläufig treffen werden, den ku’damm unsicher machen, die anderen finden, dass man auch genug zeit für eine rundfahrt auf der spree hat, um sich nicht vollends dem gängigen klischee beugen zu müssen. zu guter letzt dann noch die sache mit dem übernachten. die einen wollen bleiben und mit den gleichgesinnten feiern, die anderen sofort wieder nach hause. hmpf.
ich möchte mich am liebsten ganz aus dem theater ausklinken, freitags anreisen und mich bis sonntag bei freunden einquartieren, um mich nicht zwischen sport und kultur entscheiden zu müssen, sage aber: "gebt mir einfach bescheid, wann ich wo sein und was ich einpacken muss, okay?".
und wenn ich ehrlich bin, hoffe ich, dass die herren mit dem wappen auf der brust uns nächstes jahr wieder das liefern, was wir seit jahren in dieser hinsicht gewohnt sind. es bliebe uns eine menge erspart ;-)
ich möchte mich am liebsten ganz aus dem theater ausklinken, freitags anreisen und mich bis sonntag bei freunden einquartieren, um mich nicht zwischen sport und kultur entscheiden zu müssen, sage aber: "gebt mir einfach bescheid, wann ich wo sein und was ich einpacken muss, okay?".
und wenn ich ehrlich bin, hoffe ich, dass die herren mit dem wappen auf der brust uns nächstes jahr wieder das liefern, was wir seit jahren in dieser hinsicht gewohnt sind. es bliebe uns eine menge erspart ;-)
Freitag, April 04, 2008
ain't complaining.
Mittwoch, April 02, 2008
(not) ready to rock.
musik verbindet. der gleiche musikgeschmack erst recht.über tausend umwege, freunde von freunden und arbeitskollegen von freunden leute gefunden, die meine beiden übriggebliebenen karten unbedingt haben wollten, abholtermin ausgemacht, sich auf anhieb sympathisch gefunden, den ganzen abend zusammen in meiner küche gesessen und über musik und gott und die welt geredet. und morgen abend gibt's vorm konzert bier bei mir und die private aftershowparty bei den beiden anderen zwei straßen weiter unten.
wieso haben wir uns nicht schon früher getroffen?
Dienstag, April 01, 2008
Samstag, März 29, 2008
all aboard the sinking ship.
mein wochenende beginnt mit strahlendem sonnenschein, blauem himmel, wind um die nase, "coma chameleon" auf den ohren und einem breiten grinsen im gesicht. und ich grinse auch stunden später noch und summe abwechselnd "pick up the pieces", "new hope for the dead" und "the right kind of wrong" vor mich hin.
jägermeister, anyone?
jägermeister, anyone?
Freitag, März 28, 2008
unbelievable.
beim radio-gewinnspiel ging es eben gerade darum, verschiedene songs nur anhand von bass, gitarre, schlagzeug oder piano zu erkennen. der anrufer hatte keinerlei mühe, die gitarrenakkorde sofort als „tnt“ von ac/dc zu identifizieren, was auch nicht weiter schwer war. ich vermute allerdings, dass der sender die herausforderung absichtlich so niedrig gehalten hat, aus angst, ihren preis nicht loszuwerden. moderatorin: „herzlichen glückwunsch! du hast ein treffen mit mark medlock gewonnen!“
gewinner: „geil!“
moderatorin: „du darfst dich ruhig etwas lauter freuen!“
gewinner: „WHHOOHOOOO!!!“
moderatorin: „und? weißt du schon, welche frage du ihm stellen möchtest?“
ich (laut durch die abteilung rufend): „JA! WARUM???“
mal im ernst: werden diese anrufer dafür bezahlt, dass sie so tun, als würden sie sich über ein treffen mit mark medlock freuen? geht der typ da wirklich hin? und wenn ja, warum und wie schwer bewaffnet?
Donnerstag, März 27, 2008
all is a game.
eine nächtliche sms-schlacht voller ironie, versteckter und weniger versteckter anspielungen später, weiß ich nicht mehr, was in seinem bzw. meinem kopf eigentlich vorgeht. das grinsen beim piepen des handys zu breit, die antworten zu unüberlegt und dabei doch wahrer als alles, was ich mir an ausgefeilten formulierungen so hätte einfallen lassen können.
kannst du bitte aufhören, mich zu verwirren? oder halt... lieber doch nicht!
kannst du bitte aufhören, mich zu verwirren? oder halt... lieber doch nicht!
Mittwoch, März 26, 2008
radio gaga.
radioplaylist des grauens vom 26/3/2008:
bryan adams, sugababes, seal, gwen stefani, nickelback, talk talk, colbie caillat, eurythmics, texas, shakira, kevin michael, aerosmith, stanfour, belinda carlisle, pink, lenny kravitz, michael jackson, rob thomas, liquido, eagle-eye cherry, alicia keys, bon jovi, sasha, coldplay, maroon 5, limp bizkit, zascha moktan, phil collins, cutting crew, marc anthony, red hot chili peppers, leona lewis, nick kamen, natasha bedingfield, james blunt, gnarls barkley, new radicals, juli, crash test dummies, one republic, tlc, hooters, sheryl crow, udo lindenberg, moby, sugababes, pet shop boys, bryan adams, fergie, mary j. blige, maroon 5, madonna, robbie williams, alphaville, seal, rihanna, eric carmen, nickelback, mike & the mechanics, take that, jack johnson, don henley, all saints, linkin park, sasha, gabrielle, daughtry, duffy, laid back, gwen stefani, tears for fears, faith no more, mika, annie lennox, incubus, shaggy, natalie imbruglia, u2, jennifer paige, backstreet boys, queen, celine dion, sugababes, rem, aerosmith, stanfour, kenny loggins, yael naim, kt tunstall, alicia keys, udo lindenberg, reamonn, simply red, one republic, stefanie heinzmann, robbie williams, nickelback
ich wurde gefragt, wieso ich lieber mit dem ipod auf den ohren arbeiten würde und hoffe, das da oben reicht als antwort. wenn nicht, veröffentliche ich gern noch die gespielten songs von morgen und übermorgen. viel ändern wird sich erfahrungsgemäß sowieso nicht.
bryan adams, sugababes, seal, gwen stefani, nickelback, talk talk, colbie caillat, eurythmics, texas, shakira, kevin michael, aerosmith, stanfour, belinda carlisle, pink, lenny kravitz, michael jackson, rob thomas, liquido, eagle-eye cherry, alicia keys, bon jovi, sasha, coldplay, maroon 5, limp bizkit, zascha moktan, phil collins, cutting crew, marc anthony, red hot chili peppers, leona lewis, nick kamen, natasha bedingfield, james blunt, gnarls barkley, new radicals, juli, crash test dummies, one republic, tlc, hooters, sheryl crow, udo lindenberg, moby, sugababes, pet shop boys, bryan adams, fergie, mary j. blige, maroon 5, madonna, robbie williams, alphaville, seal, rihanna, eric carmen, nickelback, mike & the mechanics, take that, jack johnson, don henley, all saints, linkin park, sasha, gabrielle, daughtry, duffy, laid back, gwen stefani, tears for fears, faith no more, mika, annie lennox, incubus, shaggy, natalie imbruglia, u2, jennifer paige, backstreet boys, queen, celine dion, sugababes, rem, aerosmith, stanfour, kenny loggins, yael naim, kt tunstall, alicia keys, udo lindenberg, reamonn, simply red, one republic, stefanie heinzmann, robbie williams, nickelback
ich wurde gefragt, wieso ich lieber mit dem ipod auf den ohren arbeiten würde und hoffe, das da oben reicht als antwort. wenn nicht, veröffentliche ich gern noch die gespielten songs von morgen und übermorgen. viel ändern wird sich erfahrungsgemäß sowieso nicht.
Montag, März 24, 2008
even if it kills me.
dass mein urlaub sich unweigerlich dem ende zuneigt, ist die eine sache. dass man mir aber via autoradio so plakativ vor augen führt, welche musikalische hölle mich im büro erwartet, ist nicht gerade der abschluss, den ich mir gewünscht hatte. ab morgen gibt es dann wieder alles, was ich NICHT hören will auf die ohren: rihanna, nickelback, mika, ich & ich, roger cicero... soll ich weitermachen??? ich wünschte wirklich, es wäre mir erlaubt, mit dem ipod vor dem bildschirm zu sitzen, denn dann könnte ich a) weiterhin twilight singers, ghost of tom joad und kilians hören und müsste mir b) weder das gewäsch der kollegen noch den baulärm antun. wobei ich mir bei punkt b noch nicht ganz sicher bin, was ich schlimmer finde. nach zehn tagen wieder zur arbeit zu müssen, erscheint mir gerade wie die höchststrafe. viel lieber würde ich meine zeit weiterhin damit verbringen, mit den mädels bei der ein oder anderen flasche rotwein zu tratschen, den jungs beim musik machen zuzuhören oder mir mit hilfe diverser bücher, platten und dvds auszumalen, wie mein leben im amerika ende der 60er jahre wohl verlaufen wäre.
da ich mich aber im deutschland des jahres 2008 befinde und meine leidenschaft für musik und literatur sowie konzert- und theaterbesuche (und selbstverständlich auch der rotwein) irgendwie finanziert werden wollen, muss ich wohl morgen wieder geld verdienen gehen.
Freitag, März 21, 2008
btw...
ausgerechnet am karfreitag "stirb langsam" im fernsehen??? hm. und ich hatte mich für zynisch gehalten!
langeweile galore.
regen, sonne, schneeregen, sonne, regen, schnee, sonne, nieselregen. während der sonnigen abschnitte macht sich bei mir die vage hoffnung breit, es könnte vielleicht eine stunde so bleiben, also turnschuhe an, kopfhörer in die ohren und ab zur tür, um dort festzustellen, dass es längst wieder regnet, laufen sowieso nur mit gummistiefeln sinn machen würde und das beim besten willen nicht geht.
im fernsehen läuft nur schrott, genau wie im radio und auf meine musik hätte ich nur lust gehabt, wenn ich beim hören über tannennadeln hätte laufen können. zum lesen fehlen mir geduld und ruhe, genau wie dazu, mir eine komplette dvd anzusehen oder heinrich böll per hörbuch durch irland zu begleiten. apropos irland... vielleicht könnte ich mich den reisekatalogen widmen, die sich hier auf dem küchentisch stapeln. aber schätzungsweise würde das das gefühl, eingesperrt zu sein, nur noch verstärken. meine üblichen seiten im internet hab ich schon durch und auf irgendwas spannendes neues bin ich auch nicht gestoßen. ich bin kurz davor, aus lauter verzweiflung zu putzen oder meine papiere zu sortieren, aber mit so was verschwendet man doch nicht seine zeit, oder?
ich fand feiertage als kind schon scheiße und daran hat sich bis heute nichts geändert.
im fernsehen läuft nur schrott, genau wie im radio und auf meine musik hätte ich nur lust gehabt, wenn ich beim hören über tannennadeln hätte laufen können. zum lesen fehlen mir geduld und ruhe, genau wie dazu, mir eine komplette dvd anzusehen oder heinrich böll per hörbuch durch irland zu begleiten. apropos irland... vielleicht könnte ich mich den reisekatalogen widmen, die sich hier auf dem küchentisch stapeln. aber schätzungsweise würde das das gefühl, eingesperrt zu sein, nur noch verstärken. meine üblichen seiten im internet hab ich schon durch und auf irgendwas spannendes neues bin ich auch nicht gestoßen. ich bin kurz davor, aus lauter verzweiflung zu putzen oder meine papiere zu sortieren, aber mit so was verschwendet man doch nicht seine zeit, oder?
ich fand feiertage als kind schon scheiße und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Donnerstag, März 20, 2008
infp.
tests, seriöse wie weniger seriöse, die einem etwas über die eigene persönlichkeit verraten sollen, gibt es im netz wie sand am meer. eigentlich brauche ich keinen test, um zu wissen, wer und wie ich bin, dazu kenne ich mich inzwischen lange genug, aber ich finde es interessant zu sehen, ob das ergebnis mit dem bild übereinstimmt, das ich selbst von mir habe.
folgendes sagt das ergebnis von www.philognosie.net über mich:
"(Ergebnis: INFP)
Inneres: ..NF..: intuitive Wahrnehmung und gefühlsmäßiges Entscheiden
Nach außen: I....P: introvertiert, anpassungsfähig
Nachdenklicher Idealist (INFP)
Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn Sie die oft erst zeigen, wenn Sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. Deshalb liegen Ihnen solche Aufgaben, die persönliches Engagement und Anpassungsfähigkeit verlangen.
Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für Sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.
Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. Beratung, Unterrichtung, Literatur, Philosophie, Psychologie und Künste liegen Ihnen am meisten.
Über Ihre inneren Empfindungen sprechen Sie nur selten und schützen Ihre Verletzlichkeit mit reservierter Zurückhaltung. Sie haben keine Ambitionen, jemanden zu beeindrucken oder Macht auszuüben und schätzen Menschen, die sich die Zeit nehmen, Ihre Vorstellungen und Ziele zu verstehen. Sie sind bescheiden und neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen. Wenn Sie Ihre Ideale nicht umsetzen können, werden Sie leicht übersensibel und verletzlich. Sie verlieren dann Ihren Lebensmut und Ihr Selbstvertrauen.
Wenn es Ihnen nicht mehr reichen sollte, als tiefgründiger Denker in Ruhe gelassen zu werden, dann bemühen Sie sich darum, Ihr analytisches Denken weiterzuentwickeln. Das wird es Ihnen leichter machen zu erkennen, welche Weisheit in dem bekannten Spruch verborgen ist, nach dem der Teufel im (praktischen) Detail steckt."
folgendes sagt das ergebnis von www.philognosie.net über mich:
"(Ergebnis: INFP)
Inneres: ..NF..: intuitive Wahrnehmung und gefühlsmäßiges Entscheiden
Nach außen: I....P: introvertiert, anpassungsfähig
Nachdenklicher Idealist (INFP)
Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn Sie die oft erst zeigen, wenn Sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. Deshalb liegen Ihnen solche Aufgaben, die persönliches Engagement und Anpassungsfähigkeit verlangen.
Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für Sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.
Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. Beratung, Unterrichtung, Literatur, Philosophie, Psychologie und Künste liegen Ihnen am meisten.
Über Ihre inneren Empfindungen sprechen Sie nur selten und schützen Ihre Verletzlichkeit mit reservierter Zurückhaltung. Sie haben keine Ambitionen, jemanden zu beeindrucken oder Macht auszuüben und schätzen Menschen, die sich die Zeit nehmen, Ihre Vorstellungen und Ziele zu verstehen. Sie sind bescheiden und neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen. Wenn Sie Ihre Ideale nicht umsetzen können, werden Sie leicht übersensibel und verletzlich. Sie verlieren dann Ihren Lebensmut und Ihr Selbstvertrauen.
Wenn es Ihnen nicht mehr reichen sollte, als tiefgründiger Denker in Ruhe gelassen zu werden, dann bemühen Sie sich darum, Ihr analytisches Denken weiterzuentwickeln. Das wird es Ihnen leichter machen zu erkennen, welche Weisheit in dem bekannten Spruch verborgen ist, nach dem der Teufel im (praktischen) Detail steckt."
Mittwoch, März 19, 2008
eine von vielen.
gestern war ich eine von 80708, heute bin ich eine von über 70000, die versuchen, eine karte für das endspiel zu ergattern. die chancen sind ähnlich wie die auf einen lottogewinn. aber da ich noch nie lotto gespielt habe, finde ich, die glücksfee sollte diesmal ein einsehen haben. bitte. und ja, ich kann damit leben, als teil des schwarz-gelben mobs betrachtet zu werden, der im april in der hauptstadt einfallen wird. ich lebe seit jahren ganz gut mit den gängigen klischees über fußballfans und weiß, wie wenig man dagegen tun kann. da hilft nur milde lächeln, weil man weiß, dass nicht alle klischees auch zutreffen.
Montag, März 17, 2008
relax.
reinigen, peelen, bedampfen, tonisieren, zupfen, massieren, ampullisieren, maskieren... so darf der urlaub gern weitergehen. ich bin total entspannt. zumindest bis morgen.
Freitag, März 14, 2008
interlude.
zehn tage freiheit. ausschlafen, mich verwöhnen (lassen), freunde besuchen, die ich schon zu lange nicht mehr gesehen habe, endlich das x-te buch über jim morrison zu ende lesen, die dvds gucken, die sich seit monaten mangels zeit im wohnzimmer stapeln und die cds hören, denen ich bisher nicht die gebührende aufmerksamkeit gewidmet habe, laufen gehen, mit der kamera auf motiv-suche durch die stadt schlendern, den lieblingsverein ins finale brüllen, morgens spontan entscheiden, auf was ich lust habe und keinen einzigen gedanken an arbeit oder weiterbildung verschwenden.
Donnerstag, März 13, 2008
Montag, März 10, 2008
disconnected.
ich bin die ungeschlagene königin, wenn es darum geht, seine pin-nummer zu vergessen. und um ehrlich zu sein: das liegt einzig und allein an meiner arroganz, denn ICH vergesse nichts. niemals. ich bin die, die auf dem klassentreffen anekdoten erzählt, an die sich sonst niemand erinnert und die, die komplette clique verblüfft, weil ich als einzige jeder gemeinsamen party auch ein datum zuordnen kann. man sollte meinen, so jemandem fiele es leicht, sich vier ziffern einzuprägen. wie gesagt: sollte. das problem mit der pin-nummer ist nur leider immer das gleiche: ich merke sie mir so lange, bis ich sie tatsächlich brauche. was selten vorkommt, denn eigentlich ist mein handy immer eingeschaltet und auch immer aufgeladen. und für notfälle habe ich die pin immer irgendwo aufgeschrieben. so unauffällig, dass sie für mögliche handy- oder taschendiebe nicht sofort als solche zu erkennen ist. leider auch für mich nicht. ich bin sicher, die leute an der hotline lachen sich schon kaputt, wenn sie meinen namen hören, weil sie wissen, dass ich ihnen in schöner regelmäßigkeit mein schwer verdientes geld für eine neue karte in den rachen werfe.
aber diesmal habe ich sie ausgetrickst. ich habe nämlich den umschlag mit den daten zur letzten neubestellten karte (ist das wirklich erst ein halbes jahr her???) wiedergefunden. HA! und mit den gesparten euros mache ich mir jetzt einen schönen abend.
aber diesmal habe ich sie ausgetrickst. ich habe nämlich den umschlag mit den daten zur letzten neubestellten karte (ist das wirklich erst ein halbes jahr her???) wiedergefunden. HA! und mit den gesparten euros mache ich mir jetzt einen schönen abend.
Freitag, März 07, 2008
warum in die ferne schweifen...
ob ich mit zu “rock am ring” will, möchte er wissen. will ich nicht. und auch für’s „hurricane“ kann ich mich dieses jahr nicht begeistern. trotz der – zugegeben – großen verlockung, die weakerthans noch mal zu sehen. der grund ist relativ naheliegend und heißt „open flair“. so langsam mausert sich das festival am werdchen zu einer festen größe. für mich sowieso, weil es zum einen gleich um die ecke stattfindet und zum anderen einfach einen besonderen charme hat (ich hätte, wollte ich denn einen platten witz machen, natürlich auch „besonderes flair“ schreiben können). es ist überschaubar, die location auf der werra-insel (und besonders die kleine bühne in dem baumkreis) hat einfach was. außerdem kann sich das line-up wirklich sehen lassen: anti-flag, blackmail, danko jones, the futureheads, the hives, kettcar, moneybrother, turbostaat... und wer weiß, wer noch dazukommt, denn die planungen sind ja längst nicht abgeschlossen.
Montag, März 03, 2008
my apology

you'll be accepting my apology for taking things too seriously
sometimes i'm old enough to to keep routines
sometimes i'm child enough to scream
for everything i broke in two
you're barely missing me, i'm missing you and everything you do
i really do, i really do, sure i do
my once photographic memory for recollection's sake is failing me
i can't remember for the life of me
sometimes i can think to recite words that i read and rewrite
my pens paint people that i've proven wrong
sometimes i can think to recite words that i read and rewrite
my pens paint people that i've proven wrong
but we move on
get a job where i can tell all of my accounts of someone else
i'm quick enough to judge that they were wrong and that we knew it all along
sing a long, long-winded song i would be content to hum along
if i state that my fingers know where to show what everyone should have known
i'll let it go
hopefully you'll forget that words that i put in print
my luck, you'll change and have strength enough to walk away
(my apology / get up kids)
Samstag, März 01, 2008
fool to fool.
"auf irgendeine art liebe ich dich. tut mir leid, aber anders kann ich's nicht sagen."
das ist so typisch: ich überlege und formuliere und verwerfe und überdenke, wie ich's am besten in worte fassen kann, er sagt einfach das, was er fühlt.
that's it. in jeder hinsicht.
das ist so typisch: ich überlege und formuliere und verwerfe und überdenke, wie ich's am besten in worte fassen kann, er sagt einfach das, was er fühlt.
that's it. in jeder hinsicht.
Freitag, Februar 29, 2008
hell yeah.
- heizungsreparationsmensch kommt fünf minuten nach meinem hilferuf.
- „berlin, berlin, wir fahren nach berlin!“
- der beste freund braucht nicht mehr als einen satz, um für mich die welt zu retten.
- "the return of the sommerliebe“
- ich werde meine sommerabende damit verbringen, anderen leuten beim anziehen zu helfen
- es gibt die erste staffel von "beverly hills 90210" endlich auf dvd.
- das "open flair" erweitert das line-up u. a. um danko jones, the futureheads, kettcar, moneybrother und turbostaat.
- danke, danke, danke an die herren h., s., l., k. und nochmal k.
- freundinnen, die spontan und mit rotwein bewaffnet vor der tür stehen, sind was sehr schönes.
- schöner ist nur noch: verzeihen können. und wollen. oder gesagt bekommen, dass man vermisst wird.
- „berlin, berlin, wir fahren nach berlin!“
- der beste freund braucht nicht mehr als einen satz, um für mich die welt zu retten.
- "the return of the sommerliebe“
- ich werde meine sommerabende damit verbringen, anderen leuten beim anziehen zu helfen
- es gibt die erste staffel von "beverly hills 90210" endlich auf dvd.
- das "open flair" erweitert das line-up u. a. um danko jones, the futureheads, kettcar, moneybrother und turbostaat.
- danke, danke, danke an die herren h., s., l., k. und nochmal k.
- freundinnen, die spontan und mit rotwein bewaffnet vor der tür stehen, sind was sehr schönes.
- schöner ist nur noch: verzeihen können. und wollen. oder gesagt bekommen, dass man vermisst wird.
Montag, Februar 25, 2008
antarctica starts here.
und schon wieder mit bettzeug und wärmflasche auf dem sofa. diesmal streikt allerdings nicht mein immunsystem, sondern die heizung. das letzte ereignis in einer kette größerer und kleinerer katastrophen, die als strafe auf meine wochenend-auszeit folgten und - da bin ich momentan pessimist - noch folgen werden. das fängt ja schon damit an, dass ich morgen früh eiskalt duschen muss, weil: kaputte gastherme = kein warmes wasser. hmpf. aber auf die dusche verzichten ist keine alternative. und was mich nicht umbringt...
Freitag, Februar 22, 2008
alles was ich will, ist nichts mit euch zu tun haben.
mein plan fürs wochenende ist es, keinen plan zu haben. ich will mich mit niemandem treffen, nicht angerufen und auch nicht zu irgendeinem konzert- oder kinobesuch überredet werden. ich will samstagnachmittag faul auf dem sofa liegen und sitcoms gucken oder – wenn das wetter es zulässt – im park nebenan auf einer bank sitzen, mir die sonne ins gesicht scheinen lassen und musik hören. vielleicht noch ein buch lesen. und mir im thai-massage-salon an der ecke den rücken massieren lassen. ich werde mir was leckeres kochen und die füße hoch legen. keine erwartungen erfüllen, nicht mal meine eigenen. ich will einfach mal zwei tage meine ruhe.
Dienstag, Februar 19, 2008
phase drei.
die ganzen letzten monate hatte ich meine phasen, in denen ich das handy im minutentakt in der hand hatte, um ihn anzurufen oder ihm wenigstens eine sms zu schicken. und statt dem theater endgültig ein ende zu machen, hab ich mich bei freunden ausgeheult, mich bitter über sein verhalten beklagt, auf ihn geschimpft oder wegen ihm geheult. gefehlt hat er mir immer, es hat nur mal mehr, mal weniger weh getan.
aber seit heute ist was anders. jemand hat mir fotos von unserem letzten gemeinsamen ausflug geschickt und der übliche stich ins herz ist ausgeblieben. stattdessen war ich zum ersten mal seit monaten wütend. richtig wütend. und verletzt. und zu stolz, jemandem nachzuweinen, der mich so enttäuscht hat. ich schätze, das ist phase drei. was bedeutet, ich habe phase eins „leere“ und phase zwei „verzweiflung“ schon hinter mir und stehe direkt vor phase vier „neuorientierung“.
also gibt es licht am ende des tunnels. immer vorausgesetzt, diese theorien gelten für zerbrochende freundschaften genauso wie für vergangene liebe.
aber seit heute ist was anders. jemand hat mir fotos von unserem letzten gemeinsamen ausflug geschickt und der übliche stich ins herz ist ausgeblieben. stattdessen war ich zum ersten mal seit monaten wütend. richtig wütend. und verletzt. und zu stolz, jemandem nachzuweinen, der mich so enttäuscht hat. ich schätze, das ist phase drei. was bedeutet, ich habe phase eins „leere“ und phase zwei „verzweiflung“ schon hinter mir und stehe direkt vor phase vier „neuorientierung“.
also gibt es licht am ende des tunnels. immer vorausgesetzt, diese theorien gelten für zerbrochende freundschaften genauso wie für vergangene liebe.
lieben. lernen.
“vielleicht bedeutet lieben auch lernen, jemanden gehen zu lassen.
wissen, wann es abschied nehmen heißt.
nicht zulassen, dass unsere gefühle dem im weg stehen,
was am ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben…”
s. bambaren
wissen, wann es abschied nehmen heißt.
nicht zulassen, dass unsere gefühle dem im weg stehen,
was am ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben…”
s. bambaren
Montag, Februar 18, 2008
hear you me.
Sonntag, Februar 17, 2008
bleib golden, ponyboy.
es war kurz nach sechs als ich heute morgen wach wurde. auf dem sofa im wohnzimmer. der fernseher lief noch. als ich nach der fernbedienung schielte, blieb mein blick auf der mattscheibe hängen... eine der ersten szenen aus „the outsiders“. diesen film zu sehen, während es draußen nicht mehr ganz dunkel, aber auch noch längst nicht hell war, in diesem merkwürdigen schwebezustand zwischen tag und nacht, zwischen nicht ganz vorbei und noch nicht begonnen...
ponyboy und johnny retten die kinder aus der brennden kirche, während sich vor meinem fenster der himmel von dunkelgrau in dunkelblau verfärbt und als ponyboy die ereignisse aufzuschreiben beginnt, ist es hell draußen.
die melancholie bleibt mir. bis es wieder dunkel wird.
can't run around in circles
Freitag, Februar 15, 2008
can you still feel the butterflies?
ja. kann ich. denn gestern abend haben jimmy eat world den beweis angetreten, dass man für schmetterlinge im bauch nicht nur einen kerl an seiner seite braucht, sondern vier. die machen dann aber auch vier mal so glücklich. und schlachthof ist - da muss ich dem herrn aus b. ausnahmsweise und nur äußerst ungern recht geben - immer besonders. die leute besonders nett und die erinnerungen besonders erinnerungswürdig.
was schöneres kann man sich selbst zum valentinstag nicht schenken, finde ich.
was schöneres kann man sich selbst zum valentinstag nicht schenken, finde ich.
Montag, Februar 11, 2008
will you smile again for me.
in letzter zeit und mit dem nötigen abstand geht’s ganz gut. fotos, songs und erinnerungen unterm bett versteckt. ganz hinten. sad but true.
aber eben spielt irgendwer da draußen den unwahrscheinlichsten song ever und ZACK alles wieder da. das mixtape für die fahrt nach hamburg, das miese hotel, verfroren über den weihnachtsmarkt am rathaus stolpern und sich wie kleine kinder über den fliegenden weihnachtsmann freuen, die überfüllte sporthalle, die vorfreude, die tränen in den augen bei „follow the cops back home“, der leere akku, weil er jeden song für mich filmen musste, anschließend auf der reeperbahn von einem rock-schuppen in den nächsten fallen, der finale knock out mit jägermeister von der tanke und keine ahnung mehr vom heimweg. das flaue gefühl am nächsten morgen nicht auf den alkohol schieben können, am bahnhof frühstücken, den rest des tages damit verbringen, ihm zu zeigen, was diese stadt für mich so besonders macht, sich am hafen über das jägermeister-schiff kaputt lachen und um nemo trauern. ihn ansehen und ohne worte wissen, dass er das alles genauso besonders findet wie ich.
und jetzt? nicht mehr wahr.
keine durchtelefonierten nächte mit bier und rotwein, kein „ich weiß, dass es dir schlecht geht, also rede!“ morgens um vier, keine vierte, fünfte und sechste wiederholung von „platoon“ und keine wettkämpfe, wer die dialoge aus „scarface“ besser auswendig kann, keine via handy vorgespielten lieblingssongs, keine nervenzerfetztenden ikea-besuche, keine kleinen geschenke, die so wertvoll sind, weil sie davon zeugen, wie gut der andere zugehört hat, keine an sarkasmus kaum zu überbietenden wortgefechte und kein wortloses zuzwinkern, wenn die anderen über uns den kopf schüttelten. over and out.
and life goes on...
aber eben spielt irgendwer da draußen den unwahrscheinlichsten song ever und ZACK alles wieder da. das mixtape für die fahrt nach hamburg, das miese hotel, verfroren über den weihnachtsmarkt am rathaus stolpern und sich wie kleine kinder über den fliegenden weihnachtsmann freuen, die überfüllte sporthalle, die vorfreude, die tränen in den augen bei „follow the cops back home“, der leere akku, weil er jeden song für mich filmen musste, anschließend auf der reeperbahn von einem rock-schuppen in den nächsten fallen, der finale knock out mit jägermeister von der tanke und keine ahnung mehr vom heimweg. das flaue gefühl am nächsten morgen nicht auf den alkohol schieben können, am bahnhof frühstücken, den rest des tages damit verbringen, ihm zu zeigen, was diese stadt für mich so besonders macht, sich am hafen über das jägermeister-schiff kaputt lachen und um nemo trauern. ihn ansehen und ohne worte wissen, dass er das alles genauso besonders findet wie ich.
und jetzt? nicht mehr wahr.
keine durchtelefonierten nächte mit bier und rotwein, kein „ich weiß, dass es dir schlecht geht, also rede!“ morgens um vier, keine vierte, fünfte und sechste wiederholung von „platoon“ und keine wettkämpfe, wer die dialoge aus „scarface“ besser auswendig kann, keine via handy vorgespielten lieblingssongs, keine nervenzerfetztenden ikea-besuche, keine kleinen geschenke, die so wertvoll sind, weil sie davon zeugen, wie gut der andere zugehört hat, keine an sarkasmus kaum zu überbietenden wortgefechte und kein wortloses zuzwinkern, wenn die anderen über uns den kopf schüttelten. over and out.
and life goes on...
Donnerstag, Februar 07, 2008
rest now weary head.
you will get well soon...
die platte ist toll, lieber konstantin gropper, hilft - entgegen aller versprechungen - aber nicht beim gesund werden. obwohl "soon" natürlich nicht genauer definiert ist, vielleicht bin ich da einfach zu ungeduldig. denn um ehrlich zu sein: ich hab keinen bock mehr auf taschentücher, hustentropfen, brausetabletten, erkältungstee, wärmflasche und japanisches heilpflanzenöl. schon gar nicht, wenn ich sehe, wie blau der himmel draußen ist und wie strahlend der sonnenschein. ich will laufen. so richtig. mit turnschuhen an und wald drumrum. aber das ist natürlich reine utopie. also jacke an, mütze auf, schal um, musik auf die ohren und wenigstens zu fuß zum supermarkt. besser als nichts.
die platte ist toll, lieber konstantin gropper, hilft - entgegen aller versprechungen - aber nicht beim gesund werden. obwohl "soon" natürlich nicht genauer definiert ist, vielleicht bin ich da einfach zu ungeduldig. denn um ehrlich zu sein: ich hab keinen bock mehr auf taschentücher, hustentropfen, brausetabletten, erkältungstee, wärmflasche und japanisches heilpflanzenöl. schon gar nicht, wenn ich sehe, wie blau der himmel draußen ist und wie strahlend der sonnenschein. ich will laufen. so richtig. mit turnschuhen an und wald drumrum. aber das ist natürlich reine utopie. also jacke an, mütze auf, schal um, musik auf die ohren und wenigstens zu fuß zum supermarkt. besser als nichts.
Mittwoch, Februar 06, 2008
hangin' by a moment.
ich kann nichts dafür. der blutdruck steigt unweigerlich. so egal es mir in den letzten monaten auch war, je näher der tag rückt, desto klarer wird mir, dass ich aus der nummer nicht so einfach rauskomme wie ich dachte. erstmal angefangen lande ich bei den anfängen. und diesem song:
als wäre es gestern gewesen.
als wäre es gestern gewesen.
Dienstag, Februar 05, 2008
isn't this ironic?
da plane ich meinen resturlaub extra so, dass ich den karnevalisten an der arbeit aus dem weg gehen kann, mich niemand ungefragt mit luftschlangen umwickelt oder es wagt, mir mit einer pappnase näher als zwei meter zu kommen. und dann das:
montagmorgen läuft die nase, der hals schmerzt, die stirn glüht, die augen tränen, ich schwitze und friere abwechselnd. die kraft reicht gerade noch für den weg vom bett ins wohnzimmer, zum stand-by-knopf am fernseher drücken und auf’s sofa fallen. die fernbedienung ist nicht in reichweite und im fernsehen läuft natürlich der bericht vom rosenmontagszug in mainz. egal. ich kann nicht noch mal aufstehen. so sehr ich auch möchte. es ist nichts zu machen.
ich resigniere. nicht zu fassen: ich bin in meinem eigenen wohnzimmer – das ganz klar karnevalsbefreite zone war, ist und bleiben sollte – gefangen, in dem wahnsinn zwischen rumtata, schlimmen verkleidungen, in denen enthemmte menschen stecken, pappnasen und papierhütchen und vermeintlich lustigen karnevalsschlagern.
als ich so gegen 19 uhr wach werde, ist der spuk vorbei. und ganz ehrlich: KEIN fiebertraum hätte schlimmer sein können als die realität.
montagmorgen läuft die nase, der hals schmerzt, die stirn glüht, die augen tränen, ich schwitze und friere abwechselnd. die kraft reicht gerade noch für den weg vom bett ins wohnzimmer, zum stand-by-knopf am fernseher drücken und auf’s sofa fallen. die fernbedienung ist nicht in reichweite und im fernsehen läuft natürlich der bericht vom rosenmontagszug in mainz. egal. ich kann nicht noch mal aufstehen. so sehr ich auch möchte. es ist nichts zu machen.
ich resigniere. nicht zu fassen: ich bin in meinem eigenen wohnzimmer – das ganz klar karnevalsbefreite zone war, ist und bleiben sollte – gefangen, in dem wahnsinn zwischen rumtata, schlimmen verkleidungen, in denen enthemmte menschen stecken, pappnasen und papierhütchen und vermeintlich lustigen karnevalsschlagern.
als ich so gegen 19 uhr wach werde, ist der spuk vorbei. und ganz ehrlich: KEIN fiebertraum hätte schlimmer sein können als die realität.
Donnerstag, Januar 31, 2008
beautiful beat
upcoming concerts in alphabetical order:
- beatsteaks
- jimmy eat world
- muff potter / hot water music
- nada surf
- beatsteaks
- jimmy eat world
- muff potter / hot water music
- nada surf
"jeder erfolg den man erzielt, schafft uns einen feind."
sagt oscar wilde.
"neid muss man sich erarbeiten. und du musst nicht mal halb so viel tun wie sie, um das gleiche zu erreichen.", sagt susanne, meint aber das gleiche.
ich hab mir vielleicht durch die art, wie die zippe mich behandelt bzw. nicht behandelt, denn sie intrigiert ja hinter meinem rücken, statt mit offenem visier zu kämpfen (feige, anyone?), ein oder zwei tage die laune vermiesen lassen. aber sanne hat recht: die olle hexe kann sich abstrampeln wie sie will. und es ärgert sie sehr viel mehr, wenn ich ihr weiterhin ins gesicht lächle. es gibt keinen grund, mich auf ihr niveau herabzulassen. im grunde genommen kann sie einem leid tun. von allen für verbittert, egoistisch und missgünstig gehalten zu werden, kann nicht gut für den teint sein. und wenn ich sie mir so ansehe, ist es das auch nicht.
ich lasse mir an dieser stelle gern vorwerfen, arrogant zu sein. diejenigen, die mir wichtig sind, wissen, dass das nichts weiter als meine art ist, mit diesem "problem" umzugehen. alle anderen sind mir egal. sorry.
"neid muss man sich erarbeiten. und du musst nicht mal halb so viel tun wie sie, um das gleiche zu erreichen.", sagt susanne, meint aber das gleiche.
ich hab mir vielleicht durch die art, wie die zippe mich behandelt bzw. nicht behandelt, denn sie intrigiert ja hinter meinem rücken, statt mit offenem visier zu kämpfen (feige, anyone?), ein oder zwei tage die laune vermiesen lassen. aber sanne hat recht: die olle hexe kann sich abstrampeln wie sie will. und es ärgert sie sehr viel mehr, wenn ich ihr weiterhin ins gesicht lächle. es gibt keinen grund, mich auf ihr niveau herabzulassen. im grunde genommen kann sie einem leid tun. von allen für verbittert, egoistisch und missgünstig gehalten zu werden, kann nicht gut für den teint sein. und wenn ich sie mir so ansehe, ist es das auch nicht.
ich lasse mir an dieser stelle gern vorwerfen, arrogant zu sein. diejenigen, die mir wichtig sind, wissen, dass das nichts weiter als meine art ist, mit diesem "problem" umzugehen. alle anderen sind mir egal. sorry.
Dienstag, Januar 29, 2008
"once" again.
eben gerade kino mit der lieblingskollegin. wir haben nämlich nicht nur den gleichen beruf, sondern auch die gleiche leidenschaft für die grüne insel. sie musste den film toll finden und sie fand ihn auch toll. als abschluss gab's noch ein guinness in meiner küche. jetzt ist sie weg, ich schalte den fernseher an und befinde mich plötzlich im westfalenstation. huch. das hatte ich ganz vergessen. ist ja pokal.
dublin statt dortmund. irgendwie bezeichnend für die letzten paar monate. und wohl auch für die kommenden.
dublin statt dortmund. irgendwie bezeichnend für die letzten paar monate. und wohl auch für die kommenden.
i’ll be loving you (forever)

meine meldung des tages: die new kids on the block starten ein comeback!
der erste gedanke: „BITTE NICHT!“. denn wenn ich ehrlich bin, glaube ich, dass das furchtbar peinlich wird. fängt ja schon mit dem bandnamen an: mit kids haben fünf gestandene männer zwischen 35 und 40 ja nun wahrlich nichts mehr zu tun. und beim gedanken, dass sie vielleicht versuchen könnten, eine choreo zu tanzen, bekomme ich sofort gänsehaut vom fremdschämen.
grund zum grinsen ist diese schlagzeile aber trotzdem. weil sie mich an den schwer verknallten teenie erinnert, der ich mal war. an meine riesige sammlung von postern und zeitschriftenartikeln, an ein zimmer, in dem man vor lauter postern keine tapete mehr sehen konnte und in dem sogar die decke mit bildern beklebt war, an ein konzert-video, das so oft gelaufen ist, dass es irgendwann leierte, an unrhythmisches herzklopfen allein beim anblick meines lieblings und an freundinnen, die mindestens so hysterisch waren wie ich, mit denen man in der pause auf dem schulhof die köpfe zusammenstecken und schwärmen konnte.
ja, ich gebe es zu: ich war ein blockhead. ich wusste alles über die jungs. den namen des bostoner viertels, in dem sie aufgewachsen waren, den ihres lieblingsrestaurants, ihrer schulen und aller geschwister. ich konnte natürlich alle songtexte auswendig und wusste, wer welchen part in den songs sang. die choreografie ihrer bühnenshow wurde im wohnzimmer nachgetanzt und an dieser EINEN stelle, wo donnie so frech in die kamera grinst und zwinkert, wurde hysterisch losgekreischt. donnie war süß, aber er „gehörte“ sandy. da durfte sich sonst keiner einmischen. ich fand aber sowieso joey viel besser. joseph mulrey mcintyre, am 31. dezember 1972 geboren (das datum musste ich übrigens nicht googlen), der jüngste in der band. babyblaue augen, dunkelblonde locken, gesicht und stimme eines engels. wenn joey ein smiley-shirt trug, musste ich auch eins haben, ich besaß die gleichen turnschuhe wie er, selbst den albernen oben abgeschnittenen strohhut hab ich ihm nachgemacht. hätte ich die chance gehabt, irgendwie nach boston zu kommen, hätte ich monatelang vor dem haus mit der knallroten haustür in jamaica plain campiert, nur um ihn ein mal aus der nähe zu sehen.
ich muss einen videorekorder auftreiben und die mädels fürs wochenende zu einem kleinen nkotb-revival einladen. die poster müssten noch irgendwo auf dem dachboden liegen.
und die frage, ob mir das alles nicht peinlich ist, kann ich mit einem kategorischen "nö." beantworten.
Samstag, Januar 26, 2008
ready to fall in love with dublin?
dublin is not just a place.
it’s a feeling, it’s a mood, an energy, a spirit.
a sense of connection, of belonging, of home-coming.
a state of mind, an easy warmth, a contagious zest for life.
it’s a passion for music, laughter and conversation.
it’s open and genuine and generous.
it’s tranquil and wild and spontaneous.
and whoever you are, wherever you’re coming from,
whatever you’re into… be warned.
you’re going to fall in love with dublin.
not just once, but over and over again.
Freitag, Januar 25, 2008
fallen from the sky.
so schnell kann’s gehen. von hundert auf null in zwei sekunden, von himmelhoch jauchzend zu zu tode betrübt, eben noch ein glückliches lächeln im gesicht, jetzt tränen in den augen.
als wären die letzten wochen nicht schon genug achterbahn gewesen…
als wären die letzten wochen nicht schon genug achterbahn gewesen…
all the luck in the world.
vorgestern bin ich geschlagene zwei stunden auf der suche nach der aktuellen visions-ausgabe durch diese stadt geirrt. vom einkaufszentrum zur tankstelle, vom supermarkt zum zeitschriftenkiosk. nichts. dabei stand in der letzten ausgabe schwarz auf weiß: „die nächste ausgabe erscheint am 23. januar“. blick aufs handy-display: heute IST der 23. januar, verdammt noch mal! dann die erleuchtung in form der leuchtreklame „kultur-bahnhof“. BAHNHOF… natürlich! da hätte ich auch gleich drauf kommen können! und tatsächlich: da ist sie, die neueste ausgabe mit the mars volta vorne drauf. dabei ging es mir gar nicht um cedric bixler-zavala oder omar alfredo rodriguez-lopez, der wahre grund, wieso ich mich keinen tag mehr gedulden konnte, erklärt sich ab seite 64 von selbst.ich bin also sowieso schon glücklich, weil ich a) im auto mit ingo, guido, alex, purgen, eike und ihrem videoregisseur schwedisch lernen durfte und b) von brami gleich noch erfahren werde, was die herren potter in nordafrika so erlebt haben.
um mein glück perfekt zu machen, finde ich im briefkasten zwischen all den prospekten und flyern noch einen umschlag. ich weiß, von wem er ist und ich weiß auch, was drin ist. zumindest zum teil. folgerichtig bin ich nicht überrascht über die muff potter/chuck ragan-split (thx!!!), aber umso erfreuter über die karte, die „freunde der nacht/ruhe“-buttons und… trommelwirbel… das mixtape. in wahrheit ist es natürlich eine cd, aber mix-cd klingt doof und mixtapes haben eben von jeher eine besondere geschichte. deshalb „tape“, weil wegen besonderer geschichte und so. you know.
geschlagene zwanzig minuten versuche ich erfolglos, die richtigen worte zu finden, um mich zu bedanken. schließlich schreibe ich was von „küssen bis du schielst“, und meine das auch so.
ihr lieben... müsst ihr mich ausgerechnet JETZT daran erinnern, was ich mit euch hinter mir lassen würde???
Mittwoch, Januar 23, 2008
the right kind of wrong.
WIE zur hölle kommt jemand auf sowas??? und sind die linernotes am ende besser als die platte? ich bin gespannt, wie sich das hier anhört:
„the hell is this? eine 94sekündige abrechnung in der sich *piiieeep* lässig ihren eintrag zwischen turbonegro und eagles of death metal in dim dirty-boogie-kapitel des goldenen schweinerock-buchs sichern. inklusive eines autistischen pianisten der manisch auf immer denselben tasten rumhämmert…“
oder:
„…wie zum beispiel das solo mit dem „meine gitarre kann sprechen“-effekt. musikhistorische schatzsucher wissen hier den steve miller-verweis zu schätzen und heben genau wie beim albumtitel oder beim opener (matthew wilder, anyone?) ihre 80er-jahre-sozialisations-augenbraue…“
und:
„ein fast schon klassischer *piiieeep*-song, der in zusammenarbeit mit prodzuent *piiieeep* aufgemotzt und frisiert wurde wie ein zündapp-mofa das einen auf der a30 kurz vor der ausfahrt *piiieeep* von der linken spur scheucht.“
auch schön:
"doch anstatt zu poltern und vorhandene stärke zu demonstrieren, geht die band den smarten weg der ironie: „all aboard the sinking ship!“ – „alle mann rauf auf’s sinkende schiff!“. touche! Ein letzter volltreffer auf einer platte, die so oft ins schwarze trifft, dass sie eigentlich unter „black music“ einsortiert werden müsste."
na? wer weiß es?
„the hell is this? eine 94sekündige abrechnung in der sich *piiieeep* lässig ihren eintrag zwischen turbonegro und eagles of death metal in dim dirty-boogie-kapitel des goldenen schweinerock-buchs sichern. inklusive eines autistischen pianisten der manisch auf immer denselben tasten rumhämmert…“
oder:
„…wie zum beispiel das solo mit dem „meine gitarre kann sprechen“-effekt. musikhistorische schatzsucher wissen hier den steve miller-verweis zu schätzen und heben genau wie beim albumtitel oder beim opener (matthew wilder, anyone?) ihre 80er-jahre-sozialisations-augenbraue…“
und:
„ein fast schon klassischer *piiieeep*-song, der in zusammenarbeit mit prodzuent *piiieeep* aufgemotzt und frisiert wurde wie ein zündapp-mofa das einen auf der a30 kurz vor der ausfahrt *piiieeep* von der linken spur scheucht.“
auch schön:
"doch anstatt zu poltern und vorhandene stärke zu demonstrieren, geht die band den smarten weg der ironie: „all aboard the sinking ship!“ – „alle mann rauf auf’s sinkende schiff!“. touche! Ein letzter volltreffer auf einer platte, die so oft ins schwarze trifft, dass sie eigentlich unter „black music“ einsortiert werden müsste."
na? wer weiß es?
Dienstag, Januar 22, 2008
gehüpftes glück.
heute war das neue programm der volkshochschule in der post. ich habe mich spontan für folgende kurse begeistert:
- "wer schneller lebt, ist früher fertig"
- "mit singen zur eigenen mitte finden"
- "tanzen ist gehüpftes glück"
da ich meine (weiter)bildung aber nicht nur auf singen und tanzen beschränken möchte, hab ich meinen amazon-wunschzettel ein bisschen aufgestockt. "irish language and culture", "irisch-gälisch wort für wort" + cd mit aussprachtraining, "irische märchen und sagen" und "gebrauchsanweisung für irland", als tribut an die berühmten söhne dublins "dubliner", "finnegans wake" und "ulysses" von james joyce, "das bildnis des dorian gray" von oscar wilde und "murphy" von samuel beckett und die englische ausgabe von "love is a mixtape" sowie die elliott smith-biografie.
ob der - bis jetzt - neunseitige amazon-wunschzettel der grund ist, wieso mich nie jemand fragt, was ich mit einem lottogewinn machen würde???
- "wer schneller lebt, ist früher fertig"
- "mit singen zur eigenen mitte finden"
- "tanzen ist gehüpftes glück"
da ich meine (weiter)bildung aber nicht nur auf singen und tanzen beschränken möchte, hab ich meinen amazon-wunschzettel ein bisschen aufgestockt. "irish language and culture", "irisch-gälisch wort für wort" + cd mit aussprachtraining, "irische märchen und sagen" und "gebrauchsanweisung für irland", als tribut an die berühmten söhne dublins "dubliner", "finnegans wake" und "ulysses" von james joyce, "das bildnis des dorian gray" von oscar wilde und "murphy" von samuel beckett und die englische ausgabe von "love is a mixtape" sowie die elliott smith-biografie.
ob der - bis jetzt - neunseitige amazon-wunschzettel der grund ist, wieso mich nie jemand fragt, was ich mit einem lottogewinn machen würde???
Montag, Januar 21, 2008
once.
mir fällt auf, dass ich bei meinen sporadischen kino-besuchen fast immer filme über verstorbene musiker sehe. johnny cash, edith piaf, ian curtis… und auch die wenigen dvds, die ich so besitze, lassen keinen zweifel daran, dass ich ohne musik nicht leben könnte. keine lieder über liebe, hair, the doors, rocky horror picture show und selbstverständlich dirty dancing und footloose und fame und so ziemlich jeden beatles-film, den es gibt. aber jetzt gibt es einen neuen anwärter auf den thron: „once“. okay, ein musikfilm, der in dublin spielt hat da in meinem fall natürlich leichtes spiel :-)aber trotz meiner fehlenden objektivität und der tatsache, dass ich wahlweise dauernd "da bin ich auch schon entlang gegangen!" und "da werde ich vielleicht bald wieder entlang gehen!" gedacht habe, kann ich nur sagen: toll, toll, toll! ich brauchte nicht wirklich einen weiteren beweis, dass ich die richtige entscheidung getroffen habe, habe ihn aber trotzdem bekommen.
und darum geht’s:
„ein talentierter straßenmusiker träumt in dublin von der großen karriere, während er im geschäft seines vaters staubsauger repariert. eines tages wird er von einer jungen pianistin, die sich mit gelegenheitsjobs durchschlägt, angesprochen. ihr gefallen seine lieder, und sie hat einen staubsauger, der dringend repariert werden muss. da wissen beide noch nicht, dass man nur einmal im leben die richtige person trifft: eine bezaubernde, aber unmögliche liebesgeschichte beginnt.“
und so sieht's aus:
Donnerstag, Januar 17, 2008
schwester im rock.
ich bin gerade sehr glücklich und zwar deswegen:ich sitze an der arbeit, mein chef kommt mit einem päckchen, das an mich adressiert ist. ich denke „hö? wer schickt mir denn privatpost in die firma?“, erkenne die handschrift auf dem paket aber sofort. dino. ich grinse und freue mich. noch mehr freue ich mich über die karte auf der vorne „alle guten wünschen und eine glücksfee für alle fälle…“ steht und hinten in dieser unverwechselbaren handschrift: „ni heaspa go dith carad (es gibt nichts wichtigeres als viele freunde) … ich bin sehr froh, dass wir unsere spuren immer wieder finden! auch wenn wir uns nicht sehr oft sehen, haben wir – wenn wir uns mal wieder treffen – eine menge spaß zusammen und ich hoffe, das bleibt so!
da du ja nun auch ein klitzekleines bisschen vom irischen-irren-fieber besessen bist, habe ich dir anbei was eingepackt… und schwupps… mit etwas phantasie wirst du dich ein wenig auf die grüne insel träumen können! viel spaß dabei… ein pint guinness hat leider nicht mit reingepasst, aber ich hoffe, ich finde endlich zeit, mit dir gemeinsam eins zu trinken!“.
liebevoll in zeitungspapier verpackt finde ich „irisches tagebuch“ von heinrich böll als hörbuch und freue mich so doll, dass ich tränen in den augen habe.
danke. you made my day.
und es stimmt, wir sehen uns wirklich nicht oft, aber manchen freundschaften kann weder zeitliche noch räumliche trennung etwas anhaben. wenn wir uns sehen, ist es immer, als wäre das letzte mal nicht sechs monate, sondern sechs minuten her. wir ticken einfach gleich und brauchen keine großen worte, um uns zu verstehen.
partners in crime oder schwestern im rock eben ;-)
Samstag, Januar 12, 2008
control

love will tear us apart
when routine bites hard
and ambitions are low,
and resentment rides high
but emotions won't grow
and we're changing our ways, taking different roads
then love, love will tear us apart again
love, love will tear us apart
why is the bedroom so cold?
you've turned away on your side
is my timing that flawed?
our respect runs so dry
yet there's still this appeal that we've kept through our lives
but love, love will tear us apart again
love, love will tear us apart.
you cry out in your sleep
all my failings exposed
and there's a taste in my mouth
as desperation takes hold.
just that something so good just can't function no more
but love, love will tear us apart again
love, love will tear us apart
*heul*
Freitag, Januar 11, 2008
Mittwoch, Januar 02, 2008
na dann... prost!
every time i think of you
i always catch my breath
and i’m still standing here
and youre miles away
and i’m wondering why you left
and there’s a storm thats raging
through my frozen heart tonight
i hear your name in certain circles
and it always makes me smile
i spend my time
thinking about you
and it’s almost driving me wild
and there’s a heart thats breaking
down this long distance line tonight
i ain’t missing you at all
since youve been gone
away
i ain’t missing you
no matter
what i might say
theres a message
in the wild
and i’m sending you
this signal tonight
you dont know
how desperate i’ve become
and it looks like i’m losing this fight
in your world
i have no meaning
though i’m trying hard
to understand
and it’s my heart thats breaking
down this long distance line tonight
i ain’t missing you at all
since youve been gone
away
i ain’t missing you
no matter
what my friends say
and theres a message that i’m sending out
like a telegraph to your soul
and if i can’t bridge this distance
stop this heartbreak overload
i aint missing you at all...
(john waite)
i always catch my breath
and i’m still standing here
and youre miles away
and i’m wondering why you left
and there’s a storm thats raging
through my frozen heart tonight
i hear your name in certain circles
and it always makes me smile
i spend my time
thinking about you
and it’s almost driving me wild
and there’s a heart thats breaking
down this long distance line tonight
i ain’t missing you at all
since youve been gone
away
i ain’t missing you
no matter
what i might say
theres a message
in the wild
and i’m sending you
this signal tonight
you dont know
how desperate i’ve become
and it looks like i’m losing this fight
in your world
i have no meaning
though i’m trying hard
to understand
and it’s my heart thats breaking
down this long distance line tonight
i ain’t missing you at all
since youve been gone
away
i ain’t missing you
no matter
what my friends say
and theres a message that i’m sending out
like a telegraph to your soul
and if i can’t bridge this distance
stop this heartbreak overload
i aint missing you at all...
(john waite)
Freitag, Dezember 21, 2007
fuck.
ein amazon-wunschzettel ist aus mindestens zwei gründen eine feine sache: für mich, weil ich alles, was mir besitzenswert erscheint, darauf sammeln kann, für meine freunde und familie, weil sie sich nie den kopf zerbrechen müssen, mit was sie mir tatsächlich eine freude machen. soweit, so gut.
blöd nur, wenn du kurz vor weihnachten versehentlich „gekaufte artikel“ anklickst. denn da steht dann unübersehbar all das aufgelistet, was du in den letzten monaten oder auch jahren gekauft hast. und das, was du nicht gekauft hast, weil es jemand anders für dich gekauft hat. das, was du am 24. unterm baum vorfinden wirst. und dann musst du heiligabend überrascht tun, was du nicht besonders gut kannst, mutti wird bemerken, dass die freude nicht echt ist, dir auf die schliche kommen und du hast den restlichen abend ein schlechtes gewissen, weil du dich daran erinnerst, wie du mit deinem kleinen bruder vor gefühlten hundert jahren das ganze haus nach weihnachtsgeschenken durchsucht hast.
mit dem kleinen, aber entscheidenden unterschied: damals habt ihr nie was gefunden.
blöd nur, wenn du kurz vor weihnachten versehentlich „gekaufte artikel“ anklickst. denn da steht dann unübersehbar all das aufgelistet, was du in den letzten monaten oder auch jahren gekauft hast. und das, was du nicht gekauft hast, weil es jemand anders für dich gekauft hat. das, was du am 24. unterm baum vorfinden wirst. und dann musst du heiligabend überrascht tun, was du nicht besonders gut kannst, mutti wird bemerken, dass die freude nicht echt ist, dir auf die schliche kommen und du hast den restlichen abend ein schlechtes gewissen, weil du dich daran erinnerst, wie du mit deinem kleinen bruder vor gefühlten hundert jahren das ganze haus nach weihnachtsgeschenken durchsucht hast.
mit dem kleinen, aber entscheidenden unterschied: damals habt ihr nie was gefunden.
Donnerstag, Dezember 20, 2007
Montag, Dezember 17, 2007
saturday night fever
als wir 25 minuten vorm auftritt im mt aufschlagen, hat der sänger sich aufgrund extremer nervosität backstage verschanzt, der schlagzeuger trinkt seelenruhig noch ein bier und der mann am bass unterhält die komplette roadcrew mit zotigen witzen. aus erfahrung weiß ich, dass er das auch schon während der fahrt, des soundchecks und auch sonst in jeder minute getan hat und bin froh, dass ich nicht dabei sein musste. da ist er mir später auf der bühne doch sehr viel lieber, als er sich „blowin’ in the wind“ singend durch die unangenehme zwangspause kaspert, weil irgendwas mit dem verstärkerkabel nicht passt. der mann ist halt profi. nicht, dass die anderen nicht wüssten, wie’s läuft! der sänger krakeelt sich durch die songs und der schlagzeuger trommelt, als wäre er bei sepultura abgehauen. es geht schlag auf schlag, kein großes gelaber zwischen den songs, die zeit ist knapp bemessen. für little miss sunshine gibt’s „barfuss“, für mich „wer wie was“ inklusive metallica-part“. danke, danke, danke.
dann darf noch die zweitband des drummers ran. nu metal mit new reality. oder so.
nach dem abbauen versammelt sich die komplette crew bei bier und jägermeister. das getränk mit dem hirsch knockt mich so gegen drei als erste aus. ich muss nach hause. sofort. ob nun mit miss sunshine oder nicht.
um exakt 4:00 h erreicht mich folgende information via sms: „… in meinen adern fließt mehr alkohol als blut. oh oh…“. herzallerliebster n., wenn du unter diesen umständen noch SO fehlerfrei nachrichten verschicken kannst, hut ab! ich hatte schon mühe, das noch zu lesen ;-)
dann darf noch die zweitband des drummers ran. nu metal mit new reality. oder so.
nach dem abbauen versammelt sich die komplette crew bei bier und jägermeister. das getränk mit dem hirsch knockt mich so gegen drei als erste aus. ich muss nach hause. sofort. ob nun mit miss sunshine oder nicht.
um exakt 4:00 h erreicht mich folgende information via sms: „… in meinen adern fließt mehr alkohol als blut. oh oh…“. herzallerliebster n., wenn du unter diesen umständen noch SO fehlerfrei nachrichten verschicken kannst, hut ab! ich hatte schon mühe, das noch zu lesen ;-)
Samstag, Dezember 15, 2007
manchmal bin ich glücklich, traurig zu sein
"starlight"
far away
this ship is taking me far away
far away from the memories
of the people who care if i live or die
starlight
i will be chasing the starlight
until the end of my life
i don't know if it's worth it anymore
hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms
my life
you electrify my life
let's conspire to re-ignite
all the souls that would die just to feel alive
but i'll never let you go
if you promised not to fade away
never fade away
our hopes and expectations
black holes and revelations
our hopes and expectations
black holes and revelations
hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms
far away
this ship is taking me far away
far away from the memories
of the people who care if i live or die
and i'll never let you go
if you promise not to fade away
never fade away
our hopes and expectations
black holes and revelations
our hopes and expectations
black holes and revelations
hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms
i just wanted to hold
far away
this ship is taking me far away
far away from the memories
of the people who care if i live or die
starlight
i will be chasing the starlight
until the end of my life
i don't know if it's worth it anymore
hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms
my life
you electrify my life
let's conspire to re-ignite
all the souls that would die just to feel alive
but i'll never let you go
if you promised not to fade away
never fade away
our hopes and expectations
black holes and revelations
our hopes and expectations
black holes and revelations
hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms
far away
this ship is taking me far away
far away from the memories
of the people who care if i live or die
and i'll never let you go
if you promise not to fade away
never fade away
our hopes and expectations
black holes and revelations
our hopes and expectations
black holes and revelations
hold you in my arms
i just wanted to hold
you in my arms
i just wanted to hold
Montag, Dezember 10, 2007
times like these.
was war denn DAS bitte für ein abschluss für eine sowieso schon unfassbar gute woche!? holla die waldfee. weakerthans & nagel mit köpfen in berlin, freitag weihnachtsmarkt mit den lieblingsherren von tu, danach schützenfest im westfalenstadion, auf der heimfahrt die entsprechende party im bus. weia. samstagmorgen trotz kopfschmerzen und schwindelgefühl und brechreiz nach erfurt, der 18 beim fußball spielen zugucken, wieder weihnachtsmarkt mit den lieblingsherren von tu, abends party bei und mit der lokalen lieblingsband und allen und allem, was so dazugehört: musiker, mischer, merchandiser, mädchen mit schwarzen haaren und schwarz geschminkten augen, bier, cocktails & shisha, lauter musik aus der anlage, hitzigen fachdiskussionen, teenie-idol kennenlernen, luftgitarre und dann echte gitarre spielen. also nicht ich, sondern die, die das auch können. und nächste woche das ganze von vorn. dann aber mit lichtern und verstärkern und auf einer bühne mit publikum davor. ich freu mich.
Donnerstag, Dezember 06, 2007
the unforgiven.
rock am ring-newsletter: metallica und rage against the machine als headliner. wie schön für ihn. ich würde ihn gern anrufen und ihm mit dieser neuigkeit eine freude machen. dann fällt mir ein, dass ich seine handynummer gelöscht habe. und warum.
left & leaving.
„das recht bei den guten und die schuld bei den anderen
die fehlende kraft, die richtung zu ändern
nicht das was einem fehlt, sondern das was man hat
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan.“
ich will so vieles ändern, habe so viele pläne und wünsche und träume und vieles davon hat inzwischen auch konkrete formen angenommen. aber genau das macht mir jetzt angst, denn plötzlich erscheint mir meine kleine welt so sicher und bequem, dass ich sie lieber doch nicht verlassen will. und dann fällt mir wieder ein, wie es wirklich ist und wieso ich nichts davon so vermissen würde, dass es weh tut:
- ich sitze jeden tag acht stunden in meinem büro und möchte die lieben kollegen jede einzelne sekunde davon anschreien. ich kann sie einfach nicht ertragen mit ihren immer gleichen unlustigen sprüchen, mit ihrem geltungsbedürfnis, den intrigen und lästereien, ihrer engstirnig- und spießigkeit, mit ihrem ständigen gejammer. von 45 mitarbeitern kann ich mit zweien länger als zehn minuten zusammen sein, ohne ihnen eine reinhauen zu wollen. ich liebe meine arbeit, aber ich will sie in einem einzelbüro erledigen. oder zu hause. auf jeden fall nicht in dieser umgebung.
- in meinem freundeskreis scheint es nur noch glückliche paare zu geben. zum teil verheiratet, zum teil auch eltern, zum teil besitzer eines eigenheims. das ist nicht meins. verständnis oder gar begeisterung für diese art zu leben, halten sich meinerseits in engen grenzen. was natürlich umgekehrt genauso gilt.
- apropos freunde: die verteilen sich über ganz deutschland, ich sehe die wenigsten wirklich regelmäßig. wir halten via telefon und internet kontakt. und der einzige vorteil an dieser stadt hier ist, dass sie mittendrin liegt und ich es zu allen gleich weit habe. ein wirklich guter grund zu bleiben ist das nicht.
- seit unserem irland-urlaub ist der kontakt zu den fußball-jungs fast komplett abgebrochen. aus gründen. weil ich es so wollte. auch wenn der eine mir fehlt, ändert es nichts an den besagten gründen. und ohne die 18 macht’s sowieso nur noch halb soviel sinn.
- ich mag diese stadt mittlerweile sehr gern, aber so viele andere erscheinen mir verlockender. ich habe ja nicht ohne grund bei der suche nach einem potentiellen neuen arbeitgeber zuerst in haupt- sowie lieblingsstadt gesucht. und dann im ausland. ich kenne die mietpreise in dublin und die bedingungen, die ich zu erfüllen habe, wenn ich dort arbeiten will und ich tue alles, um mein englisch ein bisschen aufzupolieren, weil ich mich beim bewerbungsgespräch nicht blamieren will.
in der theorie ist alles durchgeplant. ich weiß sehr genau, was ich tun KÖNNTE. ich tu’s nur nicht. weil ich weiß, was ich hier habe und weil ich nicht weiß, was ich woanders bekommen werde. scheiß sicherheitsdenken.
und zu allem überfluss treffe ich dann auch noch auf den kerl, der für all diese zweifel und für diese ständige unruhe verantwortlich ist, der mir mit seinem leben vor augen führt, dass es auch anders geht, wenn man nur ein bisschen mut aufbringt. ich sehe ihm dabei zu, wie er genau das tut, was er immer tun wollte, mit genau den menschen, mit denen er es tun möchte, wie glücklich er ist und wie zufrieden. und ich hasse mich dafür, dass ich nicht wie er bin.
die fehlende kraft, die richtung zu ändern
nicht das was einem fehlt, sondern das was man hat
die wahrheit ist, man hat uns nichts getan.“
ich will so vieles ändern, habe so viele pläne und wünsche und träume und vieles davon hat inzwischen auch konkrete formen angenommen. aber genau das macht mir jetzt angst, denn plötzlich erscheint mir meine kleine welt so sicher und bequem, dass ich sie lieber doch nicht verlassen will. und dann fällt mir wieder ein, wie es wirklich ist und wieso ich nichts davon so vermissen würde, dass es weh tut:
- ich sitze jeden tag acht stunden in meinem büro und möchte die lieben kollegen jede einzelne sekunde davon anschreien. ich kann sie einfach nicht ertragen mit ihren immer gleichen unlustigen sprüchen, mit ihrem geltungsbedürfnis, den intrigen und lästereien, ihrer engstirnig- und spießigkeit, mit ihrem ständigen gejammer. von 45 mitarbeitern kann ich mit zweien länger als zehn minuten zusammen sein, ohne ihnen eine reinhauen zu wollen. ich liebe meine arbeit, aber ich will sie in einem einzelbüro erledigen. oder zu hause. auf jeden fall nicht in dieser umgebung.
- in meinem freundeskreis scheint es nur noch glückliche paare zu geben. zum teil verheiratet, zum teil auch eltern, zum teil besitzer eines eigenheims. das ist nicht meins. verständnis oder gar begeisterung für diese art zu leben, halten sich meinerseits in engen grenzen. was natürlich umgekehrt genauso gilt.
- apropos freunde: die verteilen sich über ganz deutschland, ich sehe die wenigsten wirklich regelmäßig. wir halten via telefon und internet kontakt. und der einzige vorteil an dieser stadt hier ist, dass sie mittendrin liegt und ich es zu allen gleich weit habe. ein wirklich guter grund zu bleiben ist das nicht.
- seit unserem irland-urlaub ist der kontakt zu den fußball-jungs fast komplett abgebrochen. aus gründen. weil ich es so wollte. auch wenn der eine mir fehlt, ändert es nichts an den besagten gründen. und ohne die 18 macht’s sowieso nur noch halb soviel sinn.
- ich mag diese stadt mittlerweile sehr gern, aber so viele andere erscheinen mir verlockender. ich habe ja nicht ohne grund bei der suche nach einem potentiellen neuen arbeitgeber zuerst in haupt- sowie lieblingsstadt gesucht. und dann im ausland. ich kenne die mietpreise in dublin und die bedingungen, die ich zu erfüllen habe, wenn ich dort arbeiten will und ich tue alles, um mein englisch ein bisschen aufzupolieren, weil ich mich beim bewerbungsgespräch nicht blamieren will.
in der theorie ist alles durchgeplant. ich weiß sehr genau, was ich tun KÖNNTE. ich tu’s nur nicht. weil ich weiß, was ich hier habe und weil ich nicht weiß, was ich woanders bekommen werde. scheiß sicherheitsdenken.
und zu allem überfluss treffe ich dann auch noch auf den kerl, der für all diese zweifel und für diese ständige unruhe verantwortlich ist, der mir mit seinem leben vor augen führt, dass es auch anders geht, wenn man nur ein bisschen mut aufbringt. ich sehe ihm dabei zu, wie er genau das tut, was er immer tun wollte, mit genau den menschen, mit denen er es tun möchte, wie glücklich er ist und wie zufrieden. und ich hasse mich dafür, dass ich nicht wie er bin.
Mittwoch, Dezember 05, 2007
i'm trying not to wonder where you are
ich hab noch immer tränen in den augen. wow. war DAS besonders.
Sonntag, Dezember 02, 2007
support your local scene.
ich bin süchtig nach "after the fire", "stay" und "still" und frage mich ernsthaft, was das mit den bands aus esw immer ist.
girls just wanna have fun.
eine brandblase von der größe eines fußballs ist, was mir vom vergangenen wochenende bleiben wird. ein toller erfolg. ein lernerfolg zumindest mal, denn: ich weiß jetzt, dass man nicht nachts um halb vier betrunken, durchgefroren und nass geregnet von der weihnachtsfeier nach hause kommen und dann noch versuchen sollte, sich eine wärmflasche zu machen. man hat zwar definitiv keine kalten hände mehr, hat man sich erstmal einen liter kochendes wasser drüber geschüttet, aber das ist auch schon das einzig erfreuliche an einem solchen unfall.
aber immerhin noch besser, als den betrunkenen kollegen mit nach hause genommen zu haben, der meinte, sich spontan in mich verliebt zu haben und das, zusammen mit der tatsache, dass ich nur zehn minuten von der kneipe entfernt wohne, für ein gutes argument hielt, mit mir nach hause gehen zu wollen. ich hab seine frau angerufen, damit sie ihn abholt ;-)
danach bin ich mit den mädels tanzen gegangen. salsa. aber morgens um halb fünf hat man in dieser stadt nicht mehr viele möglichkeiten und ab einem gewissen alkoholpegel ist es ja auch egal. ein paar nette jungs haben unsere cocktails bezahlt und komisch geguckt, als wir fluchtartig die lokalität verlassen haben, als es um die – ihrer meinung nach - von uns zu erbringende gegenleistung ging. zack. verarscht.
ich schätze, in den himmel komme ich nicht.
aber immerhin noch besser, als den betrunkenen kollegen mit nach hause genommen zu haben, der meinte, sich spontan in mich verliebt zu haben und das, zusammen mit der tatsache, dass ich nur zehn minuten von der kneipe entfernt wohne, für ein gutes argument hielt, mit mir nach hause gehen zu wollen. ich hab seine frau angerufen, damit sie ihn abholt ;-)
danach bin ich mit den mädels tanzen gegangen. salsa. aber morgens um halb fünf hat man in dieser stadt nicht mehr viele möglichkeiten und ab einem gewissen alkoholpegel ist es ja auch egal. ein paar nette jungs haben unsere cocktails bezahlt und komisch geguckt, als wir fluchtartig die lokalität verlassen haben, als es um die – ihrer meinung nach - von uns zu erbringende gegenleistung ging. zack. verarscht.
ich schätze, in den himmel komme ich nicht.
Donnerstag, November 29, 2007
home sweet home?
es ist die eine sache, große pläne zu schmieden, aber eine völlig andere, wenn die großen pläne plötzlich konkret werden und du weisst, dass du nicht mehr zurück kannst, wenn du den nächsten schritt tust. aber ich wollte es ja nicht besser. und eins von den häusern da, könnte für zwölf monate mein zu hause sein.
wie gesagt, könnte. wenn ich denn nicht wieder einen rückzieher mache. oder angst vor der eigenen courage habe. oder schon vorm wegfahren heimweh. oder einfach keinen mut. oder mir sonst irgendeine bescheuerte, haltlose ausrede einfällt ;-)
wie gesagt, könnte. wenn ich denn nicht wieder einen rückzieher mache. oder angst vor der eigenen courage habe. oder schon vorm wegfahren heimweh. oder einfach keinen mut. oder mir sonst irgendeine bescheuerte, haltlose ausrede einfällt ;-)
Donnerstag, November 22, 2007
sonntagabend. 22.45 h. wdr.
ein heiliges ritual. ohne "zimmer frei" ist mein wochenende einfach nicht komplett.
es gibt drei kategorien von gästen:
1. die, die ich hinterher noch mehr hasse: til schweiger wird ganz einfach nicht symapthischer und auch von der sängerin von "juli" kann ich das nicht behaupten, so wie ich anke engelkes auftritt nur peinlich fand...
2. die, die mir vorher egal und hinterher doch irgendwie sympathisch waren. das sind in der regel leute, von denen ich nichts erwartet habe, wie: andy borg, freddy quinn oder werner schneyder.
3. die, die ich hinterher noch mehr liebe: bela b., jess jochimsen, heike makatsch, anneke kim sarnau...
und zuletzt eben der hier:


so... ähm... speziell hat schon lange keiner mehr "sheena is a punkrocker" interpretiert ;-)
es gibt drei kategorien von gästen:
1. die, die ich hinterher noch mehr hasse: til schweiger wird ganz einfach nicht symapthischer und auch von der sängerin von "juli" kann ich das nicht behaupten, so wie ich anke engelkes auftritt nur peinlich fand...
2. die, die mir vorher egal und hinterher doch irgendwie sympathisch waren. das sind in der regel leute, von denen ich nichts erwartet habe, wie: andy borg, freddy quinn oder werner schneyder.
3. die, die ich hinterher noch mehr liebe: bela b., jess jochimsen, heike makatsch, anneke kim sarnau...
und zuletzt eben der hier:


so... ähm... speziell hat schon lange keiner mehr "sheena is a punkrocker" interpretiert ;-)
Dienstag, November 20, 2007
ich glaub, es geht schon wieder los.
es ist jedes jahr das gleiche. alle guten vorsätze sind zum teufel, sobald ich zum ersten mal das wort „jahreshoroskop“ auf einer beliebigen frauenzeitschrift zu lesen bekomme. dabei interessieren mich einschlägige frauenzeitschriften sonst nur bedingt. aber dieses eine wort genügt, um meinen gesunden menschenverstand ausser gefecht zu setzen.
aber: es ist auch einfach zu verlockend, sich von diversen „astrologen“ vorhersagen zu lassen, was für ein aufregendes jahr einem bevorsteht, dass man die mehr als verdiente gehaltserhöhung bekommt, dazu vielleicht sogar noch den lang ersehnten posten in der geschäftsleitung und der traumprinz ganz von allein auf einem weißen ross unterm balkon vorbei traben wird. man muss gar nichts tun, denn die in deinem sternzeichen geborenen sind die glückspilze des jahres.
ich sollte es langsam besser wissen, denn eingetroffen ist bisher nie etwas davon. keine gehaltserhöhung, kein traumprinz.
und trotzdem: IRGENDWANN müssen die doch mal recht haben, verdammt!
aber: es ist auch einfach zu verlockend, sich von diversen „astrologen“ vorhersagen zu lassen, was für ein aufregendes jahr einem bevorsteht, dass man die mehr als verdiente gehaltserhöhung bekommt, dazu vielleicht sogar noch den lang ersehnten posten in der geschäftsleitung und der traumprinz ganz von allein auf einem weißen ross unterm balkon vorbei traben wird. man muss gar nichts tun, denn die in deinem sternzeichen geborenen sind die glückspilze des jahres.
ich sollte es langsam besser wissen, denn eingetroffen ist bisher nie etwas davon. keine gehaltserhöhung, kein traumprinz.
und trotzdem: IRGENDWANN müssen die doch mal recht haben, verdammt!
Montag, November 19, 2007
damn right.
handschrift analysieren und staunen. that's me:
sie ist selbstbewusst und bereit, ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
sie ist locker und großzügig.
sie gibt sich sehr beherrscht bzw. diszipliniert und besitzt einen ausgeprägten ordnungssinn.
sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
im großen und ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer sache überzeugt ist, überrascht sie ihre umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges auftreten.
sie versucht, die eigene meinung durchzusetzen.
wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.
sie legt wert auf eine grunddistanz zu ihren mitmenschen. auch gute kollegen müssen nicht alles wissen.
sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches denken aus.
sie ist ein impulsiver und phantasievoller idealist.
sie ist ein dickkopf. die umwelt wird regelmäßig mit plötzlich auftretenden widerständen von ihrer seite überrascht.
sie ist insofern bescheiden und wenig aufdringlich, als dass sie es nicht nötig hat, die umwelt bei jeder gelegenheit auf die eigenen stärken aufmerksam zu machen.
sie ist selbstbewusst und bereit, ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
sie ist locker und großzügig.
sie gibt sich sehr beherrscht bzw. diszipliniert und besitzt einen ausgeprägten ordnungssinn.
sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
im großen und ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer sache überzeugt ist, überrascht sie ihre umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges auftreten.
sie versucht, die eigene meinung durchzusetzen.
wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.
sie legt wert auf eine grunddistanz zu ihren mitmenschen. auch gute kollegen müssen nicht alles wissen.
sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches denken aus.
sie ist ein impulsiver und phantasievoller idealist.
sie ist ein dickkopf. die umwelt wird regelmäßig mit plötzlich auftretenden widerständen von ihrer seite überrascht.
sie ist insofern bescheiden und wenig aufdringlich, als dass sie es nicht nötig hat, die umwelt bei jeder gelegenheit auf die eigenen stärken aufmerksam zu machen.
Donnerstag, November 15, 2007
btw...
muss ich mich eigentlich morgens um halb sechs vom radio-dj verhöhnen lassen, in dem er mir als soundtrack zum aufstehen "enjoy the silence" spielt???
Mittwoch, November 14, 2007
Montag, November 12, 2007
wie am ersten tag.
wochenende. regen. sturm. was macht man da? trübsal blasen? nö, in erinnerungen schwelgen. und wer ist schuld? die beste band der welt. und mtv.
masters (2 stunden, 2 wiederholungen mindestens), ärzte statt böller, tracks, videographie, live bei rar… das volle programm. einmal reingeschaltet und hängen geblieben. auf mtv und der vergangenheit.
„du willst mich küssen“, „buddy holly’s brille“ und „2000 mädchen“ lieferten mir den soundtrack zum ersten bier und der ersten zigarette. ich war 12 und natürlich eine von den coolsten, weil ich jeden einzelnen song der ärzte mitsingen konnte. ich kann die texte noch immer, fürchte allerdings, dass mir das auf der coolness-skala heute keine punkte mehr einbringen wird. aber egal. ich kenne jede zeile, auch wenn ich „ist das alles?“ und „popstar“ wahrscheinlich mehr als zehn jahre nicht mehr gehört hab. überhaupt hab ich nach „nach uns die sintflut“ wahrscheinlich keine einzige ärzte-platte mehr komplett angehört. ein fehler? und ein bisschen hab ich sie für „ein schwein namens männer“ gehasst.
aber an diesem nachmittag ist das alles vergessen. farin mit blauen haaren, bela mit der schwarzen gothic-mähne… hach.
und so sah das aus in den 80ern:

(fotos von bravo-archiv.de)
und so hörte es sich an in den 80ern:
masters (2 stunden, 2 wiederholungen mindestens), ärzte statt böller, tracks, videographie, live bei rar… das volle programm. einmal reingeschaltet und hängen geblieben. auf mtv und der vergangenheit.
„du willst mich küssen“, „buddy holly’s brille“ und „2000 mädchen“ lieferten mir den soundtrack zum ersten bier und der ersten zigarette. ich war 12 und natürlich eine von den coolsten, weil ich jeden einzelnen song der ärzte mitsingen konnte. ich kann die texte noch immer, fürchte allerdings, dass mir das auf der coolness-skala heute keine punkte mehr einbringen wird. aber egal. ich kenne jede zeile, auch wenn ich „ist das alles?“ und „popstar“ wahrscheinlich mehr als zehn jahre nicht mehr gehört hab. überhaupt hab ich nach „nach uns die sintflut“ wahrscheinlich keine einzige ärzte-platte mehr komplett angehört. ein fehler? und ein bisschen hab ich sie für „ein schwein namens männer“ gehasst.
aber an diesem nachmittag ist das alles vergessen. farin mit blauen haaren, bela mit der schwarzen gothic-mähne… hach.
und so sah das aus in den 80ern:

(fotos von bravo-archiv.de)
und so hörte es sich an in den 80ern:
Freitag, November 09, 2007
haribo.
eben bei der trainingseinheit von "wer wird millionär":
was rufen die mainzer während der karnevalszeit:
a)helau
b)hallelujah
c)haribo
d)halloween
sorry. ich weiß, dass es albern ist, aber ich liege seit einer halben stunden hysterisch kichernd auf dem boden und stelle mir vor, wie ganz mainz am rosenmontag "HARIBO!" ruft.
vielleicht liegt es daran, dass ich karneval hasse. vielleicht brauche ich auch nur dringend urlaub.
was rufen die mainzer während der karnevalszeit:
a)helau
b)hallelujah
c)haribo
d)halloween
sorry. ich weiß, dass es albern ist, aber ich liege seit einer halben stunden hysterisch kichernd auf dem boden und stelle mir vor, wie ganz mainz am rosenmontag "HARIBO!" ruft.
vielleicht liegt es daran, dass ich karneval hasse. vielleicht brauche ich auch nur dringend urlaub.
Dienstag, November 06, 2007
*jubel*
04. 12. 2007: weakerthans, berlin, lido.
und wenn wir schon mal da sind:
05. 12. 2007: nagel mit köpfen, berlin, festsaal kreuzberg.
danke, hase ;-)
und wenn wir schon mal da sind:
05. 12. 2007: nagel mit köpfen, berlin, festsaal kreuzberg.
danke, hase ;-)
Montag, November 05, 2007
Freitag, November 02, 2007
what if i say i'm not like the others?
what if i say i'm not like the others?
what if i say i’'m not just another one of your plays?
you're the pretender
what if i say i will never surrender?
i'm the voice inside your head
you refuse to hear
i'm the face that you have to face
mirrored in your stare
i'm what's left, i'm what's right
i'm the enemy
i'm the hand that will take you down
bring you to your knees
(foo fighters/the pretender)
WIE geil war das denn gestern bei dem ema's??? gleich zu anfang mal alle weggeblasen. wow. spätestens morgen wird chad mir erzählen, wie toll das konzert letzten sonntag war. DAMN.
what if i say i’'m not just another one of your plays?
you're the pretender
what if i say i will never surrender?
i'm the voice inside your head
you refuse to hear
i'm the face that you have to face
mirrored in your stare
i'm what's left, i'm what's right
i'm the enemy
i'm the hand that will take you down
bring you to your knees
(foo fighters/the pretender)
WIE geil war das denn gestern bei dem ema's??? gleich zu anfang mal alle weggeblasen. wow. spätestens morgen wird chad mir erzählen, wie toll das konzert letzten sonntag war. DAMN.
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